Navigation

Volltextsuche

Deep PurpleApril

Kurzinfo

Ensemble:
Deep Purple:
Ian Paice (dr, perc, timpani)
Ritchie Blackmore (acg, elg)
Nick Simper (bg, voc)
Jon Lord (org, p, voc)
Rod Evans (voc)
Komponist:
Ritchie Blackmore
Jon Lord

Biografie

Mit "Smoke on the water" machten sich Deep Purple unvergesslich. Die britische Hardrock-Band wurde im Laufe der Jahre oft kopiert, doch an das Original kam keine Band heran.

1968 trafen sich Chris Curtis (Ex-Drummer der 'Searcher'), Jon Lord und Nick Simper. Ritchie Blackmore komplettierte das Quartett. Curtis verließ die Band schon nach Tagen wieder. Auch Dave Curtis und Bobby Woodman gaben nur ein kurzes Gastspiel und wurden durch Rod Evans und Ian Paice ersetzt: jetzt waren Deep Purple vorerst komplett. Schon 1969 wurden Evans und Simper durch den Sänger Ian Gillan und den Bassisten Roger Glover ersetzt.

Den ersten großen Erfolg hatten sie mit der Single "Hush" in den USA. Sie stieg gleich in die Top-10 ein. Weitere erfolgreiche Hitsingles waren "Black night", "Strange kind of woman" und schließlich 1973 "Smoke on the water", der bekannteste Titel von Deep Purple und ein Millionseller für die Band.

Leider gab es im Laufe der Zeit viele personelle Wechsel, und wäre nicht Ritchie Blackmore der Streitherd gewesen, an dem sich immer wieder Differenzen entzündeten, hätte Deep Purple vielleicht noch erfolgreicher sein können. So trennten sie sich jedoch 1990 und die Musiker gingen eigene Wege. Blackmore hob seine alte Band "Rainbow" wieder aus der Taufe, die anderen widmeten sich Soloprojekten. In den Neunziger Jahren kamen Gillan, Paice, Lord, Glover und Morse wieder zusammen, gingen auf Reunion-Tour und veröffentlichten einige LPs. Was Deep Purple auszeichnete, war zum einen ihr charismatischer Sänger und ihr Musikstil mit seiner Verbindung von Rockmusik und klassischen Elementen. Im Lauf der Jahre veränderte sich ihr Stil: die Musik wurde härter und angriffslustiger, Tempo und Dynamik wurden verstärkt. Selbst im neuen Jahrtausend füllen Deep Purple noch die Konzerthallen und begeistern vor allem mit ihren älteren Stücken. 2005 trat die Band im Rahmen des Live 8 Konzerts in Ontario (Kanada) auf. Im selben Jahr veröffentlichten sie das Album "Rapture of the Deep".

Ein besonderes Schmankerl für Stuttgarter boten Deep Purple 2007: das Konzert von 1993 wurde als Doppel-Album "Live in Stuttgart 1993" veröffentlicht. 2011 sind sie auf Tournee in Europa unterwegs.