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Zukunft des 1. FC Kaiserslautern Beim FCK ist noch kein Chef in Sicht

Der 1. FC Kaiserslautern sucht weiter nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden. Gleichzeitig könnten auch wieder die Finanzen Probleme machen. Auf dem Betzenberg stehen spannende Wochen an.

2. Bundesliga 1. FC Kaiserslautern Rote Teufel Betzenberg Betze Fritz-Walter-Stadion Symbolbild

Auf dem Betze stehen wieder wichtige Entscheidungen an. (Symboldbild)

Wer wird Nachfolger vom Stefan Kuntz, wenn er im Sommer sein Amt als Vorstandschef zur Verfügung stellt? Offenbar hatte der FCK mit Rouven Schröder von Werder Bremen verhandelt. Der wechselt wahrscheinlich nun aber als Sportdirektor nach Mainz und bleibt somit der ersten Liga treu. In einem SWR-Interview hat FCK-Aufsichtsratsmitglied Matthias Abel erklärt, dass er nicht als FCK-Vorstandsvorsitzender zur Verfügung steht. "Es ist irgendwann ein Ziel von mir, eine Vorstandsposition bei einem Verein zu haben oder zu einem Verband zu gehen. Aber im Moment habe ich eine tolle Aufgabe im Aufsichtsrat und kann auch ehrenamtlich viel Gutes tun. Darauf konzentriere ich mich voll und ganz." Weitere Namen sind derzeit nicht bekannt.

Vertragsverhandlungen mit FCK-Spielern stehen an

Für den FCK wäre es wichtig, zeitnah den Nachfolger von Stefan Kuntz zu finden. Denn die Planungen für die neue Saison stehen an. Diese sollten auch von dem neuen Mann getroffen werden. Beispielsweise geht es um Vertragsverhandlungen mit Stammspielern wie Markus Karl, Chris Löwe und Ruben Jenssen.

Finanzen schlechter als erwartet

Die finanzielle Situation der Roten Teufel schaut derzeit wohl auch nicht so gut aus, wie noch bei der Jahreshauptversammlung vermeldet. Für dieses Jahr hatte der Verein mit einem Minus von einer bis eineinhalb Millionen Euro gerechnet. Nun kommen weniger Zuschauer ins Fritz-Walter-Stadion als erwartet. Dieses Geld fehlt dem Verein. Auch durch die Fernsehgelder wird der FCK weniger Geld einnehmen als kalkuliert. Das hängt mit der schlechten Tabellenplatzierung zusammen. Etwa zwei Millionen Euro verliert der FCK hierdurch. Unter dem Strich könnte dem Verein in diesem und kommenden Geschäftsjahr somit insgesamt etwa ein Minus von vier Millionen Euro drohen. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass sich der Aufsichtsrat in der Winterpause gegen die Verpflichtung von neuen Spielern ausgesprochen hat. Die kommenden Wochen werden auf dem Betzenberg also mal wieder spannend.

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