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Handball | Bundesliga Runde eins geht an die TusSies

Die Handballerinnen der TuS Metzingen haben ihr erstes Spiel gegen den HC Leipzig gewonnen und rücken auf einen Punkt an den Tabellenführer heran. Doch gleich am Freitag gibt es die Revanche.

Die Handball Nationalspielerin Anna Loerper von der TuS Metzingen im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga gegen den HC Leipzig

Nationalspielerin Anna Loerper kam in der zweiten Halbzeit nur selten so frei zum Abschluss

Zehn Tage, drei Spiele, drei Hallen, ein Gegner. Und Runde eins geht an die Frauen der TuS Metzingen. Mit 26:23 (12:8) haben die TusSies den Spitzenreiter HC Leipzig in der heimischen Öschhalle besiegt und sind auf einen Punkt an die Spitze herangerückt. Dabei konnte sich das Team in der ersten Halbzeit besonders auf eine geschlossene Abwehr und die gut aufgelegte Torhüterin Sabine Stockhorst verlassen.

Mit vielen eroberten Bällen und schnellen Angriffen konnte Metzingen sich schnell eine komfortable Führung herausspielen. Mit 12:8 ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ die Mannschaft etwas nach. Was vor allem daran lag, dass Leipzig die in Manndeckung genommen hat. Das Ergebnis: Die komplette rechte Angriffsseite lag für einige Minuten brach und Leipzig konnte aufschließen. So stand es nach 40 Minuten nur noch 14:13 für die TusSies.

Umstellung brachte den Erfolg zurück

Doch Metzingen fand die richtige Antwort. Trainer Csaba Konkoly stellte Loerper auf die linke Seite und Tonje Løseth übernahm mehr und mehr Verantwortung. Metzingen konnte sich in den folgenden zehn Minuten wieder etwas absetzen und den alten Vier-Tore-Abstand wieder herstellen.

Als sich die Fans schon darauf eingestellt hatten, dass Metzingen den Vorsprung verwalten und den Sieg nach Hause spielen würde, kam der erneute Bruch. Die TusSies erspielten sich zahlreiche Großchancen, nutzten jedoch zu wenige davon und ließen den HC Leipzig erneut herankommen. Zwei Minuten vor dem Ende führte Metzingen nur noch mit einem Tor. Doch am Ende reichte der hauchdünne Vorsprung zum 26:23-Sieg.

Revanche am Freitag

Allzu lange können sich die Metzingerinnen auf diesem Erfolg jedoch nicht ausruhen. Bereits am Freitag müssen sie in Tübingen zum Viertelfinal-Hinspiel im EHF-Pokal antreten. Der Gegner heißt dann wieder HC Leipzig.

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