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Bundesliga | FSV Mainz 05 Situation für Mainz 05 immer gefährlicher

Spätestens nach der 0:1-Heimpleite gegen Schalke steckt Mainz 05 im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den Relegationsrang 16 beträgt nur noch zwei Zähler. Zudem zeigt die sportliche Formkurve der Rheinhessen seit Wochen nach unten.

Die Spieler des FSV Mainz 05 verlassen nach der Pleite gegen Schalke niedergeschlagen das Spielfeld.

Die Spieler des FSV Mainz 05 verlassen nach der Pleite gegen Schalke niedergeschlagen das Spielfeld.

Ergebniskrise, Alarmglocken, Abstiegskampf – je weiter sich eine Spielzeit dem Ende annähert, desto häufiger sind diese Begriffe wieder zu hören. Ergänzt durch in solchen Situationen häufig verwendete Floskeln wie: "Wir können die Tabelle lesen" und "Wir haben zur Zeit ein mentales Problem."

Halbe Liga im Abstiegskampf

Fakt ist: nach dem 25. Spieltag treffen diese Aussagen auf mehr als die halbe Liga zu. Zwischen dem Mainz-Bezwinger Schalke auf Platz neun und dem Hamburger SV auf Rang 16 liegen neun Spieltagevor Saisonende gerade einmal 6 Punkte.

Der Mainzer Abstand schmilzt

Zwar rangieren die unterlegenen Mainzer in der Tabelle immer noch auf einem eigentlich sicheren zwölften Platz, doch der einfache Blick auf die reinen Platzierungen täuscht. Mit 29 Zählern steht die Elf von Trainer Martin Schmidt nur auf Grund der besseren Tordifferenz über den punktgleichen Teams aus Bremen, Augsburg und Wolfsburg. Und der Hamburger SV auf Relegationsplatz 16 rückt mit aktuell 27 Punkten auch immer näher.

Die Suche nach der Form

Am Tag nach dem 0:1 gegen Schalke überwiegt noch die Enttäuschung, dennoch hat die Aufarbeitung bei der 05ern begonnen. Sehr wahrscheinlich, dass Coach Schmidt besonders die Probleme in der zweiten Halbzeit ansprechen wird. Nach dem Gegentreffer von Sead Kolasinac in der 50. Minute, hier sah die rechte Abwehrseite der 05er alles andere als gut aus, warteten die 30.000 in der Mainzer Arena trotz genügend Rest-Zeit vergeblich auf eine entsprechende Reaktion.

Stattdessen: Wenig Struktur, kaum durchdachte Kombinationen, für die beste Offensivaktion sorgte bezeichnenderweise in der Nachspielzeit der mit nach vorne geeilte Torhüter Jonas Lössl.  

Durchatmen in der Länderspielpause

Fragt man die Spieler, spürt man schon eine gewisse Ratlosigkeit. "Ein Rezept gibt es nicht, aber wir werden uns gegenseitig motivieren und pushen und werden bis zum Ende kämpfen", sagt Verteidiger André Ramalho, gegen Schalke noch einer der Besten, im SWR-Interview.

Der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder möchte die Lage indes noch nicht dramatisieren und fordert volle Konzentration in Richtung Ingolstadt. Dort gastieren die 05er nach der Länderspielpause (So, 02.April 15.30 Uhr) - erneut ein richtungsweisendes Spiel.

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