Nach 16 Jahren endlich wieder eine Medaille für eine deutsche Turner-Mannschaft: V.l.n.r. jubeln Andreas Andergassen, Eugen Spiridonov, Robert Juckel, Philipp Boy, Marcel Nguyen und Fabian Hambüchen nach dem Gewinn der Bronzemedaille beim Mannschaftsmehrkampf.
Die mit Höchstschwierigkeiten gespickte Reck-Übung von Fabian Hambüchen war mitentscheidend für den Gewinn der Bronzemedaille. Der 19-Jährige aus Wetzlar bewältigte sie praktisch fehlerfrei.
Kraftpaket: Fabian Hambüchen setzte gleich beim ersten Gerät, dem Sprungpferd, ein Zeichen. Es war der Auftakt für einen fantastischen Wettkampf.
Das Gerät fest im Blick: Eugen Spiridonov legte eine starke Barren-Übung hin.
Zum Ende des Teamfinales galt es für die deutschen Turner am Boden, Nervenstärke zu zeigen. Das gelang! Hier beweist Marcel Nguyen perfekte Körperbeherrschung.
Philipp Boy - zuvor am Reck mit einem Patzer beim Abgang, scheint bei seiner Übung an den Ringen der Schwerkraft zu trotzen.
Auch der Lokalmatador hatte seinen Anteil am Gewinn der Bronzemedaille: Thomas Andergassen am Seitpferd, seinem Lieblingsgerät.
Die Amerikanerin Samantha Peszek im Finale des Teamwettbewerbs bei einem kraftvollen Sprung. Ihr Team sicherte sich vor Titelverteidiger China und Olympiasieger Rumänien den Titel.
Die Chinesin Sha Xiao "schwebt" über dem "Balken" - am Ende fehlten den Chinesinnen schlappe 0,950 Punkte zu Gold.
Volle Konzentration ist das A & O beim Turnen. Das beweist hier Shawn Johnson (USA) am Stufenbarren.
Grazil bewegt sich Alicia Sacramone (USA) beim Bodenturnen.
Durch ihren nicht ausgeführten Sprung warf Jekaterina Kramarenko das russische Team im Finale aus dem Rennen um die Medaillen.
Aber auch bereits in der Qualifikation hatte nicht alles geklappt: Ein einsamer Moment für Jenny Brunner (r). Der Chemnitzerin liefen nach ihrer verpatzten Barren-Übung die Tränen in Strömen.
Hier dreht sich Katja Abel um den Stufenbarren. Ihr Gesichtsausdruck zeugt von der enormen Anstrengung, die das Turnen an diesem Gerät erfordert.
Catalina Ponor am Boden - aber nicht im übertragenen Sinne. Die Rumänin und dreifache Olympiasiegerin feiert eineinhalb Jahre nach ihrem Rücktritt vom Wettkampfsport bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart ein Comeback.
Die Russin Yulia Lozhecko zeigt, wie ästhetisch Turnen neben all der Kraft und Technik auch ist - einer der Gründe für das große Zuschauerinteresse.
Ksenia Semenova, ebenfalls aus Russland, balanciert hier am Rande des Balkens, während ...
... die Spanierin Lenika de Simone mit konzentriertem Temperament darüber hinweg springt. [zurück zu den Bildergalerien]