Ensemble:
AC/DC:
Angus Young (elg)
Malcolm Young (elg)
Brian Johnson (voc)
Cliff Williams (elb)
Phil Rudd (dr)
Komponist:
Angus Young
Malcolm Young
Brian Johnson
Erschienen:
1980
AC/DC wurden in den 70ern mit dröhnendem, energetischen HardRock eine später oft imitierte Alternative zu Glam- und Art-Rock und zu ihren bis heute ausverkauften Stadienkonzerten strömen Fans aller Altersstufen.
1973 gründeten die beiden Brüder Angus und Malcolm Young die Band zusammen mit Bon Scott in Australien. Bald kamen Mark Evans und Philipp Rudd dazu, doch die Besetzung wechselte in den Jahren mehrfach.
Ihre ersten beiden Alben verkauften sich nur in Australien, doch 1979 gelang ihnen mit "Highway to hell" ihr erster Hit und machte sie weltweit bekannt. Kurz danach verstarb der damalige Sänger Bon Scott, als er im Vollrausch erstickte und die Zukunft der aufstrebenden Band war in Gefahr. Ihm folgte Brian Johnson als Sänger, der sich ebenfalls gut in das Bandkonzept einfügte: In den 80ern wurden "Hells bells", "You shook me all night long" und "Thunderstruck" ebenfalls internationale Tophits.
Blickfang der Band ist bis heute Gitarrist Angus Young, der bei Konzerten wie ein Derwisch mit seiner kurzhosigen Schuluniform über die Bühne fegt und traditionell sein Hinterteil entblößt, eine später u.a. von Robbie Williams übernommene Geste. Ihre Mischung aus eingängigen Melodien, mit wummernden Bässen und der "bluesorientierten" Gitarre von Angus Young macht den Sound von AC/CD unverwechselbar. Negative Publicity gab es nach einem Open Air Konzert 1991 in Salt Lake City, bei dem drei Teenager getötet wurden.
Ihre Plattenverkäufe gingen zwar Ende der 80er Jahre zurück, doch zu ihren Auftritten strömen die Fans in unverminderter Zahl. 2003 gaben sie ein legendäres Doppelkonzert mit den Rolling Stones auf dem Hockenheimring.
Ihr letztes neues Album "Black Ice" erschien 2008.
2010 kommt der Soundtrack zum Film "Iron Man 2" in die Läden mit 15 Hits aus der gesamten AC/DC-Karriere.