Helmut Oehring



Die Komponisten:


Helmut Oehring


Iris ter Schiphorst




Iris ter Schiphorst
Helmut Oehring wurde 1961 als Sohn gehörloser Eltern in Berlin geboren. Von 1978 bis 1980 absolvierte er eine Ausbildung zum Baufacharbeiter, danach war er in verschiedenen Berufen tätig.

Über seinen Weg zur Musik sagt er selber: "Einiges hat damit angefangen, als ich 1985/87 acht-saitige Gitarre (Komponistenpiano) übte um dann Weberns Klavier Variationen und Schönbergs Kleine Klavierstücke in DDR Jugendclubs zu spielen. Als die Leute zuviel diskutierten und dann auch noch ihr Geld zurück haben wollten hörte ich damit auf und fing an zu schreiben, um meine Einfälle richtig tollen Musikern vorlegen zu können."

Helmut Oehring

"Der Klang muss nicht vom Bild leben"

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Seit 1984/85 beschäftigte Helmut Oehring sich intensiv mit komponierter Musik der europäischen Moderne. Als Gitarrist und Komponist ist er Autodidakt.

Nach Konsultationen bei Andre Asriel, Helmut Zapf, Georg Katzer und Friedrich Goldmann war er zwischen 1990 und 1992 als Meisterschüler Georg Katzers an der Berliner Akademie der Künste.

Oehring, der 1994/95 Stipendiat der Villa Massimo in Rom war, erhielt zahlreiche Preise, darunter den Hanns-Eisler-Preis des Deutschlandsenders Kultur, den Orpheus Kammeroper Preis Italien, den Hindemith-Preis für sein bisheriges ca. 120 Werke umfassendes Schaffen und 1998 den SchneiderSchott-Musikpreis. Er wurde mehrfach durch die Stiftung Kulturfonds gefördert.

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Iris ter Schiphorst kam über Umwege zur Komposition. Aufgewachsen als Tochter einer Pianistin galt schon in frühester Kindheit ihre ganze Liebe der klassischen Musik und dem Klavierspiel.

Folgerichtig absolvierte sie nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung als Pianistin, brach jedoch im Alter von 23 Jahren diesen Lebensweg ab und verbrachte - hungrig nach ganz anderen Erfahrungen - eine längere Zeit im Ausland; als Zimmermädchen, Anstreicherin, Altenpflegerin etc.

Iris ter Schiphorst

"Komponieren im Dialog"
Wieder zurück in Deutschland studierte sie Theater-, Kulturwissenschaften und Philosophie, spielte Baß und Schlagzeug in Rockbands und experimentierte mit elektronischen Klängen und Aufzeichnungsverfahren.

Über diesen Weg begann sie, sich mit zeitgenössischen Kompositionen auseinanderzusetzen und eigene Stücke zu entwerfen.

Hin und her gerissen zwischen einer wissenschaftlichen und künstlerischen Laufbahn entschied sie vor einigen Jahren, sich ganz der Musik zu widmen, bestätigt durch Erfolge wie der multimedialen Kammeroper ‚Anna's Wake' (UA 1993 in Berlin), ‚Silence moves' (UA 1997 in Dresden , ausgezeichnet mit dem BLAUE Brücke Preis) und ihrem vielbeachteten Orchesterstücke ‚HUNDERT KOMMA NULL' (ausgewählt für den Prix Italia als beste deutsche Musikproduktion 2001). Iris ter Schiphorst lebt als freischaffende Komponistin in Berlin.

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