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SENDETERMIN So, 30.6.1996 | 21:05 Uhr | 3sat

Europa: Griechenland Mystras

Eine byzantinische Ruinenstadt

Im Herzen der Peleponnes, westlich von Sparta, liegt Mystras. Seine Geschichte begann mit dem Bau eines Hügelkastells durch den fränkischen Kreuzfahrer Guillaume de Villehardouin im 13. Jahrhundert. Aber die Frankenherrschaft währte nicht lange: Byzanz eroberte seine Provinzen zurück.

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Kleine Kirche bei Mystras

Kleine Kirche bei Mystras

Mystras wird eine byzantinische Stadt, das bedeutet Einheit von Staat und Kirche. So verwundert es nicht, dass zahlreiche Kirchen und Kapellen gebaut und Klöster gegründet werden. In dieses Zentrum des byzantinischen Geisteslebens kommen die besten Künstler aus dem 1000 km entfernten Konstantinopel, um zu wirken.

Der Film führt uns durch das, was nach der Zerstörung im griechischen Freiheitskrieg noch übrig blieb. Es sind die Kirchen und Klöster, die immer noch das Bild bestimmen.

Daten & Fakten

Kulturdenkmal: byzantinische Ober- und Unterstadt, genannt »die Beherrscherin«,
UNESCO-Ernennung: 1989
1249
auf Geheiß von Guillaume de Villehardouin Burganlage im Eurotas-Tal
1263
Übernahme von Mystrás durch die Byzantiner
1265
Sieg der Franken über die Byzantiner
1309
Bau der Kirche des hl. Demetrios
1347-54
unter Johannes VI. Katakousinos Vergabe des Titels eines Despoten von Mystrás
1350
Stiftung der Agía Sophia
1428
Gründung des Pantanássa-Klosters
1459
Eroberung durch die Türken
1687-1715
Herrschaft Venedigs über die Stadt
1770
Einfall der Albaner und Zerstörung der Stadt
1834
endgültige Aufgabe der Stadt

Copyrightvermerk für Daten & Fakten
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010

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