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2. Bundesliga | KSC gegen Heidenheim Nur ein Punkt für Karlsruhe und Heidenheim

Beide Trainer haben ein Kampfspiel erwartet, beide haben ein Kampfspiel bekommen. Doch bei all dem Kampf haben der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim das Toreschießen vergessen.

Boubacar Barry vom Karlsruher SC im Zweikampf mit Kevin Kraus vom 1. FC Heidenheim

Die Zweikämpfe im Mittelfeld haben die Partie geprägt

Die Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC und 1. FC Heidenheim bewegen sich weiterhin im Niemandsland des Bundesliga-Unterhauses. Beim relativ ereignisarmen 0:0 wahrte der
KSC aber zumindest seine jüngste Erfolgsserie. Von den letzten neun Spielen hat die Mannschaft des scheidenden Trainer Markus Kauczinski nur eine einzige verloren.

Heidenheim verpasste hingegen auch im sechsten Duell der beiden Teams den ersten Sieg (vier Unentschieden, zwei Niederlagen). Mit 36 Punkten steht die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt allerdings auf einen guten sechsten Platz, ist von den Aufstiegsrängen aber ähnlich weit entfernt wie vom Tabellenkeller. Das Gleiche gilt für
Karlsruhe, das mit 35 Zählern auf Rang neun liegt.

Wenig Präzision beim Karlsruher SC

Offensiv hatten beide Teams wenig zu bieten, zumal Heidenheim sich ohnehin vornehmlich auf eine gute defensive Organisation beschränkte und den Badenern das Spiel weitgehend überließ. Eine Chance von Heidenheims Marc Schnatterer (54.) war noch eine der wenigen erwähnenswerten Szenen. Der KSC mühte sich zwar, hatte auch ein deutliches Übergewicht an Torschüssen, es mangelte jedoch an der Präzision.

Beim Gastgeber spielten vor allem Manuel Gulde und Gaetan Krebs auffällig. Heidenheims Beste waren vor 12.477 Zuschauern Kevin Kraus und Kapitän Schnatterer.

Karlsruhe: Vollath - Traut, Thoelke, Gulde, Sallahi - Krebs, Peitz - Barry (60. Fahrenholz), Nazarov (74. Hoffer), Yamada - Diamantakos

Trainer: Kauczinski

Heidenheim: Zimmermann - Robert Strauß, Kraus, Beermann, Feick - Theuerkauf, Griesbeck - Schnatterer, Titsch-Rivero (69. Halloran) - Leipertz (82. Finne), Thomalla (90.+1 Reinhardt)

Trainer: Schmidt

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Tore: keine

Zuschauer: 12.477

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