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Fußball | Bundesliga Zum Start wartet der Ex auf Mainz 05

Gelöst und doch konzentriert nimmt der FSV Mainz 05 die wohl anspruchsvollste Saison der Vereinsgeschichte in der Bundesliga und in der Europa League in Angriff. Zum Auftakt geht es nach Dortmund.

Schmidt und Tuchel

05er-Trainer Martin Schmidt trifft im ersten Saisonspiel auf seinen Vorgänger Thomas Tuchel

Nach dem beginnen die Mainzer die Bundesliga-Saison gegen den BVB und ihren Ex-Trainer Thomas Tuchel. Und rechtzeitig vor dem Saisonstart schlugen die 05er noch einmal auf dem Transfermarkt zu. Vom Liga-Konkurrenten Bayer Leverkusen kommt für die nächsten fünf Jahre der 20-jährige . "Das ist eine Kanone auf den Außenbahnen", sagte Trainer Martin Schmidt.

Ob der Enkel von Fußball-Legende Uwe Seeler gleich zum Auftakt im Kader der Mainzer stehen wird, ließ der Schweizer Coach offen. Der 20-Jährige, der seit 2013 in Leverkusen unter Vertrag stand und in den letzten eineinhalb Jahren an Werder Bremen ausgeliehen war, wird die Konkurrenzsituation im offensiven Mittelfeld noch einmal steigern.

Ein weiterer Grund für die Verpflichtung dürfte auch die Knieverletzung des Spaniers Jairo sein. Der 23-jährige Linksaußen fällt in den nächsten vier bis sechs Wochen aus.

Pokalspiel als Weckruf

Mit dem Verlauf des Pokalspiels in Unterhaching, das der FSV erst im Elfmeterschießen erfolgreich beendet hatte, war Trainer Schmidt sicher nicht zufrieden. Für die Mannschaft sei das Spiel aber genau zur richtigen Zeit gekommen: "Ich möchte das Spiel nicht gegen ein leichtes 5:0 eintauschen. Die Partie gibt uns einen wachen Verstand für den Ligastart. Das schärft die Sinne", erklärte der Schweizer.

Ein Wunschgegner zum Auftakt

Die runderneuerte Borussia mit dem in Mainz zum Erstligaspieler gereiften Weltmeister André Schürrle sei ein Wunschgegner. "Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich immer die Bayern, Dortmund oder Leverkusen als ersten Gegner wählen."

Mainz 05 Training

Die Anspannung wächst in Mainz vor dem wichtigen Saisonauftakt in Dortmund: Stefan Bell und Gaetan Bussmann

Gegen diese Mannschaften gebe es nichts zu verlieren, und dann sei am meisten zu holen, betonte Schmidt: "In Dortmund ist es so, die haben eine Nationalmannschaft auf dem Platz, eine Bundesliga-Mannschaft auf der Bank und noch eine weitere Bundesliga-Mannschaft auf der Tribüne. Wir wissen also, was uns erwartet."

Änderungen in Startelf

Er spüre im Training, wie sich die Spannung aufbaue, gerade auch bei denen, die in Unterhaching nicht zum Einsatz kamen. "Solche Spiele werfen die Hierarchie durcheinander. Alle ab Platz zwölf rechnen sich Chancen aus." Deshalb sei die Erfahrung von Unterhaching unbezahlbar. "Aber ich muss nicht die Heugabel rausholen und alles umwerfen", erklärte der 05-Coach.

Änderungen in der Aufstellung wird es geben. "In Dortmund brauche ich andere Typen auf dem Platz. Wir haben da sicher weniger Ballbesitz. Deshalb wird es Änderungen geben, die dem Gegner geschuldet sind." 4.500 Mainzer Fans begleiten die Mannschaft in den mit über 80.000 Zuschauer ausverkauften Fußball-Tempel im Signal-Iduna-Park.

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