Solist:
James Taylor (voc, g)
Ensemble:
Band
Komponist:
Brian Holland
Lamont Dozier
Eddie Holland
Erschienen:
1975
James Taylor, geboren in Boston, gilt als einer der besten Songwriter der USA und erhielt für sein Lebenswerk viele Auszeichnungen, wenn seine Lieder auch nicht so oft in den Charts zu finden waren.
Er zog zuerst nach New York City und später nach England, wo er bei dem Beatles-Label Apple unterkam. Erst nach seiner Rückkehr in die USA veröffentlichte er die LP "Sweet Baby James" mit dem Song "Fire and rain", der sein erster Hit wurde.
Eine Komposition von Carole King, "You've got a friend" bescherte ihm endlich die langersehnte Nummer 1 in den amerikanischen Charts. Sein Erfolg spiegelte sich unter anderem auch in den illustren Gästen wieder, die fortan auf seinen Alben zu hören waren. 1972 heiratete er Carly Simon, die Ehe dauerte elf Jahre. Mit ihr zusammen kam er im Jahr 1974 mit dem Song "Mockingbird" wieder in die US-Top-10.
1976 folgte "Handy man", ein kleinerer Hit. Auch seine Zusammenarbeit mit Paul Simon, Art Garfunkel oder J.D. Souther brachten seine Titel im Laufe der Jahre nur in die Top-20. Viele Musikkritiker behaupteten, seine Titel wären zu anspruchsvoll für die Hitparaden. 1977 lieferte er mit "JT" ein Meisterwerk seiner Songwriterkunst. In den 90er Jahren tauschte er das Studio mit der Strasse und ging auf eine lange weltweite Tournee, wobei einige Live-LPs entstanden. Insgesamt gewann Taylor im Laufe der Jahre über 40 Gold-, Platin- und Multi-Platin-Preise und 1998 erhielt er einen Grammy für "Hourglass" als bestes Pop-Album des Jahres.
2000 wurde er in die Rock'n Roll Hall of Fame und in die prestigeträchtige Songwriter's Hall of Fame aufgenommen. 2003 erschien "October Road", sein erstes Studioalbum seit 1997 und erhielt wieder einen Grammy als bestes "Pop Vocal Album" und ein Jahr später folgte noch einer für sein Duett "How's The World Treating You" mit Alison Krauss.
"Covers" hieß sein Album von 2008, ein Jahr später lieferte er "Other Covers" nach.