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Fußball | 1899 Hoffenheim Was läuft da zwischen Heldt und Hoffenheim?

Auch wenn die Zukunft von Schalkes Noch-Sportvorstand Horst Heldt noch offen ist: Die Gerüchte verdichten sich, dass Heldt sich im Gespräch mit 1899 Hoffenheim befindet.

Horst Heldt und das Logo der TSG Hoffenheim.

Horst Heldt wird als neuer Manager von 1899 Hoffenheim gehandelt

Soviel steht fest: Horst Heldt wird Schalke zum Ende der Saison verlassen. .

Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" soll Heldt als neuer Sportdirektor von 1899 Hoffenheim im Gespräch sein. Auf der Pressekonferenz der Schalker am Donnerstag vor dem Bundesliga-Spiel bei Darmstadt 98 wiegelte der 46-jährige noch ab: "Ich bin mit Haut und Haaren Schalker. Ich beschäftige mich nicht mit anderen Dingen. Irgendwann wird es den Zeitpunkt geben, wo ich Auskunft geben werde." Im Gespräch mit dem SWR bestätigte Heldt am Freitag aber, dass er Gelsenkirchen im Sommer verlassen werde: "Eine Unterschrift bei der TSG ist nicht ausgeschlossen." Es gebe aber noch weitere Angebote.

Enge persönliche Kontakte

Überhaupt scheint vieles für einen Wechsel zu den Kraichgauern zu sprechen. Denn Heldt verfügt über hervorragende Kontakte zu Roger Wittmann. Wittmann ist Spielerberater und ein enger Freund von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp. Seit Jahren soll Wittmann im Hintergrund die Fäden ziehen, wenn es um Neuverpflichtungen bei 1899 Hoffenheim geht.

Das soll auch für den Bereich Management und Trainer gelten. Hinzu kommt: Auch Dietmar Hopp und Horst Heldt sollen angeblich auf derselben Wellenlänge liegen. Der aktuelle Sportdirektor des Tabellen-Vorletzten der Bundesliga, Alexander Rosen, ist dagegen angeblich in der Gunst von Dietmar Hopp gesunken. Außerdem haben Roger Wittmann und Horst Heldt nicht nur für Schalke, sondern auch schon in früheren Jahren für den VfB Stuttgart etliche Transfers zusammen eingefädelt.

Heldt bringt Erfolge und Erfahrung mit

Horst Heldt würde aber auch ohne dieses engmaschine Netzwerk ins Anforderungsprofil der Klubführung von 1899 passen. Der ehemalige Bundesligaprofi bringt viel Erfahrung mit und hat etliche Erfolge aufzuweisen. Als Manager des VfB Stuttgart wurde er mit den Schwaben 2007 Deutscher Meister. Seit 2010, nach seinem Wechsel nach Gelsenkirchen, schaffte er mit den Königsblauen mehrfach die Qualifikation für die Champions-League.

Von Heldts Erfahrung könnte auch der künftige junge Chefrainer Julian Nagelsmann profitieren. Der 28-jährige, aktuell noch A-Junioren-Coach in Hoffenheim, wird die Profis nach Ende dieser Saison von Huub Stevens übernehmen.

Diese Puzzleteile ließen sich also prima zusammenfügen.    

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