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Zurück in der Zukunft

Was die Protagonisten aus der Vergangenheit mitnahmen

Die Rückkehr in ihr gewohntes Leben fiel den Steinzeitprotagonisten nicht leicht. Schnell vermissten sie die Ruhe und Einfachheit des steinzeitlichen Lebens, die "Terminlosigkeit der Steinzeit", wie Henning es nannte. Was ihnen bald fehlen sollte, war die Gemeinschaft.

Claudia Burberg (Quelle: SWR)
Claudia Burberg: "Ein Riesenschloss, wo ich wohn"

Claudia beschreibt die Rückkehr in ihr hübsches Fachwerkhaus folgendermaßen: "Ich bin hier in unser Haus gekommen und dachte, ach du liebe Güte, wo wohn ich hier. Das ist ja ein Riesenschloss. Wer soll dieses Schloss hier putzen, wer soll die ganzen Fenster sauber machen. Und dachte ich, es ist totaler Quatsch, so zu leben. Und wo sind die Leute am Feuer? Wo ist jemand, mit dem ich jetzt gerade reden kann, wenn ich reden möchte? Keiner ist da ..."

Leben in und mit der Natur faszinierte

Ihrem Sohn Till ging es da ganz ähnlich, fünf Monate nach der Rückkehr aus der Steinzeit sagt er: "Ich vermisse heute, dass wir nicht mehr so viele sind und dass wir keinen See mehr vor uns haben, die Fische drin und das Boot, womit man auf dem See rumfahren kann."

Acht Wochen Steinzeit, das war für alle ein eindrucksvolles Erlebnis. Vor allem das Leben in und mit der Natur und die Natürlichkeit des jungsteinzeitlichen Alltags faszinierte die Sippe. Olli und Britta hatten im jungsteinzeitlichen Alltag das gefunden, wonach sie schon lange gesucht hatten: "das Verbundensein mit der Natur."

Draußensein fehlt

Der Alpenüberquerer Ingo sagt rückblickend:"Das Draußensein fehlt mir. Draußen leben, ohne sich Gedanken machen zu müssen, wer das bezahlt. Und die Einfachheit des Lebens. Das Ursprüngliche!" Wenn Ingo Hunger hatte, musste er "nicht erst in einen Laden gehen, um einzukaufen", sondern er ging auf das Feld. Für Ingo wurde das rasch der logischere, natürlichere Weg der Nahrungsbeschaffung.

Die Besinnung auf das Nötigste, auf die Einfachheit und Langsamkeit des Lebens hat alle sehr beeindruckt. Sophia begleitet jedoch seit dem jungsteinzeitlichen Leben noch ein ganz besonderes Gefühl: "Da wurde am Schluss so etwas enthüllt, etwas Urahnenmäßiges. Und jetzt geistert das in meinem Körper rum, wie eine Erinnerung, die aber nirgends einen richtigen Platz hat. Das finde ich anstrengend."

Man könnte meinen, etwas Archaisches hätte sie angerührt. Trotz Fernsehkameras und der Begrenztheit des Experiments scheinen die Protagonisten eine Ahnung von dem Leben unserer Vorfahren bekommen zu haben.

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