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Badener wählten im Jahr 2005 34 Beatlestitel unter die ersten 1.000, die Württemberger lediglich 28.

Auch bei den Stones, Queen, Elvis Presley, Pink Floyd, Herbert Grönemeyer, den Beach Boys, Tina Turner und man höre und staune, bei der württembergischen Band PUR hatten die Badener mehr Fantasie und platzierten mehr Titel unter die Top 1000, wogegen die Württemberger ihre Stimmen auf weniger Titel konzentrierten.
Lediglich bei Elton John, Peter Maffay, Deep Purple, Bruce Springsteen und bei Robbie Williams sieht es genau umgekehrt aus. Hier lag die Fantasie bei den Württembergern. Ihnen fielen mehr Titel als den Badenern ein. Gleich liegen die Vorlieben bei ABBA - jeweils 21 verschiedene Titel wurden gewählt. Gleich auch bei den Bee Gees und bei Eric Clapton (jeweils 9).
Bei der härteren Fraktion lagen die Badener knapp vorn - mehr AC/DC Titel (5/4), bedeutend mehr Led Zeppelin (9/5), während bei Deep Purple die Württemberger einen Titel mehr kannten (10/9). Bei Guns 'n' Roses liegen die Wähler gleich auf.
... schlägt sich eindeutig nieder - Badener wählten doppelt so viele BAP Titel unter die ersten 1000 wie die Württemberger - nämlich 8 statt nur 4. Eine besondere Vorliebe für französische Titel kann man bei den Badenern nicht feststellen, auch nicht bei den Württembergern. Typisch badische Musik findet sich in der Hitparade auch, aber speziell die Söhne Mannheims und damit auch Xavier Naidoo sind im ganzen Land gleich beliebt.
Schwäbische Musik hat aber eindeutig in Württemberg die Nase vorn. Wolle Kriwanek, Schwoißfuaß und auch Friedi mit seinem Schwabenrap (...Wiesle gmäht) haben hier bedeutend mehr Stimmen abgegriffen. Allerdings muss man den Badenern zugute halten, dass sie auch über den Tellerrand ab und zu nach Osten blicken und sowohl Schwoißfuaß mit "Oinr isch emmr dr Arsch" und auch Wolle Kriwanek mit seiner "Stroßaboh" und "I fahr Daimler" gewählt haben.
Frieder Berlin
Letzte Änderung am: 29.09.2009, 22.48 Uhr