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Wintersport | Biathlon WM Podest verfehlt - Schempp im Sprint Achter

Das Podest verfehlt, das große Ziel vorerst verpasst: Simon Schempp ist bei der Biathlon-WM in Oslo im ersten Anlauf ohne Einzelmedaille geblieben. Sieger wurde der Franzose Martin Fourcade.

Simon Schempp stürzt

Stürzte wenige Meter vor dem Ziel - Simon Schempp

Der 27-Jährige Uhinger Simon Schempp, der Edelmetall in einem Individualrennen als oberstes Ziel ausgegeben hatte, musste sich am Samstag im Sprint über 10 Kilometer mit dem achten Rang begnügen. "Ein Fehler kann in einem Sprint mal passieren. Es war aber klar, dass die Medaillenränge mit null Fehlern vergeben werden", sagte Schempp, dessen läuferische Verfassung eigenen Angaben zufolge "Auftrieb" gab.

Fehlschuss im ersten Anschlag

Schempp unterlief gleich im ersten Anschlag ein Schießfehler. Nach der Strafrunde lag er schon zu deutlich hinter seinem großen Widersacher Fourcade, mit dem er sich in diesem Winter zahlreiche Duelle auf Augenhöhe geliefert hatte. Die fünf Patronen im Stehendschießen fanden hingegen allesamt ihr Ziel, und auf der Schlussrunde zündete Schempp auch noch einmal den Turbo. Am Ende sollte es für die so sehr herbeigesehnte Medaille auch wegen eines Sturzes kurz vor dem Ziel nicht reichen.

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0:55 min | Sa, 5.3.2016 | 18:00 Uhr | Landesschau aktuell Baden-Württemberg | SWR Fernsehen BW

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Biathlon | WM in Oslo

Simon Schempp verpasst Medaille

Reporterin: Laura Trust

Simon Schempp aus Uhingen kam im Sprint der Männer als Achter ins Ziel. Über die 10 km gewann der Franzose Martin Fourcade vor dem Norweger Ole Einar Björndalen.

Arnd Peiffer bester Deuscher

Bester Deutscher war beim Sieg des Franzosen Martin Fourcade als Siebter mit 42,1 Sekunden Rückstand Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld). Der norwegische Altmeister Ole Einar Björndalen (+26,9 Sekunden zurück) gewann im Alter von 42 Jahren als Zweiter seine 41. WM-Medaille. Bronze ging an den Ukrainer Sergej Semenjow (+27,6). "Ich habe nicht den allerbesten Tag gehabt, aber immerhin noch das Optimum herausgeholt. In der letzten Runde habe ich mich sehr schwergetan", sagte Peiffer der ARD. Mit seinem Triumph aus dem Jahr 2011 bleibt Peiffer damit vorerst letzter deutscher Sprintweltmeister.

Deutsche Damen greifen am Nachmittag an

Am Nachmittag (14.30 Uhr in der ARD) beginnt auch für Hoffnungsträgerin Laura Dahlmeier die WM. Die 22-Jährige aus Partenkirchen geht nach ihren vier Saisonsiegen ebenso als Mitfavoritin in den Sprint wie Teamkollegin Franziska Hildebrand, die in diesem Winter bereits zweimal gewinnen konnte.

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