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Wohnhaus-Details

Innenansicht des Wohnhauses (Quelle: SWR, Foto: Wolfgang Haenle)
Der Webstuhl (Quelle: SWR, Foto: Wolfgang Haenle)
Jungsteinzeitlicher Webstuhl

Direkt neben der Tür steht der jungsteinzeitliche Webstuhl. Von Ausgrabungen wissen die Archäologen, dass er auch in der Jungsteinzeit entlang einer Wand oder in einer der Hausecken stand. Auf derartigen Webstühlen wurden schon vor 5.000 Jahren die feinsten Stoffe hergestellt, mit Garnstärken von 0,3 Millimeter.

Flachs zum Spinnen in Birkenrindendose (Quelle: SWR, Foto: Wolfgang Haenle)
Flachs zum Spinnen liegt bereit

In der Birkenrindendose liegt Flachs zum Spinnen bereit. Die jungsteinzeitliche Spindel besteht aus einem einfachen Stöckchen mit einem schwarzen Tongewicht. Mit der einen Hand wird sie in Schwung gebracht, die andere zwirnt die Schur vor.

Jungsteinzeitliche Betten (Quelle: SWR, Foto: Wolfgang Haenle)
Geschlafen wurde auf Tannenreisig

Jungsteinzeitliche Betten wurden in Ausgrabungen nicht gefunden. Die Sippe des "Steinzeit"-Experiments trennt mit ein paar Stöcken den hinteren Raum ab und schichtet darin Tannenreisig. Auf diesen jungsteinzeitlichen Matratzen liegen die Schlaffelle. Pro Person bleiben 40 Zentimeter Platz, denn beide Familien liegen hier. Vier Erwachsene und sechs Kinder.

Roman schaut durch den Durchbruch in der Hüttenwand (Quelle: SWR, Foto: Ralf Nowak)
Roman schaut aus dem "Fenster"

Die Durchbrüche, die an moderne Fenster erinnern, gab es in der Jungsteinzeitwahrscheinlich nicht. Der SWR hat sie in die Rückwand der Häuser gesetzt, damit die Kameramänner auch von außerhalb Bilder aus dem Inneren machen können. Die Kinder nutzen sie bei schlechtem Wetter aber auch gerne als Fenster zum Dorfplatz.

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