Stadt der 1000 Kirchen
Sendung vom Samstag, 21.2.2009 | 6.00 Uhr | SWR Fernsehen
Salvador de Bahia, von den portugiesischen Eroberern als erste Hauptstadt Brasiliens ausersehen, verrät in vielem seine Herkunft.

Oludum-Fest
Es ist eine Stadt die sich verteidigen musste, denn es gab viele Konkurrenten in der Neuen Welt. Vor der Hafeneinfahrt am Ende der geschützten Bucht liegen zum Schutz der Stadt eine Reihe von Forts. Heute wirken sie nur noch malerisch. Auch der christliche Glaube musste mit vielen Kirchen verteidigt werden. Es galt das Heidentum auf einem riesigen, neuen Kontinent zu bekämpfen.
Der spanische Kolonialbarock prägt auch heute noch das Stadtbild von Salvador de Bahia. Allerdings läuft das Leben darin nicht mehr nur in christlichen Bahnen. Viele Nachfahren der schwarzen Sklaven zelebrieren Candomble, die Religion ihrer afrikanischen Vorväter. Der Film lässt sich inspirieren vom afrikanischen Rhythmus in den bunten Straßen von Salvador de Bahia.
Daten & Fakten
Kulturdenkmal: historisches Stadtzentrum
UNESCO-Ernennung: 1985
1.11.1501
Entdeckung der »Allerheiligenbucht« (Baia de Todos os Santos)
21.3.1549
Salvador als Hauptstadt der portugiesischen Kolonie
1558
erster Sklavenmarkt
1558
Fort Santo Antônio da Barra
1697
Igreja Santa Teresa
1703
Baubeginn der Igreja Ordem Terceira de São Francisco
1708-50
Igreja São Francisco mit vergoldetem Schnitzwerk aus Palisanderholz
1861
Mercado Modelo, eine der berühmten Markthallen
1930
Fahrstuhl zur Verbindung von Unter- und Oberstadt
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Letzte Änderung am: 17.06.2011, 10.04 Uhr