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2. Bundesliga Freiburg unterliegt beim VfL Bochum

Der Start ins Fußballjahr 2016 ist dem SC Freiburg missglückt. Der Tabellenzweite der 2. Bundesliga unterlag beim VfL Bochum mit 0:2.

Havard Nielsen (re.) im Zweikampf mit Tim Hoogland

Neuzugang Havard Nielsen (r.) blieb bei seinem Debüt für Freiburg ohne Tor

Freiburgs Trainer Christian Streich musste in Bochum wie erwartet auf seinen Toptorjäger Nils Petersen (15 Tore) verzichten. Für ihn spielte der aus Mainz gekommene Neuzugang Florian Niederlechner in der Sturmspitze, und auch Havard Nielsen stand beim SC in der Startformation.

Die Breisgauer traten von Beginn an selbstbewusst auf und hatten durch Schüsse von Niederlechner und Torrejon die ersten Chance der Partie. Bochum spielte zunächst abwartend, ging dann aber mit dem ersten zählbaren Angriff in der 13. Minute in Führung. Bulut bediente den ehemaligen Freiburger Marco Terrazzino, der per Kopf auf 1:0 für die Gastgeber stellte. In der Folge hatte der VfL mehr vom Spiel, zwingende Torgelegenheiten sprangen dadurch aber kaum heraus.

Freiburg trifft das Tor nicht

Und der SC? Der zeigte weiterhin eine ansprechende Leistung, nur im Abschluss fehlte die Kaltschnäuzigkeit. Florian Niederlechner ging im Sturmzentrum weite Wege, einer seiner wenigen Abschlüsse landete jedoch weit über dem Bochumer Kasten (37.). Mit 0:1 aus Freiburger Sicht ging es in die Pause.


Schwolow pariert gegen Mlapa

Die erste gute Szene im zweiten Durchgang gehörte den Gastgebern. Der ehemalige Hoffenheimer Peniel Mlapa (eingewechselt für Terrazzino) schloss trocken ab, Alexander Schwolow war jedoch schnell im kurzen Eck und reagierte glänzend.

In der 67. Minute war Schwolow dann aber machtlos. Eine Ecke des Ex-Freiburgers Felix Bastians köpfte Nielsen auf den Fuß von Bochums Perthel, der direkt abzog. Tim Hoogland, ehemaliger Verteidiger des VfB Stuttgart, lenkte den Ball sehenswert mit der Hacke ins Tor und sorgte so für das 2:0 für Bochum. Direkt im Anschluss traf Niederlechner für Freiburg nur das Außennetz.

Kein Comeback in der Schlussphase

In der Schlussphase versuchte Freiburg vor allem über den Standard-Experten Vincenzo Grifo für Gefahr zu sorgen, doch alle Versuche scheiterten. Die Streich-Elf fährt mit einer 0:2-Niederlage im Gepäck zurück nach Freiburg. Eine am Ende verdiente Niederlage, da der SC seine phasenweise gute Mannschaftsleistung nicht über die vollen 90 Minuten abrufen konnte.

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