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Eisenzeit

800 bis 15 vor Christus

Die Eisenzeit löst die Bronzezeit in Europa um 800 vor Christus ab. Charakteristisch für diese Epoche sind kunstvoll geschmiedete Werkzeuge und Waffen, die nun aus dem harten Eisen gefertigt wurden. Dieses gewann man aus den zahlreich am Bodensee und im Alpenvorland vorkommenden Eisenerzlagerstätten.

Man lebte auf Höfen oder in befestigten, stadtähnlichen Siedlungen. Die damaligen Eliten betrieben ausgedehnten Handel mit den Mittelmeerländern. Auch mit dem Salzbergbau (z.B. in Hallstatt, Österreich) kam man damals zu umfangreichen Vermögen. Natürlich wurde auch Wein in großen Mengen importiert.

In der jüngeren Eisenzeit besiedelten keltische Stämme Mitteleuropa. Am bekanntesten sind wohl die beiden Gallier Asterix und Obelix! Somit ist auch klar, wer nach der Eisenzeit das Sagen hatte: um 15 vor Christus überquerten römische Truppen unter Drusus und Tiberius die Alpen und eroberten große Teile Germaniens.

Fundsache

Archäologe mit Tonscherbe aus der Eisenzeit (Quelle: picture-alliance - dpa)
Tonscherbe aus der Eisenzeit

Typisch für die ältere Eisenzeit sind Keramik- und Metallgefäße aus dem Mittelmeerraum, die beispielsweise in Fürstengräbern gefunden wurden.

Zur gleichen Zeit, an anderem Ort

Akropolis von Athen (Quelle: picture-alliance, dpa)
Akropolis von Athen

Um 600 vor Christus erbauten die Athener auf der Akropolis einen ersten Steintempel für die Göttin Athena. Der Tempel wurde jedoch 479 vor Christus durch die Perser völlig zerstört. Nach dem Sieg über die Perser 449 vor Christus bauten die Athener die Akropolis wieder auf. Die Tempelanlage wurde in der Folgezeit ständig erweitert und umgestaltet.

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