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Ringen | Deutsche Meisterschaft ASV Nendingen holt den dritten Titel in Folge

Das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen hat am Samstagabend der ASV Nendingen für sich entschieden - und das zum dritten Mal in Folge.

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0:59 min | So, 31.1.2016 | 19:45 Uhr | Landesschau aktuell Baden-Württemberg | SWR Fernsehen BW

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Ringen

Nendingen ist deutscher Mannschaftsmeister

Reporter: Claus-Peter Hufer

ASV Nendingen ist zum dritten Mal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Die Schwaben setzten sich im Finale knapp gegen Germania Weingarten durch.

Die Ringer des ASV Nendingen haben sich zum dritten Mal nacheinander die deutsche Mannschafts-Meisterschaft gesichert. Ohne den an Windpocken erkrankten Weltmeister Frank Stäbler verloren die Schwaben am Samstagabend zwar den Rückkampf beim SV Germania Weingarten mit 8:12. Da Nendingen aber den Hinkampf vor einer Woche mit 11:7 für sich entschieden hatte, gab am Ende die Anzahl der mehr errungenen Einzelsiege den Ausschlag zugunsten des Titelverteidigers - da lag Nendingen 11:9 vorn.

"Ich kann das Geschehen gar nicht in Worte fassen. Vor allem die Erkrankung von Frank Stäbler schmerzte. Doch wie sich das Team hier verkauft hat, war einfach Wahnsinn", sagte Nendingens Freistiltrainer Marc Buschle. Bereits in den vergangenen beiden Jahren standen sich Nendingen und Weingarten im Finale gegenüber.

Weingarten hat erneut das Nachsehen

Nach den an Spannung kaum zu überbietenden Duellen zuvor hatte es am Ende Georg Harth in den Händen, die Meisterschaft nach 2011 und 2012 wieder nach Weingarten zu holen. Der Weltergewichtler führte schon mit 6:0. Er brauchte nur zwei Zähler - und Weingarten hätte die Meisterschaft mit einem 13:8-Heimsieg feiern können. Doch sein Gegner
Samet Dülger konterte, und statt der zwei Punkte für den angreifenden Harth bekam Dülger vier Sekunden vor dem Schlussgong einen Zähler zuerkannt. Harth gewann den Kampf zwar mit 6:1 Zählern und holte damit zwei Mannschaftspunkte zum 12:8, was aber in der Gesamtwertung beider Finalbegegnungen nur zu einem 19:19 reichte.

"Das ist eben Ringen. Bekommt Georg Harth seine Technik am Ende durch, dann feiern wir den Titelgewinn", sagte Weingartens Coach Frank Heinzelbecker, der sich nach dem dramatischen Ende erst einmal sammeln musste, bevor sich den Journalisten stellte.

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