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Fußball | Nationalmannschaft Süle reist nicht zur WM-Qualifikation

Niklas Süle von 1899 Hoffenheim hat am Mittwochabend sein Debüt in der Nationalmannschaft gefeiert. Mit zur WM-Qualifikation reist Süle allerdings nicht.

Niklas Süle im DFB-Team

Niklas Süle im Duell mit dem finnischen Nationalspieler Joel Pohjanpalo

Niklas Süle hat einen aufregenden Sommer hinter sich. Erst der Gewinn der Silbermedaille beim olympischen Fußballturnier in Rio, dann die Beförderung zum A-Nationalspieler beim 2:0 gegen Finnland. Und das auch noch an der Seite von Bastian Schweinsteiger. "Ich stand das erste Mal bei den Hymnen und hatte selber einen Kloß im Hals, als Basti die Tränen kamen. Ein guter Spieler geht jetzt - und ein paar Neue kommen", resümierte der 20 Jahre alte Hoffenheimer Abwehrspieler.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Allein die Umstände, dass es so eine Party für Basti war, hat es auch für mich sehr schön gemacht. Ich denke, so kann man ein erstes Spiel machen", sagte Süle im Borussia-Park. Dass er wie vorher vereinbart am Donnerstag zu seinem Verein zurückkehrte und nicht mit nach Norwegen zum Start in die
WM-Qualifikation reist, schmerzte den Innenverteidiger nicht.

"Ich habe schon einige Spiele gemacht in dieser Saison. Ich habe keine Minute verpasst bei den Olympischen Spielen, das war auch anstrengend. Ich hätte nichts dagegen, wenn ich ein paar Tage frei bekäme", verkündete der 83. Debütant in der Amtszeit von Joachim Löw. Aber Süle will wiederkommen. "Einen ersten Schritt bin ich gegangen. Aber man will dann auch mehr", kündigte er entschlossen an.

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