Die Grotte der Erleuchtung
Sendung vom Samstag, 16.4.2011 | 6.00 Uhr | SWR Fernsehen
Zur Zeit des koreanischen Silla-Königreiches wurde im Jahr 774 auf dem Berg Toham der buddhistische Sokkuram vollendet, ein künstlicher Höhlentempel aus Granitblöcken, den der Baumeister mit einem Erdhügel bedecken ließ.

Pulguk-sa, Buddhas Land, The Land of Happiness, das Land des Lächelns.
Die Anlage besteht aus einem rechteckigen Vorraum, der durch einen "Korridor" mit einem Rundbau verbunden ist, in dessen Zentrum sich auf einem Lotussockel die Statue des Buddha Shakyamuni befindet.
Nachdem die Grotte viele Jahrhunderte verschüttet oder nicht sachgerecht restauriert wurde, hat Korea diese alten buddhistischen Tempel und Schätze wiederentdeckt: sie erzählen von einer eindrucksvollen, über 2000-jährigen Geschichte.
Daten & Fakten
Kulturdenkmal: Pulguk-sa, Tempel- und Klosteranlage
UNESCO-Ernennung: 1995
528 oder 535
erster Bau eines Tempels
751-74
Bau des Pulguk-sa und von Sokkuram
1593
nach japanischer Invasion fast vollständige Vernichtung des Pulguk-sa
1913-15
während der japanischen Besetzung unsachgemäße Instandsetzung
1959
Rekonstruktion der Haupthalle des Pulguk-sa
1962-64
sachgerechte Restaurierung von Sokkuram zur Wiederherstellung des Raumeindrucks und Verschließen des Zugangs durch eine Glaswand
1973
letzte Renovierung des Pulguk-sa
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Letzte Änderung am: 02.03.2011, 12.11 Uhr