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Handball | Frisch Auf! Göppingen EHF-Pokalsieger bleibt realistisch

Der Handball Traditionsverein Frisch Auf Göppingen geht mit ausgedünntem Kader in die neue Saison. Geschäftsführer Hofele prophezeit dennoch eine Platzierung zwischen fünf und sieben.

Firsch Auf Göppingen jubeln nach Spielende gegen Magdeburg.

Werden in Zukunft in neuer Besetzung wieder jubeln: Frisch Auf! Göppingen

Frisch Auf! Göppingen konnte bereits in den Saisons 2010/11 und 2011/2012 den EHF-Pokal gewinnen. Am 15. Mai konnten sie sich beim Nachfolgeturnier, dem EHF Europa Pokal, deutlich mit 32:26 gegen Nantes durchsetzen. Der Erfolg verleiht Schwung für die neue Saison.

Wer kommt - wer geht?

Die Ersatzbank ist mit fünf Ab- und lediglich zwei Zugängen in der kommenden Saison dünner besetzt als zuvor. Als Verstärkung kamen Jens Schöngarth vom SC Magdeburg und Jung-Star Sebastian Heymann vom TSB Heilbronn-Horkheim. Der 18-jährige startet diese Saison allerdings mit Zweitstartrecht. Er wird voraussichtlich hauptsächlich Spiele beim Drittligisten Horkheim absolvieren, um Spielpraxis zu erlangen.

Verzichten müssen die Göppinger neben Mimi Kraus und Felix Lobedank (beide TVB Stuttgart) auf Thomas Kristensen (Haslum HK/NOR), Kevynn Nyokas (VfL Gummersbach) und Peter Tatai (TuS N-Lübbecke).

Die letzte Saison

Der sechste Platz in der Liga, Viertelfinale im DHB-Pokal und EHF-Pokalsieger: Die Göppinger haben in der vergangenen Saison bewiesen, dass man sie immer auf der Rechnung haben muss.

Der Trainer

Der zweite Weltmeister, neben Markus Baur vom TVB Stuttgart, der bei einem Südwest-Verein auf der Trainerbank sitzt, heißt Magnus Andersson. Der Schwede wurde 1990 und 1999 Weltmeister und gilt als einer der besten Spieler seiner Zeit. Als Trainer hat der kühle Analytiker Göppingen von einem wackligen zwölften Platz in der Saison 2013/14 wieder in die vorderen Positionen gebracht. Sein Vertrag läuft noch bis 2018.

Der erste Gegner

Am Samstag um 20.15 Uhr in der Göppinger EWS Arena geht es gegen den TSV Hannover-Burgdorf. Frisch Auf! konnte zwar die letzte Begegnung für sich entscheiden - von den 14 gespielten Partien konnten sie allerdings nur fünf gewinnen.

Das Ziel

Göppingen will auch dieses Jahr wieder um die Ränge fünf bis sieben mitspielen. "Unsere stärksten Konkurrenten werden sicherlich Melsungen, Magdeburg, Berlin oder auch Hannover sein", sagt Gerd Hofele, Geschäftsführer von Frisch Auf. Im Kampf um die ersten drei Plätze sieht er Flensburg, Kiel und die Rhein-Neckar Löwen vorne.

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