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2. Bundesliga | Freiburg besiegt FSV Petersen schießt Freiburg zum Sieg

Der SC Freiburg hat dank Edeljoker Nils Petersen sein Auswärtsspiel in Frankfurt mit 3:1 (1:0) gewonnen. Damit bleibt der Sport-Club im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga weiterhin auf Rang zwei.

Florian Niederlechner vom SC Freibrug jubelt mit Karim Guede nach seinem Treffer zum 1:0 im Zweitligaspiel beim FSV Frankfurt

Der Freiburger Florian Niederlechner bejubelt mit Karim Guedé seinen Treffer zum 1:0

Die Freiburger, die im Vergleich zum Sieg im "Schneespiel" gegen Spitzenreiter RB Leipzig unverändert auftraten, übernahmen vom Beginn die Initiative. Der FSV Frankfurt fand in der ersten halben Stunde so gut wie gar nicht statt - gefährliche Situationen blieben allerdings auf beiden Seiten Mangelware. Die erste nennenswerte Offensiv-Aktion hatte dann, der SC: in der 13. Minute nahm sich Mittelfeldmotor Amir Abrashi ein Herz und hämmerte den Ball aus rund 30 Metern an die Latte.

In der Folge dominierten die Freiburger die Partie nach belieben. Die Führung für den SC ließ daher nicht lange auf sich warten, der starke Florian Niederlechner drückte eine Maßflanke von Mike Frantz aus kurzer Distanz über die Linie (29.). Der Vorsprung für den Tabellenzweiten hätte zur Pause durchaus noch höher ausfallen können, doch Grifo (30.) traf nur den Pfosten.

FSV kommt nach der Pause

Völlig aus dem Nichts kam dann nach 55. Minuten der Ausgleich. Ehsan Haji Safi, der bis dahin kaum in Erscheinung getreten war, nahm sich aus rund 40 Metern ein Herz - und hob den Ball gefühlvoll über den weit vor dem Tor stehenden Alexander Schwolow hinweg ins Freiburger Gehäuse. Ein Treffer, der durchaus als Bewerbung zum "Tor des Monats" gelten darf.

Die Breisgauer schüttelten den Schock allerdings schnell ab und übernahmen bald wieder die Kontrolle über das Spiel - Frankfurt wirkte jedoch wie ausgewechselt und konnte immer wieder über Konter gefährlich werden.

Petersen kommt - und trifft

In der 65. Minute kam dann auch die Reaktion von der Bank, Nils Petersen und Maximilian Philipp kamen für Karim Guede und Mike Frantz. Eine Maßnahme, die sich einmal mehr auszahlen sollte. Rund 20 Minuten später nämlich belohnte der Topscorer der zweiten Liga, Nils Petersen, den badischen Vorwärtsdrang. Per sehenswertem Lupfer (83.) stellte er die Führung wieder her. Nur fünf Minuten später erhöhte er per Foulelfmeter (Yann an Niederlechner).

Nach dem Spiel gab es von SC-Coach Christian Streich Lob, vor allem für das Mannschaftsgefüge: "Man merkt, dass es tatsächlich eine Mannschaft ist. Auch dass es akzeptiert wird wenn mal einer nicht spielt. Daran sieht man, dass sie wirklich eine Mannschaft sind."


Mit den drei Punkten in Frankfurt bleibt der SC auf dem zweiten Tabellenrang und steht weiterhin drei Punkte hinter Spitzenreiter RB Leipzig. Der Club aus Nürnberg bleibt allerdings mit drei Punkten Rückstand in Lauerstellung.


Aufstellung:

FSV Frankfurt: Weis - Huber, Konrad (C) (46. Barry), Ballas, Haji Safi - Yann, Kruska (85. Felipe Pires) - Perdedaj, Kalmar - Schahin, Awoniyi (66. Dedic)

SC Freiburg: Schwolow - Stenzel, Höhn, Kempf, Günter - Höfler (C), Abrashi - Frantz (65. Philipp), Grifo - Guedé (65. Petersen), Niederlechner (90. Kath)

Tore: 0:1 Niederlechner (29.), 1:1 Haji Safi (55.), 1:2 Petersen (83.), 1:3 Petersen (86.)

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

Zuschauer: 7.000

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