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Die Führungsetage - es mangelt am Konzept
Es ist ein sich alljährlich wiederholendes Trauerspiel: Der VfB Stuttgart steckt in der Krise. Nach gutem Start in die Saison haben die Schwaben in den vergangenen zehn Spielen gerade einmal mickrige sechs Pünktchen geholt. Für Aufsichtsratschef Dieter Hundt zuletzt Grund genug, zu einem für ihn üblichen Reflex auszuholen. "Die Mannschaft sei gut für Rang sechs bis neun", erzeugte er Druck auf Trainer Bruno Labbadia und schwächte damit indirekt auch dessen Reputation. Sinnvoller wäre es, endlich ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. So finden immer noch nur wenige junge Nachwuchsspieler den Weg ins Bundesliga-Team. Transferausgaben sollen drastisch reduziert werden, gleichzeitig wird für Vedad Ibisevic ein Transferpaket im zweistelligen Millionenbereich geschnürt. Hundt reagiert weiter im Alleingang, kritischen Geistern oder ehemaligen VfB-Stars mit frischen Ideen wird der Zugang in die Führungsetage verweigert. Erinnert sei diesbezüglich nur an die turbulente Aufsichtsratssitzung im vergangenen Sommer.