Solist:
Barry White (voc)
Komponist:
Barry White
Tony Sepe
P. Sterling Radcliffe
Erschienen:
1992
Barry White war in den 70er Jahren DAS Sexsymbol für viele Frauen, was wohl mehr an seiner einfühlsamen und sonoren Stimme als an seinem Äußeren lag: 'Eine Stimme wie reifer Bordeaux' (Zitat Musikmarkt). Mit sechzehn Jahren sang er in der R&B-Band Upfronts, mit der er auch seine erste Platte aufnahm. Danach arbeitete er einige Jahre als A&R-Mann für eine Plattenfirma, ehe er sich als Solist durchsetzte.
1973 hatte er seinen ersten großen Hit. Mit dem Titel "I'm gonna love you just a little more, baby" erreichte er auf Anhieb Platz 3 in den amerikanischen Charts, es wurde der erste von vielen "Millionsellern". In den 70er Jahren erlebte er seine erfolgreichste Zeit mit zahlreichen internationalen Top-10 Erfolgen. Darunter die Titel "Never, never gonna give ya up","Can't get enough of your love, Babe", "You're the first, my last, my everything" und "What am I gonna do with you".
Seinen letzten großen Erfolg hatte er 1977 mit "It's ecstasy when you lay down next to me", bevor er in eine Schaffenskrise geriet. Erst im Frühjahr 1990 erschien er wieder auf der internationalen Bildfläche als ihm mit den bekannten Produzenten Quincy Jones, Al B. Sure!, James Ingram und El Debargewmit dem Titel "Secret garden (sweet seduction suite)" immerhin ein Top-40 Erfolg gelang. Danach arbeitete er verstärkt als Komponist, u.a. war er an dem Hit von OMD "Dream of me" beteiligt. 1999 veröffentlichte er wieder eine Platte und schrieb seine Autobiografie, mit dem Titel "Love unlimited". So hieß auch sein Ensemble, das ihn während seiner Karriere begleitete: "The Love Unlimited Orchestra". Für 'Staying Power' erhielt er 2000 einen Grammy als bester Rhythm'n Blues -Interpret. Am 4.7.2003 verstarb der Vater von acht Kindern in Los Angeles. Im Mai des Jahres hatte White einen Schlaganfall erlitten, von dem er sich nicht mehr erholen konnte.
2004 wurde White in die 'Dance Music Hall of Fame' aufgenommen.
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