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Bundesliga | Bremen - Hoffenheim 1:1 Ein Punkt für die TSG bei Nagelsmann-Debüt

Der jüngste Trainer in der Bundesliga-Geschichte hat bei seiner Premiere einen Punkt geholt. Julian Nagelsmann kam bei seinem Einstand mit der TSG Hoffenheim zu einem 1:1 in Bremen.

Hoffenheim

Die Hoffenheimer Mannschaft präsentierte sich unter ihrem neuen Trainer als Einheit

Auch bei Nagelsmanns erstem Spiel als Bundesliga-Coach gelang der TSG kein Sieg im Weser-Stadion. Der Vorletzte der Tabelle war zuvor bereits sieben Mal in Bremen erfolglos geblieben. Das Tor durch den später mit Gelb-Rot (77.) vom Platz gestellten Andrej Kramaric (10.) war zu wenig. Der Abstand der TSG auf einen Nicht-Abstiegsrang ist mit sechs Punkten weiter erheblich. Die Bremer, für die der starke Papy Djilobodji (13.) traf, haben als Drittletzter fünf Zähler Vorsprung auf Hoffenheim.

Dutzende von Fotografen und Kameraleuten umlagerten Nagelsmann, ehe es um 15.30 Uhr für den Bundesliga-Neuling ernst wurde. Der Nachfolger von Huub Stevens, der wegen Herzrhythmusstörungen sein Amt niedergelegt hatte, sah eine Partie zweier engagierter Teams mit frühen Toren. Dabei erlebte der 28-Jährige einen perfekten Start seines Teams mit einem kuriosen Treffer.

Kramaric mit Glückstreffer

Nagalesmann

Machte bei seinem ersten Bundesliga-Auftritt einen souveränen Eindruck: Julian Nagelsmann

Nach einem Ballverlust von Claudio Pizarro bediente Tobias Strobl Stürmer Kramaric, dessen Kopfball vom Pfosten an Felix Wiedwalds Rücken und von dort ins Netz prallte. Fast im Gegenzug glich Werder aus, ebenfalls unter leichter Mithilfe des Gegners. Nach einer Bremer Ecke von Florian Grillitsch traf Papy Djilobodji den TSG-Verteidiger Ermin Bicakcic, der den Ball unhaltbar ins Netz abfälschte. Nach dem Ausgleich war Bremen bis zur Pause die spielbestimmende Mannschaft doch ein Treffer gelang den Gastgebern nicht mehr.

Baumann hält Unentschieden fest

Hoffenheim kam entschlossener aus der Kabine und spielte nun mutiger nach vorne. Doch zwingende Torchancen waren nur auf der anderen Seite zu verzeichnen. Anthony Ujah vergab zweimal freistehend vor TSG-Torwart Oliver Baumann (60./ 76.). Baumann konnte sich in der zweite Hälfte noch einige Male auszeichnen und war bester Hoffenheimer. Der Schlussmann parierte mehrfach gegen die stürmischen Bremer, die in Überzahl zu hektisch agierten.

Nagelsmann, der das Geschehen meistens ruhig am Rande verfolgte und wenig Emotionen zeigte, sah in der Schlussphase zu wenig gute Konter seines Teams. Nach dem Spiel sagte der Coach im SWR-Interview: "Am Ende müssen von einem Punktgewinn sprechen, weil wir über die 90 Minuten die schlechteren Torchancen hatten."


VfB Stuttgart: Tyton - Großkreutz, Schwaab, Niedermeier, Insúa - Serey Dié (86. Klein) - Rupp, Gentner, Maxim (79. Harnik), Kostic - Werner (72. Kravets)

Hertha BSC: Jarstein - Pekarik, Langkamp, Brooks, Plattenhardt - Lustenberger (60. Schieber), Skjelbred - Haraguchi, Darida, Cigerci (72. van den Bergh) - Ibisevic

Tore: 1:0 Serey Dié (51.), 2:0 Kostic (84.)

Schiedsrichter: Dingert

Zuschauer: 45.465

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