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Fußball | Bundesliga Der VfB Stuttgart muss montags ran

Es ist ein Novum: Der VfB Stuttgart spielt an einem Montagabend gegen Werder Bremen. Ein Termin, der bei den Fans wohl nicht so gut ankommt - und beim Vorstand des VfB Stuttgart auch nicht.

Zweikampf Toni Sunjic und Anthony Ujah

Der VfB Stuttgart muss an einem Montagabend gegen Werder Bremen ran

Robin Dutt, Sportvorstand des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, hat die Ansetzung des Auswärtsspiels bei Werder Bremen an einem Montagabend (2. Mai) scharf kritisiert. Dutt nannte es "absolut nicht nachvollziehbar", dass das Spiel in Bremen montags stattfinden soll - "trotz der sicherheitsrelevanten Themen rund um den 1. Mai".

Dutt befürchtet, dass die Schwaben durch die Verlegung des Spiels "auf die Unterstützung eines Großteils unserer Fans verzichten" müssen. Dies sei im Abstiegskampf ein "Wettbewerbsnachteil" und deswegen "nicht akzeptabel", kritisierte der 51-Jährige.

Polizei am ersten Mai mit Demos beschäftigt

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte die Partie des 32. Spieltags auf Wunsch der Sicherheitsorgane verlegt, die einen Verzicht auf Spiele am 1. Mai (Sonntag) nahegelegt hatten. Die Polizei sei bereits durch Kundgebungen und Demonstrationen am Maifeiertag ausgelastet, hieß es. Damit soll es erstmals zu einem regulären Montagabendspiel der Bundesliga kommen.


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