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Pink FloydShine on you crazy diamond

Kurzinfo

Ensemble:
Pink Floyd
Komponist:
Roger Waters
David Gilmour
Erschienen:
1975

Biografie

Pink Floyd setzten in den 70er Jahren neue Maßstäbe in der Rockmusik und wurden nicht zuletzt durch ihre spektakulären Konzerte berühmt. Zu den Höhepunkten der enormen Rockshows gehörte ohne Zweifel das Spektakel "The Wall". Ihre Alben dominierten oft wochenlang die höchsten Chartpositionen. Formiert hatte sich die Band 1965. Waters, Mason und Wright spielten bereits in einigen Studentenbands. Syd Barrett, ein Freund Waters', stieß zu ihnen und und die vier gründeten ein Quartett, dem Syd den Namen Pink Floyd gab. Benannt nach den beiden Bluesmusikern aus Georgia, Pink Anderson und Floyd Council. Damals spielte die Band noch Blues. 1966 änderten sie ihren Stil in "Psychedelic Underground". 1967 hatte die Band ihren ersten Erfolg mit "Pipers at the gates of dawn". Anfangs wurden die Titel vorwiegend von Syd Barrett geschrieben, der jedoch immer verrückter wurde, zusammenhangslos mit Journalisten redete oder auf der Bühne aufgrund großen Marihuana-Genusses ohnmächtig wurde. Durch sein unberechenbares Verhalten brachte er die Gruppe zunehmend in Schwierigkeiten und so wurde er im April 1968 gebeten die Band zu verlassen. Für ihn brachte Waters David Gilmour in die Band. Erst jetzt entwickelte Pink Floyd eine konstante musikalische Richtung. Mitte 1968 erschien "A saucerful of secrets", ein Top-10-Erfolg in der LP-Hitparade, 1969 "Ummagumma" und sie schrieben den Soundtrack zu dem Film "More". Diese oft unterschätzte und vergessene LP hat Ähnlichkeit mit der Musik von "The Wall". Ihre folgenden LPs wurden allesamt Spitzenreiter, begonnen mit "Atom heart mother" 1970 und "Wish you were here" 1975. "The dark side of the moon" von 1973 blieb in den US-Charts 740 Wochen an der Spitze - keine andere LP konnte sich je länger in der Hitparade halten. 28 Millionen mal wurde sie verkauft. 1979 erschien "The Wall".

"The final cut", erschienen 1983, kann man schon fast als Solo-LP von Roger Waters bezeichnen, nachdem Rick Wright 1980 die Band wegen Schwierigkeiten mit Waters verlassen hatte und auch die anderen nicht mehr mit seiner Dominanz zurechtkamen. 1985 verließ Waters Pink Floyd und die Gruppe schien ganz auseinanderzufallen.

Jeder arbeitete an einzelnen Solo-Projekten und schließlich waren es Gilmour und Mason, die sich 1987 wieder als Pink Floyd zusammentaten. Sie brachten die LP "A momentary lapse of reason" heraus, wobei Wright wieder mitarbeitete, allerdings als bezahlter Studiomusiker.

Ihre Konzerte waren legendär, vor allem die Rockshow "The Wall", die 1982 auch mit Bob Geldof in der Hauptrolle verfilmt wurde. Nach dem Fall der Berliner Mauer führte Roger Waters "The Wall" 1990 noch einmal am Potsdamer Platz in Berlin auf. 200.000 Zuschauer sahen das Spektakel mit einem großen Aufgebot an berühmten Gastmusikern. 1994, sieben Jahre nach ihrem letzten Album gaben Pink Floyd, die "Rock-Dinosaurier aus Cambridge" (ME/Sounds) wieder ein Lebenszeichen von sich: "The Division Bell" kam auf den Markt. Die drei Übriggebliebenen Mason, Gilmour und Wright - wobei sich letzterer erst während den Aufnahmen entschied wieder ein vollwertiges Mitglied zu werden - produzierten 50 neue Songs, von denen die zehn besten Stücke den Weg auf das neue Album fanden. "...auf The Division Bell spielen wir drei erstmals wieder richtig zusammen. Das grenzt an eine Wiedergeburt der alten Floyd. Wir fühlen wieder den alten Schwung..." (David Gilmour in ME/Sounds).

2005 kam es bei dem "Live-8-Konzert" in London zu einem gemeinsamen Auftritt von Pink Floyd in der Originalbesetzung Eine gemeinsame Tournee oder Platte scheitert jedoch trotz sehr lukrativer Angebote am Widerstand von Roger Waters.

Im September 2008 starb der Keyboarder Rick Wright an Krebs.