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FußballKein FCK-Einspruch gegen hartes Randale-Urteil

Der 1. FC Kaiserslautern wird keinen Einspruch gegen das harte Urteil des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einlegen. Der DFB hatte die Pfälzer nach den schweren Ausschreitungen beim Regionalliga-Spiel der U 23 beim SV Waldhof Mannheim sanktioniert.

"Der 1. FC Kaiserslautern hat sich nach Prüfung der Erfolgschancen entschlossen, auf eine Berufung zu verzichten. Der Verein respektiert das DFB-Urteil, kann es aber nicht vollumfänglich akzeptieren", teilte der Verein mit.

Waldhof Mannheim fordert Geld

Das DFB-Sportgericht hatte den Zweitligisten wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Zudem muss die zweite Mannschaft ihr nächstes Heimspiel in der Regionalliga West gegen Bayer Leverkusen II unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten.

Zudem fordern die Mannheimer, über deren Strafe das DFB-Sportgericht erst in der kommenden Woche entscheiden wird, von den Lauterern die Regulierung des entstandenen Sachschadens in Höhe von rund 50.000 Euro. Bei den schweren Ausschreitungen in Mannheim waren in der Vorwoche acht Polizisten verletzt und 36 Personen vorübergehend festgenommen worden. Die Partie war in der zweiten Halbzeit für etwa 20 Minuten unterbrochen worden und stand kurz vor dem Abbruch.

Im Stich gelassen

In einer Pressemitteilung beklagen die "Roten Teufel", die harte Strafe "stellvertretend für alle involvierten Gruppen und Personen übernehmen zu müssen." Der Verein fühle sich von den weiteren Beteiligten der Partie im Stich gelassen. Vom SV Waldhof Mannheim sei im Vorfeld der Begegnung keine Initiative für einen gemeinsamen Austausch oder eine Abstimmung der relevanten Sicherheitsaspekte ausgegangen.

"Zudem haben sich auch die maßgeblichen Polizeieinsatzkräfte mit ihrem Verhalten, beginnend am Mannheimer Bahnhof und im Umfeld der Partie, diversen Fragen ausgesetzt. Der 1. FC Kaiserslautern fühlt sich außerdem schon durch die Ansetzung der Partie durch den DFB in einer spielfreien Woche im Stich gelassen", heißt es weiter. Der Club könne derartige Chaoten nicht allein bekämpfen.

Letzte Änderung am: 09.09.2009, 13.01 Uhr