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EurythmicsThere must be an angel (playing with my heart)

Kurzinfo

Ensemble:
Eurythmics:
Annie Lennox (voc, keyb)
David A. Stewart (keyb)
Komponist:
Ann Lennox
David A. Stewart
Erschienen:
1985

Biografie

1976 verliebte sich der Gelegenheitsmusiker Dave Stewart in einer Londoner Kneipe in die Kellnerin Annie Lennox und nur kurze Zeit später war das größte Pop-Duo der achtziger Jahre entstanden.

Die beiden gründeten mit dem Gitarristen Pete Coombes erst die Band "The Catch", bzw. "The Tourists", die sich nach zwei Alben wieder auflösten. Auch die Beziehung zwischen Lennox und Stewart kriselte, doch beruflich blieben die beiden zusammen. Sie nannten sich "Eurythmics", nach einem Begriff aus der anthroposophischen Bewegungstherapie.

In Köln nahmen die beiden ihr erstes Album auf, unterstützt von Musikern von Can, DAF und Blondie. "In the garden" flopte, Stewart holte sich auf einer Tournee durch England eine Lungenentzündung und Lennox einen Nervenzusammenbruch.

Aber die beiden ließen sich nicht entmutigen und mit ihrem zweiten Album "Sweet dreams" und der gleichnamigen Single gelang ihnen der absolute Superhit, zuhause und in den US-Charts. Auch Album Nummer 3, "Touch", war mit drei Hitsingles sehr erfolgreich.

Die Eurythmics komponierten den Soundtrack zu "1984" und Lennox nahm mit Aretha Franklin die feministische Hymne "Sisters are doin' it for themselves" auf, in dem sie ihre gescheiterte Ehe mit einem deutschen Hare-Krishna-Jünger verarbeitete.

Die Differenzen zwischen Stewart und Lennox wurden Ende der achtziger Jahre immer größer und ihr Stern begann langsam zu sinken. Stewart, immer im Schatten der charismatischen Lennox, arbeitete mehr und mehr als Produzent für Bob Dylan, Tom Petty oder Mick Jagger. Lennox erklärte nach dem achten Album "We too are one" das Ende der Band, bekam ein Baby und nahm 1992 ihr erstes Soloalbum "Diva" auf. 1995 folgte "Medusa", dann zog sie sich erstmal aus der Musikszene zurück.

Auch Dave Stewart gründete eine neue Band, die "Spiritual Cowboys", die sich aber nach zwei erfolglosen Alben wieder trennten, dann produzierte er die Sängerin Terry Hall unter dem Namen Vegas und schließlich veröffentlichte er selbst zwei Soloalben, aber er war als Sänger nicht annähernd so erfolgreich wie Annie Lennox.

1999 überraschten die beiden mit der Nachricht von ihrer Wiedervereinigung und prompt stiegen sie mit ihrer Platte "Tour" wieder in die Hitlisten. Der Erlös kam zum Teil Amnesty International und Greenpeace zu Gute.

Danach wandten sich beide wieder ihren Soloprojekten zu.