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Fußball | 2. Bundesliga Karlsruhe verliert gegen zehn Berliner

Diese Saison läuft es nicht rund für den Karlsruher SC: Mittelfeldplatz statt Aufstiegskampf. Nach der 1:2-Niederlage bei Union Berlin gibt es dort noch mehr Konkurrenz.

Boubacar Barry vom Karlsruher SC im Zweikampf gegen Kenny Prince Redondo von Union Berlin

Boubacar Barry im Zweikampf gegen Kenny Prince Redondo

Der Karlsruher SC steckt weiterhin im Mittelfeld der 2. Bundesliga fest. Denn nach der 1:2-Niederlage gegen Union Berlin kann sich die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski den Kampf um den Aufstieg wohl endgültig abschminken.

Dabei sah es vor den 2.000 mitgereisten KSC-Fans lange Zeit ganz gut aus. Karlsruhe übernahm die Initiative, spielte gefällig und übernahm die Spiel-Kontrolle - zunächst jedoch ohne wirklich gefährlich zu werden. Doch dann brachte Hiroki Yamada den Karlsruher SC mit 1:0 in der 31. Spielminute in Führung. Kauczinkis Plan schien also aufzugehen.

Eine Einzelaktion wendet die Partie

Und dann kam die berühmte Einzelaktion, die so ein Spiel drehen kann. Damir Kreilach dribbelte sich in der Karlsruher Abwehr fest. Verlor den Ball, erkämpfte ihn sich wieder und stocherte ihn zu Felix Kroos. Der dachte nicht lange nach und hämmerte den Ball unhaltbar in den rechten Winkel. Ein Tor für den Lebenslauf. Und das nur Sekunden vor der Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff wähnte sich der KSC zurück im Spiel. Denn nach einem reichlich überflüssigen Foul in der 47. Spielminute schickte Schiedsrichter André Hofschneider den Berliner Damir Kreilach vom Feld. Union war damit nur noch zu zehnt.

Traut fälscht ins eigene Tor ab

Doch statt das Spiel breit zu machen und erneut die Kontrolle zu übernehmen, zog sich Karlsruhe zurück und lauerte auf Kontor. Das ging jedoch schief: Bobby Wood schnappte sich den Ball am Strafraum und zog ab. Sein Schuss traf jedoch den eingewechselten Sascha Traut, der den Ball ins eigene Tor abfälschte.

Danach warf der Karlsruher SC noch einmal alles nach vorne. War im Abschluss jedoch meist zu überhastet. Außer bei Haradas Schuss in n der 75. Spielminute konnte der KSC nicht wirklich gefährlich werden. So war die Niederlage letztlich verdient.

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