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Handball | Bundesliga Bittere Niederlage im Spitzenspiel

Die Rhein-Neckar Löwen hatten sich vor dem Spitzenspiel viel vorgenommen. Gereicht hat es jedoch nicht. Der Titelkampf wird jetzt wieder ganz eng.

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0:59 min | Mi, 17.2.2016 | 21:45 Uhr | Landesschau aktuell Baden-Württemberg | SWR Fernsehen BW

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Handball | Bundesliga

Die Löwen verlieren gegen Flensburg

Gegen Gäste-Torwart Mattias Andersson war am Mittwochabend kein Kraut gewachsen. Auch darum haben die Rhein-Neckar Löwen ihr Spitzenspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt verloren.

Die Rhein-Neckar Löwen haben ihr Spitzenspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 22:25 (13:13) verloren. Die Chancen war da, die Chancen-Verwertung ließ Löwen-Trainer Nikolaj Jacobson jedoch verzweifeln. Seine Spieler scheiterten immer wieder am starken Gäste-Torwart Mattias Andersson. Uwe Gensheimer und Mads Mensah Larsen waren mit nur je vier Treffern erfolgreichste Torschützen des Spitzenreiters.

Vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer SAP-Arena erwischten die Gastgeber, Vizemeister der vergangenen beiden Jahre, einen schwachen Start und lagen nach 19 Minuten schon mit 5:11 zurück.

Aufholjagd vor der Halbzeitpause

Flensburg spielte drei Tage nach dem 37:27-Sieg in der Champions League gegen den großen Rivalen aus Kiel selbstbewusst auf. Doch nach 20 Minuten legten die Löwen allmählichen ihre Nervosität ab und schafften durch Europameister Hendrik Pekeler in der 28. Minute zum ersten Mal den Ausgleich (12:12).

Nach der Pause lieferten sich beide Teams ein zähes Ringen mit leichten Vorteilen für die Flensburger. Anders Eggert verwandelte in der 45. Minute seinen fünften Siebenmeter zur 19:17-Führung für die Gäste, die dann sogar auf 21:17 (49.) erhöhten. Vor allem Andersson stellte Gensheimer und Co. immer wieder vor Probleme.

Patrick Groetzki war trotz Rückkehr unzufrieden

"Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Mit 22 Toren kann man so ein Spiel nicht gewinnen", sagte Löwen-Nationalspieler Patrick Groetzki, der nach überstandenem Wadenbeinbruch sein Comeback gab.

Die Löwen sind trotz der Niederlage weiterhin an der Tabellenspitze. Allerdings ist der Tabellendritte aus Flensburg auf drei Punkte an die Löwen herangerückt. Kiel und Flensburg haben beide ein Spiel weniger absolviert als die Löwen. Der THW könnte am Sonntag mit einem Sieg gegen DHfK Leipzig mit den Löwen nach Punkten gleichziehen. Für den Sprung an die Spitze müsste der Rekordchampion mit 13 Toren Abstand gewinnen.

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