Ensemble:
The Pretenders:
Chrissie Hynde (voc, g)
Robbie McIntosh (g)
T. M. Stevens (bg)
Blair Cunningham (dr)
Komponist:
Chrissie Hynde
Erschienen:
1986
Nach jahrelangem Herumtingeln in der englischen und amerikanischen Musikszene und diversen Jobs gründete Chrissie Hynde 1978 mit Martin Chambers, James Honeyman-Scott und Peter Farndon 'The Pretenders'. Hynde war Frontfrau und Motor der Band und ist als einzige heute noch dabei.
Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum schaffte die Gruppe 1980 sofort den Sprung an die Spitze der britischen Charts und auch der Nachfolger "Pretenders II" verkaufte sich gut.
Dann kam ein schweres Jahr, da Honeyman-Scott an einer Überdosis Heroin starb, Farndon erlitt kurz nach seinem Rauswurf das gleiche Schicksal.
Für sie kamen Robby McIntosh und Billy Bremner. Das dritte Album erschien 1984. Vor allem in den USA wird "Learning to crawl" ein Erfolg. Für die nächste Platte "Get close" entließ Hynde Martin Chambers und stellte sich eine neue Mannschaft zusammen. Das fünfte Pretenders-Album erschien erst 1990. Dabei ist "Packed" eigentlich eine Solo-Platte von Hynde. Der gewohnte Erfolg wollte sich diesmal nicht einstellen, und so dauerte es wiederum 4 Jahre bis die nächste Pretenders-Platte auf den Markt kam. Chambers kehrte wieder zurück.
Ihre erfolgreichsten Singles waren "Brass in pocket", "I go to sleep", "Don't get me wrong", "Hymn to her" und "Talk of the town", ihr letzer Top Ten Erfolg "I'll stand by you" erschien 1994.
Chrissie Hynde machte durch verschiedene außermusikalische Aktionen von sich reden: sie bekam ein Kind von Ray Davies von den Kinks, eins von Jim Kerr von den Simple Minds, sie vertrat einen extremen Vegetarismus und war bei Journalisten für ihre scharfe Zunge gefürchtet.
Es folgten Alben in unregelmäßigen Abständen, zuletzt kam 2008 "Break up the concrete" auf den Markt.
Ein Jahr später veröffentlichte Chrissie Hynde eine CD unter dem Namen "Pretenders", bei der sie allerdings lauter neue Musiker beschäftigte.
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