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2. Bundesliga | SC Freiburg Freiburg gewinnt auf der Bielefelder Alm

Der SC Freiburg ist weiterhin auf dem Weg in Richtung Bundesliga. Der Tabellenzweite aus dem Breisgau gewann auswärts bei Arminia Bielefeld souverän mit 4:1.

Florian Niederlechner vom SC Freiburg feiert seinen Treffer zum 1:0 mit Karim Guede, Amir Abrashi, Nicolas Höfler, Vincenzo Grifo und Mike Frantz beim 3:1 Zweitliga-Sieg gegen Arminia Bielefeld

Florian Niederlechner brachte den SC Freiburg früh in Führung

Arminia Bielefeld hatte sich gegen den SC Freiburg viel vorgenommen. Die Ostwestfalen wollten zeigen, dass sich die Mannschaft von der erholt hat; der SC Freiburg war daher von der ersten Minute an unter Druck. Allerdings ließ sich die Mannschaft von Trainer Christian Streich, die zuletzt hat, in keinster Weise beeindrucken - im Gegenteil.

Denn gleich mit der ersten Aktion ging Freiburg in Führung und zeigte dabei, wie einfach Fußball sein kann: Langer Ball vom Torwart Alexander Schwolow, Kopfball-Verlängerung von Vincenzo Grifo und schon stand Florian Niederlechner in Position. Der ehemalige Mainzer lupfte den Ball über den herausstürzenden Torwart Wolfgang Hesl hinweg zur frühen Freiburger Führung.

Freiburg musste nur kurz zittern

Doch auch Bielefeld kann einfachen Fußball: Florian Dick schlug in der 31. Spielminute eine Flanke aus dem Halbfeld in den Rücken der Abwehr. Diesmal verlängerte Fabian Klos auf den mitgelaufenen Christopher Nöthe, der durch die Beine von Schwolow einnetzte.

Doch der Ausgleich hatte nur acht Minuten bestand: In der 39. Spielminute verschätzte sich Stephan Sagler und überließ Niederlechner den Ball, der mit einer Körperdrehung die Abwehr aushebelte und zum noch besser postierten Grifo querlegen konnte, der den SC Freiburg erneut in Führung brachte. Und Freiburg spielte gleich weiter: Grifo schickt Abrashi, Pass nach Innen und Mike Frantz schlenzte den Ball zum 3:1 für die Breisgauer. Die Bielefelder Abwehr hatte es den Freiburger aber auch leicht gemacht.

Bielefeld drückte nach der Pause

Nach der Pause ließ es der SC Freiburg etwas gemächlicher angehen. Es dauerte fast zehn Minuten, bis der SC Freiburg in der zweiten Halbzeit erstmals gefährlich vor das Bielefelder Tor kam. Und es war wieder Niederlechner, der sich gleich gegen drei Abwehrspieler durchsetze. Doch seinen Pass auf Grifo konnte Torwart Hesl ans Außennetz lenken.

Von da an drückte nur noch Bielefeld, der SC Freiburg lauerte auf Konter. Ein Kalkül, das fast fehlgeschlagen wäre. Denn die Arminen kombinierten nun cleverer und schafften es sogar, die vielen Fehlpässe aus der ersten Halbzeit abzustellen. So kamen sie das eine oder andere Mal gefährlich vor das Freiburger Tor. Doch in der 64. Spielminute rettete Schwolow gegen Salger. Und nur eine Minute später schlug Nöthe ein Luftloch nachdem er von Christoph Hemlein im Strafraum freigespielt wurde.

Niederlechner mit der Entscheidung

Doch als die Bielefeld-Fans unter den 13.858 Zuschauern noch haderten, warum ihre Mannschaft nicht längst ausgeglichen hatte, sorgte Niederlechner für die Entscheidung: In der 78. Spielminute dribbelte er sich an der Strafraum-Kante in Schuss-Position und schlenzte den Ball um zwei Verteidiger und Torwart Hesl herum zum 4:1.

Der SC Freiburg ist damit weiterhin auf Platz zwei der Tabelle und hat drei Punkte Vorsprung vor dem 1. FC Nürnberg auf dem Relegationsplatz, der am Dienstagabend mit 2:0 gegen den SV Sandhausen gewann. Den Rückstand auf Platz eins konnten sie jedoch nicht verringern, weil RB Leipzig seine Partie hat.

Bielefeld: Hesl - Dick, Börner, Salger, Schuppan - Behrendt (85. Burmeister), Junglas - Hemlein, Nöthe - Klos, Ryu (61. Ulm)

Trainer: Meier

Freiburg: Schwolow - Stenzel, Torrejon (52. Höhn), Kempf, Günter - Höfler, Abrashi - Frantz (70. Philipp), Grifo - Guede (76. Petersen), Niederlechner

Trainer: Streich

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau-Queichheim)

Tore: 0:1 Niederlechner (9.), 1:1 Nöthe (31.), 1:2 Grifo (39.), 1:3 Frantz (41.), 1:4 Niederlechner (78.)

Zuschauer: 13.848

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