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Eishockey | DEL Das war's dann für die Adler

Für die Adler Mannheim ist die Eishockey-Saison beendet. Im entscheidenden dritten Spiel um die Play-Offs gegen die Kölner Haie verloren die Adler mit 2:4 (0:1, 1:2, 1:1).

Brent Raedeke von den Adler Mannheim und Alexander Sulzer von den Kölner Haien kämpfen im entscheidenden Pre-Play-Off-Spiel um den Puck.

Im entscheidenden Spiel hatten die Adler Mannheim keine Chance gegen die Kölner Haie

Es war ein erneut ein hart umkämpftes Spiel. Aber die Adler Mannheim konnten nicht an das furiose 5:2 in Mannheim anknüpfen. Die Kölner Haie waren während der gesamten Spielzeit das bessere Team. Es war das verdiente Ende einer Saison die schlecht begann und trotz einer zwischenzeitlichen Siegesserie schlecht endete.

In der Statistik war Mannheim vor 11.183 Zuschauern zwar am Sonntag das aktivere Team, doch die Kölner Haie hatten mit Charlie Stephens (18.), 2:0 Patrick Hager (26.) und zweimal Andreas Falk (37./54.) die präziseren Torschützen. Marcel Goc (39.) und Jonathan Rheault (57.) konnten mit ihren Treffern das Spiel nicht mehr drehen.

Mannheimer Adler sind frustriert

Damit kann der deutsche Eishockey-Meister seinen Titel nicht mehr verteidigen. Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp sagte nach dem Spiel: "Wir hatten eine schwierige Saison. Wir
haben viele, viele Tiefschläge erlebt und einen Großteil der Saison auch einfach nicht gut gespielt." "Wir sind natürlich jetzt alle frustriert. Wir hätten die Saison retten können", sagte Nationalspieler Christoph Ullmann.

Die Kölner schafften damit nach einer ebenfalls enttäuschenden Vorrunde doch noch den Sprung unter die besten Acht und treffen von Dienstag an auf DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin. Die Straubing Tigers bekommen es mit dem Vorrunden-Sieger EHC München zu tun. Der niederbayrische Außenseiter hatte sich am Freitag in der ersten Playoff-Runde dank des zweiten Siegs gegen den ERC Ingolstadt durchgesetzt. Neben Meister Mannheim ist auch der Vorjahresfinalist Ingolstadt aus dem Rennen.

Hoffnungen der Adler-Fans enttäuscht aber gefasst

Nachdem die Adler dank eines 5:2-Heimerfolgs die Serie ausgeglichen hatten, war noch einmal Hoffnung aufgekommen. Das erste Aufeinandertreffen hatten die Kölner 6:3 für sich entschieden.

Viele Adler-Fans nahmen die Niederlage jedoch gefasst auf.

Der Playoff-Modus

Zum Auftakt der Playoffs um die 96. deutsche Eishockey-Meisterschaft kämpfen die Adler Mannheim gegen die Kölner Haie und der ERC Ingolstadt gegen die Straubing Tigers um die letzten beiden Viertelfinalplätze. Zwei Siege sind zum Weiterkommen nötig. Red Bull München, die Eisbären Berlin, die Iserlohn Roosters, die Grizzlys Wolfsburg, die Düsseldorfer EG und die Nürnberg Ice Tigers haben sich direkt für die Runde der letzten Acht qualifiziert.

Ab dem Viertelfinale gilt der Modus "best of seven". Wer zuerst vier Spiele gewonnen hat, kommt eine Runde weiter bzw. gewinnt den Titel. Bei Unentschieden nach 60 Minuten wird so lange in 20-Minuten-Abschnitten weitergespielt, bis ein Tor fällt ("sudden death"). Dabei wird anders als in der Vorrunde mit Fünf gegen Fünf gespielt.

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