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Fußball | Bundesliga Hoffenheim will die Bayern ärgern

Hoffenheim hat sich noch lange nicht aufgegeben. Das zeigte der Tabellen-17. beim 1:1 zum Rückrundenauftakt gegen Leverkusen. Doch nun steht die TSG vor einer noch größeren Aufgabe.

Spieler Hoffenheim feiern Tor

In der Hinrunde schoss die TSG ein Tor gegen München. Am Ende reichte es bei der 1:2-Niederlage dennoch nicht

Wenn 1899 Hoffenheim am Sonntag beim FC Bayern München antreten muss, werden die Mannen von Trainer Huub Stevens sich gerne an das Hinspiel erinnern. Zwar gelang den Kraichgauern vor heimischen Publikum auch kein Sieg gegen den übermächtigen Rekordmeister. Doch bei der 1:2-Niederlage im August haben sie die Bayern so nahe an den Rand einer Niederlage gedrückt, wie nur wenige andere Mannschaften in der Hinrunde.

Kevin Volland traf in dem Spiel nach neun Sekunden zum 1:0 - mit seinem ersten Ballkontakt. Doch aus der Überraschung wurde nichts, weil Eugen Polanski einen Elfmeter an den Pfosten setzte und Robert Lewandowski in der 90. Minute das 2:1-Siegtor für die Bayern schoss. So hat es gegen den Tabellenführer der Bundesliga noch nie zu einem Sieg gereicht: In 15 Aufeinandertreffen gab es vier Unentschieden, elf Mal gingen die Hoffenheimer als Verlierer vom Platz.

Seitdem ist viel passiert: Hoffenheim taumelte in der Hinrunde immer tiefer in die Abstiegszone, und München eilte von einem Erfolg zum nächsten. 35 Punkte trennen die beiden Clubs mittlerweile in der Tabelle.

Schlechte Stimmung bei den Bayern?

Die Vorzeichen scheinen vor dem Spiel am Sonntag also klar zu sein. Doch ganz so aussichtslos ist die Situation für der Kraichgauer wohl doch nicht. Bei Bayern München kriselte es offenbar in den vergangenen Tagen. Obwohl die Münchner mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet sind (2:1 gegen Hamburg), soll die Stimmung beim Rekordmeister nicht gut sein.

Bayern-Coach Pep Guardiola muss sich mit angeblichen Kabinen-Interna in der Öffentlichkeit herumärgern. Laut dem Sportmagazin "Kicker" soll der scheidende Trainer von seinen Stars mehr Professionalität verlangt und vor versammelter Mannschaft Übergewicht von mehreren Akteuren moniert haben. Der 45 Jahre alte Trainer drängt demnach auf noch mehr Disziplin. Zudem soll der Club die Profis aufgefordert haben, sich an freien Tagen offiziell abzumelden.

Hoffenheim in guter Form

zeigten die Hoffenheimer zumindest phasenweise, dass sie auch mit den Top-Teams der Liga mithalten können. Bis zur 75. Minute führte die TSG 1:0 und hatte einige Chancen, auf eine Zwei-Tore-Führung zu erhöhen. Doch am Ende blieb wieder nur ein Punkt.

Trainer Stevens kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. In der Startelf könnte zum ersten Mal stehen. Der Stürmer wurde am vergangenen Wochenende in der 83. Minute eingewechselt. Kapitän Pirmin Schwegler ist nicht rechtzeitig fit für das Bayern-Spiel.

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