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Fußball | SC Freiburg Freiburg will gegen Köln nachlegen

Nach dem Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach will der SC Freiburg in Köln weitere drei Punkte holen. In der Vergangenheit hat das gegen die Geißböcke regelmäßig geklappt.

Christian Streich auf der Pressekonferenz

Gegen Köln will Christian Streich eine selbstbewusst auftretende Mannschaft sehen

Nach der Niederlage gegen Hertha BSC am ersten Spieltag machten es die Freiburger am zweiten Spieltag deutlich besser. Gegen Borussia Mönchengladbach gewann der SC Freiburg zuhause überzeugend. Vor allem in der zweiten Halbzeit war der Verein aus dem Breisgau die effektivere und letztendlich auch die bessere Mannschaft. Der Sieg sei für den SC "ein Fingerzeig" gewesen, "aber der bringt uns nichts mehr, wenn wir in Köln verlieren", sagte Trainer Christian Streich am Donnerstag. "Wenn wir dort bestehen, sind wir wieder einen Schritt weiter. Wir müssen wieder mit der selben Bereitschaft, schon in vorderster Linie zu malochen und der Mentalität wie am vergangenen Samstag auftreten. Das ist die Voraussetzung dafür, um auch in Köln zu bestehen", sagte der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. 

Punktelieferant Köln

Jubelnde Freiburger Spieler

Wie schon gegen Mönchengladbach will der SC Freiburg auch gegen Köln jubeln

Am dritten Spieltag soll nun also der erste Auswärtssieg, dieser noch jungen Saison, her. Und gegen den 1. FC Köln stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Der SC Freiburg stellt für die Kölner eine Art Angstgegner dar. Von den letzten 14 Pflichtspielen gewann der SC neun, die Geißböcke lediglich zwei. In den letzten zehn Jahren holten die Breisgauer gegen keine andere Mannschaft mehr Siege als gegen die Kölner.

Laut Streich wird die Aufgabe allerdings alles andere als einfach. "Köln ist sehr stabil und taktisch völlig klar - mit und ohne Ball. Köln wird versuchen, hungrig und aggressiv das Spiel zu machen. Sie kommen über die Arbeit." Trotzdem wollen die Freiburger in Köln natürlich Punkte holen. Tatsächlich sieht Streich die Partie sogar als richtungsweisend an. "Wir möchten in Köln bestehen. Wenn uns das gelingt, ziehen wir viel Positives für die Saison", sagte der Coach des Aufsteigers am Donnerstag. "Bestehen, bedeutet dagegenhalten und sich nicht beeindrucken lassen. Die Jungs sollen selbstbewusst auftreten."

Personell sieht es für Freiburg genauso aus wie letztes Wochenende auch: Die beiden Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf (Außenmeniskus-OP) und Marc Torrejón (Bänderverletzung im Knöchel) sowie Linksverteidiger Jonas Föhrenbach (Bänderriss Knöchel) fallen weiter aus.

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