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Handball | Champions League Barcelona zu stark für Rhein-Neckar Löwen

Die Rhein-Neckar Löwen mussten sich in seinem letzten Gruppenspiel der Königsklasse beim achtmaligen Champion FC Barcelona nach einer schwächeren zweiten Halbzeit mit 20:26 geschlagen geben.

Rhein-Neckar-Löwen

Große Enttäuschung nach der Niederlage gegen Barcelona: Uwe Gensheimer und Gedeon Guardiola

Nun droht dem Bundesliga-Tabellenführer in der Champions-League ein deutsches Achtelfinal-Duell mit dem THW Kiel. Nach der Niederlage gegen Barcelona fiel die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen in der Tabelle der Gruppe B auf Rang vier ab. Sollte am Sonntag der Tabellenfünfte Pick Szeged aus Ungarn beim Zweiten KS Vive Targi Kielce in Polen gewinnen, würden die Mannheimer und Szeged die Positionen tauschen.

Als Fünfter träfen die Löwen dann auf die Kieler, die in der Gruppe A Platz vier belegen. Löwen-Trainer Jacobsen hofft allerdings, im Achtelfinale noch nicht auf den deutschen Rekordmeister aus Kiel zu treffen: "Kopf hoch wir müssen weiter. Wir müssen hoffen, dass uns Kielce hilft. Ich habe keinen Bock gegen eine deutsche Mannschaft zu spielen." Der Sieger dieser Achtelfinalpartie würde dann auf den FC Barcelona treffen, der sich mit dem Gruppensieg direkt für das Viertelfinale qualifiziert hat.

Gute erste Halbzeit

Bis zur Pause spielten die Rhein-Neckar Löwen vor 5.000 Zuschauern in der einstigen Olympiahalle Palau Blaugrana sehr gut mit und hielten sich alle Siegchancen offen. Die Abwehr konnte den gefürchteten Angriff der Katalanen nahezu neutralisieren, die allerdings durch erfolgreiche Tempogegenstöße Nadelstiche setzten.

Barca-Torwart hält alles

Nach der Pause schlug dann die große Stunde von Barcelona-Keeper Gonzalo Perez, der wie Andreas Wolff beim deutschen Triumph im EM-Finale nahezu jeden Ball entschärfte. Ob Siebenmeter von Uwe Gensheimer, Tempogegenstöße oder Versuche vom Kreis - Perez war stets da und raubte den Löwen den Nerv. Gleichzeitig kam der Mazedonier Kiril Lazarov in der zweiten Halbzeit beim 30-maligen spanischen Meister öfter zum Zug und setzte wichtige Akzente. Als Barcelona auf 19:12 davonzog, war die Vorentscheidung gefallen.

Bester Löwen-Schütze war der Schweizer Andy Schmid mit fünf Treffern, viermal traf der Norweger Harald Reinkind. Bei Barcelona überzeugten Lazarov und der Tunesier Wael Jallouz mit jeweils sechs Toren.

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