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Handball | DHB-Supercup Rhein-Neckar Löwen holen Super Cup

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich den ersten Handballtitel der Saison gesichert. Im Super Cup setzte sich der Deutsche Meister mit 27:24 gegen den Pokalsieger SC Magdeburg durch.

Gudjon Valur Sigurdsson Rhein-Neckar Löwen

Holte im ersten Pflichtspiel mit den Löwen gleich seinen ersten Titel: Neuzugang Gudjon Valur Sigurdsson

Im ersten Pflichtspiel nach dem Abschied ihres langjährigen Kapitäns Uwe Gensheimer, der in der Sommerpause zu PSG Handball nach Paris gewechselt war, erwischten die Löwen den besseren Start. Schnell zog die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen auf 7:3 davon und baute diesen Vorsprung bis zur Halbzeit sogar auf 17:12 aus. Nach der Pause steigerte sich Magdeburg allerdings deutlich und agierte nun besonders in der Abwehr wesentlich aggressiver.

Löwen-Trainer Jacobsen nahm eine Auszeit forderte mehr Einsatz von seiner Mannschaft: "So gewinnt man kein Handballspiel, wenn man glaubt, dass es nach 30 Minuten überstanden ist."

Der Super Cup zwischen dem Meister und dem Pokalsieger wird seit 1994 ausgetragen. Rekordgewinner ist der THW Kiel mit neun Titeln.

Und die 5.651 Zuschauer in der Stuttgarter Porsche-Arena sahen danach eine etwas konzentriertere Vorstellung des Deutschen Meisters. Doch erst nach neun Minuten ohne Tor erlöste Rafael Baena die Löwen mit dem 20:17. Die Partie blieb bis fünf Minuten vor Schluss hart umkämpft (24:22).

Dann sorgte Neu-Kapitän Andy Schmid mit zwei Treffern für die Entscheidung. Die Mannheimer setzten sich am Ende mit 27:24 durch. "Es ist schön, wir haben wir einen Titel gewonnen. Es ist nicht der mit der größten Bedeutung, aber wir haben noch viel Platz im Schrank und freuen uns. Der Gewinn des Supercups ist erst der dritte Titel in der Vereinsgeschichte der Rhein-Neckar Löwen", sagte Schmid nach der Partie.

Pekeler sammelt Titel

Für Nationalspieler Hendrik Pekeler war es nach dem Gewinn der Europameisterschaft, der Deutschen Meisterschaft und Olympia-Bronze schon der vierte Erfolg in diesem Jahr. Entsprechend glücklich wirkte der Abwehrspezialist: "Das war bisher mein Jahr. So viel wie wir gewonnen haben. Das ist Wahnsinn."

Bester Werfer der Löwen war Alexander Petersson mit sieben Treffern, bei Magdeburg traf Yves Grafenhorst (5) am häufigsten. Schon am Samstag (15.00 Uhr) stehen sich beide Teams zum Ligaauftakt erneut gegenüber.

Rhein-Neckar Löwen: Petersson (7), Sigurdsson (6), Schmid (5), Pekeler (3), Ekdahl (2), Baena (2) Guardiola (1), Grötzki (1)

SC Magdeburg: Grafenhorst (6), Musa (4), Zelenovic (4), Lemke (4) Bezjak (2), Weber (2), Christiansen (1), Pettersson (1)

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