Über 1100 Jahre ist es her, dass Karl der Große Aachen zum Mittelpunkt seines Reiches wählte. Auf den Ruinen einer römischen Therme ließ er hier seine Pfalzkapelle errichten.
[mehr zu: Der Dom zu Aachen]
Bis in die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts hat sie kein Mensch beachtet, die kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern in Apulien, die Trulli. Sie waren Häuser armer Leute auf dem Land. Jetzt sind sie ein "Monumento nazionale" und gehören zum Welterbe der UNESCO.
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Er ist der gewaltigste Gletscher der Schweizer Alpen: Der Aletsch, ein eisiger Gigant. 22 Kilometer beträgt die Länge dieser gewaltigen und gewalttätigen Eismasse, die in der Abgeschiedenheit des Alpenmassivs ein bizzarres Eigenleben führt.
[mehr zu: Der Aletsch Gletscher]
1492 endete die siebenhundertjährige Geschichte der Araber in Spanien und damit auch die 250 Jahre dauernde Herrschaft der Nasriden in Granada.
[mehr zu: Alhambra]
Eine vierzig Kilometer lange Küstenlandschaft in Süditalien, eingerahmt vom Tyrrhenischen Meer und dem Lattari Gebirge. Wild zerklüftet bietet sie kaum Platz für eine größere Ansiedlung.
[mehr zu: Die Küste von Amalfi]
Prächtige Giebelhäuser, steinerne Brücken, ein raffiniertes System von größeren und kleineren Wasserstraßen. Amsterdam - das Venedig des Nordens. In einem weiten Halbkreis umschließt der Grachtengürtel mit seinen drei Hauptkanälen die Altstadt im Süden und Westen.
[mehr zu: Die Grachten von Amsterdam ]
Es war im 15. Jahrhundert. Prinz Heinrichs Seeleute veränderten mit ihren Entdeckungen die Seekarten und das Weltbild der Menschen. 1000 Meilen von der portugiesischen Heimatküste entfernt sichteten die unermüdlichen Eroberer plötzlich Buckel im endlosen Grau des Atlantik.
[mehr zu: Angra do Heroismo]
Graugelber Schwefelschlamm, giftige Dämpfe und schwarze Asche - es brodelt im Tyrrhenischen Meer. Wo sich die Kontinentalplatte Afrikas unter die eurasische schiebt, entstand Vulkanismus.
[mehr zu: Äolische Inseln ]
Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild und die Geschichte von Arles. Arles war die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums. Ein halbes Jahrhundert später entwickelte sich Arles zu einem religiösen Zentrum.
[mehr zu: Arles]
Auschwitz, Oswiecim, - ein Ort in Polen, zwischen Kattowitz und Krakau. Eine Kleinstadt, nahe der Weichsel, ein Industriegebiet, eine Gegend ohne besondere Eigenschaften. Auschwitz ein Synonym für das größte aller Verbrechen: die Ermordung der europäischen Juden.
[mehr zu: Auschwitz]
Das Volkslied über eine alte Steinbrücke hat den Namen Avignon weltbekannt gemacht. Doch ihre wahre Bedeutung erlangte die Stadt im 14. Jahrhundert, als sie Sitz der Päpste war. Aufgrund kriegerischer Unruhen in Italien flüchtete der Papst aus Rom.
[mehr zu: Avignon]
Die spanische Nation, die auf der Treue zum katholischen Glauben beruht, hat viele Wurzeln in Avila. Als ein außergewöhnliches Beispiel mittelalterlicher Stadtarchitektur wurden die Altstadt von Avila und die Kirchen außerhalb der Stadtmauer von der UNESCO zum Welterbe ernannt.
[mehr zu: Avila]
Man muss auf den Hügel mit den alten Linden steigen und sich auf die alte Granitbank setzen, dann den Blick über die Schilfwiese zum Tal der Neiße schweifen lassen, kurz bei den drei Pappeln auf der Schlosswiese verweilen, um schließlich am Südflügel des Schlosses just auf den Fenstern, hinter denen die Gemächer des Fürsten lagen, hängen zu bleiben.
[mehr zu: Der Fürst Pückler Park in Bad Muskau]
Auch heute noch findet man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht. Die Altstadt hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht.
[mehr zu: Die Altstadt von Bamberg]
Er gilt als einer der weltschönsten Konzertsäle: Der "Palau de la Musica Catalana" in Barcelona, 1908 mit einem Konzert eingeweiht, das Richard Strauss dirigierte.
[mehr zu: Palast der katalanischen Musik, Barcelona]
Inmitten einer sanfthügeligen Parklandschaft, im Süden Englands, liegt der Kurort Bath. In Mode gekommen ist Bath durch einen Besuch von Königin Anne, die 1702 hier logierte und damit eine Renaissance des Kurortes auslöste.
[mehr zu: Bath]
1919 wurde in Weimar ein Mythos geboren. Sein Schöpfer, der Architekt Walter Gropius, hatte die Vision vom klaren, durchsichtigen und funktionalen Bauwerk für den neuen Menschen.
[mehr zu: Das Bauhaus]
Die UNESCO hat 13 Beginenhöfe (von insgesamt 26) in Flandern in ihr Weltkulturerbe aufgenommen. Die ersten Höfe stammen aus dem 13. Jahrhundert.
[mehr zu: Beginenhöfe in Flandern]
Südlich des St. Gotthardpasses ist von der Autobahn aus die markante Silhouette von Bellinzona mit den "Tre Castelli" sichtbar. Die drei mittelalterlichen Burgen mit der Sperrmauer sind die imposanten Wahrzeichen der Hauptstadt der schweizerischen Sonnenstube, dem Kanton Tessin.
[mehr zu: Bellinzona]
Newgrange ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit, 5.000 Jahre alt. Ein Bauwerk – ein Kunstwerk, in des Wortes wahrstem Sinne. Älter als die ägyptischen Pyramiden. Älter als das antike Babylon, die Mutter aller Städte.
[mehr zu: Bend of Boyne]
Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen in Berlin - die älteste entstanden am Ende des Kaiserreichs, die jüngsten am Ende der Weimarer Republik - die Weihe des Weltkulturerbes erlangt haben, darf nicht nur auf die Fassaden schauen.
[mehr zu: Die Berliner Moderne]
Die Berliner Museumsinsel mit ihren fünf großen Sammlungsgebäuden, dem Alten und dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Pergamon- und dem Bodemuseum bildet mitten in Berlin ein historisch gewachsenes Ensemble. Im Verlauf von 100 Jahren vollendet, spiegelt sie die architektonischen und museumspolitischen Vorstellungen mehrerer Generationen wider.
[mehr zu: Die Berliner Museumsinsel]
Auch bei Regen geht man trockenen Fußes durch Bern. Wuchtige Gewölbe schützen auf beiden Straßenseiten die Passanten vor Regen, Schnee oder allzu großer Hitze. Den Charme von Bern machen nicht nur die kunstreichen Straßenzüge aus, sondern auch die schöne Umgebung der Stadt. Eingebettet liegt sie zwischen Bergen und dem tief eingeschnittenen Aaretal.
[mehr zu: Die Altstadt von Bern]
Osteuropa, vor Tausenden von Jahren. Dichte Mischwälder erstrecken sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Langsam wandern die ersten Menschen in die Wildnis ein und beginnen, sie zu verändern.
[mehr zu: Bialowieza]
Aus der Not heraus, ihre Stadt vor den vielen Angriffen schützen zu wollen, denen die Bürger ausgesetzt waren, entstand das Bemerkenswerte dieser Stätte. Birthälm in Siebenbürgen befestigte seine Kirche, denn das Geld fehlte, die ganze Stadt mit einer Wehranlage zu umgeben.
[mehr zu: Die Wehrkirche von Biertan]
Feuer, Eisen, Kohle und Gips: Ende des 18. Jahrhunderts begann die Nutzung der Bodenschätze, die die raue Landschaft Südwales hervorbrachte. Während 1789 Frankreich von der Revolution erschüttert wurde, begann in Blaenavon die industrielle Revolution und aus einer vergessenen Landschaft wurde eines der größten Industriezentren der Welt.
[mehr zu: Blaenavon]
Heute wohnt der elfte Herzog von Marlborough auf Schloss Blenheim. Im Sommer für Besucher geöffnet, widmet sich der Herzog in den übrigens Jahreszeiten dem gesellschaftlichen Leben des Adels.
[mehr zu: Blenheim]
Die Renaissance fing 200 Jahre früher an, als bisher angenommen. In Bulgarien. Zumindest haben die bekannten italienischen Meister des 15. Jahrhunderts dort einen namenlosen Vorläufer.
[mehr zu: Die Kirche von Bojana]
"Bordeaux" klingt für die meisten Menschen der Welt wie ein guter, ausgereifter, tiefroter Wein. Die Stadt Bordeaux im Südwesten Frankreichs folgt erst danach. Die Erfolgsgeschichte der beiden ist indes aufs engste miteinander verbunden.
[mehr zu: Bordeaux]
Sie sind gleich alt und behaupten ihren Platz im Zentrum der Stadt seit genau 600 Jahren: Das Rathaus und der Roland von Bremen. Der steinerne Riese ist die wohl älteste freistehende Monumentalfigur in Deutschland.
[mehr zu: Bremen: Rathaus und Roland]
Die Konstruktionstechnik dieses Monumentalbaus war so neu und für die Bauarbeiter derartig beängstigend, dass sie sich weigerten, die Verschalung der mächtigen Betonpfeiler zu entfernen. Sie fürchteten, die Riesenkuppel würde in sich zusammenbrechen.
[mehr zu: Breslau Jahrhunderthalle]
Auf halbem Weg zwischen Köln und Bonn ließ sich der Kurfürst und Erzbischof von Köln, Clemens August aus dem bayerischen Hause Wittelsbach, das Schloss Augustusburg errichten. Kernstück dieser Residenz bildet das einmalige Treppenhaus von Balthasar Neumann, ein Paradestück des Rokoko.
[mehr zu: Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl]
"Der Große Markt von Brüssel ist das schönste Theater der Welt!" meinte Jean Cocteau. Und tatsächlich ist dieser Mittelpunkt der Stadt Brüssel mehr eine Bühne als ein Platz.
[mehr zu: Der Grosse Platz von Brüssel]
Brüssel und der Jugendstil, das heißt auch und gerade: Brüssel und Horta. Der Architekt Victor Horta wurde zu Ende des 19. Jahrhunderts durch die Neuartigkeit seiner Wohnhäusern nicht nur in Belgien berühmt, sondern erregte internationales Aufsehen.
[mehr zu: Die Horta Häuser in Brüssel]
Die norwegische Hansestadt Bergen ist seit 1360 einer der wichtigsten Stützpunkte der Hanse. Hier wurden seither Waren aus aller Welt umgeschlagen. Die deutschen Handelsherren lebten in einem eigenen Viertel: "Bryggen", zu deutsch "Brücke".
[mehr zu: Bryggen]
Die Hauptstadt Ungarns liegt in einer beeindruckenden Landschaft: Beiderseits der Donau zwischen ungarischem Mittelgebirge und großem Tiefland.
[mehr zu: Budapest]
Die historische Ruinenstadt Butrint liegt an der Straße von Corfu im Süden Albaniens. Die Halbinsel in einer Lagune ist so geschützt und exponiert, dass sie seit jeher Eroberer, Reisende und Erholungssuchende anzieht. Butrint ist ein zweites Troja in Kleinformat, schreibt der römische Dichter Vergil.
[mehr zu: Butrint]
Das älteste Schiffshebewerk der Welt ist der Mensch. Wollte er Waren oder Waffen über Wasserscheiden und Gefällestufen hinweg transportieren, schulterte er Kähne und Boote mit bloßer Muskelkraft.
[mehr zu: Die Schiffshebewerke des Canal du Centre]
Der Canal du Midi - schon die Römer träumten von einer Wasserstraße zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik. Mächtige und Macher von Karl dem Großen bis Franz dem Ersten scheiterten an der Verwirklichung dieser Idee, selbst Leonardo da Vinci tüftelte vergeblich daran.
[mehr zu: Canal du Midi]
Als Walt Disney Carcassonne besuchte, war er von dieser mittelalterlichen Festungsstadt derart begeistert, dass er sie als Vorlage für seinen Film "Schneewittchen" nahm. Tatsächlich zeigt sich Carcassonne mit seinen schmalen Gassen dem Besucher heute so, wie der sich eine mittelalterliche Festung vorstellt.
[mehr zu: Carcassonne]
Von welcher Seite man sich Castel del Monte auch nähert, der mächtige vollkommen systemetrische, achteckige Bau mit einen Kranz von ebenfalls achteckigen Türmen erscheint immer gleich.
[mehr zu: Castel del Monte]
Mit seinen 400 Räumen ist Chambord das größte der französischen Loireschlösser. 1519 wurde mit dem Bau begonnen. Chambord gilt heute als Ideal des französischen Schlossbaus im 16. Jahrhundert.
[mehr zu: Chambord]
Mindestens fünf Kirchen standen schon am selben Ort, bevor diese prächtige Kathedrale errichtet wurde. Alle brannten nieder, jedoch blieb das dort aufbewahrte Mariengewand jedesmal unbeschädigt. Auf diesen Fingerzeig hin wurde in Chartres die Kathedrale unserer lieben Frau erbaut, "Notre Dame".
[mehr zu: Die Kathedrale von Chartres]
Eingeengt zwischen Felsen und Meer gehören die Cinque Terre zu dem wildesten und unzugänglichsten Teil der ligurischen Riviera. Um dem steilen Küstenstreifen Land für ihre Reben abzugewinnen, bauten sie Weinterrassen, die sie mit Trockenmauern abstützten. Aneinander gereiht sind diese Trockenmauern 11.000 Kilometer lang - länger als die chinesische Mauer.
[mehr zu: Cinque Terre]
Die spanische Stadt Córdoba ist ein Symbol für das Miteinander und Gegeneinander der Religionen und Kulturen. Juden, Christen und Moslems lebten hier im Kalifat friedlich miteinander.
[mehr zu: Córdoba]
Um 6 Uhr fünfzehn fällt erstes Licht auf die Spitze des Schornsteins hinter dem verschlossenen eisernen Gitter. Die Werksuhr zeigt 6 vor 5, sie steht seit Jahren. Kein Dampf steigt auf, nutzlos ragt der Schornstein, ein Ausrufezeichen des Niedergangs im Blassblau des Morgens, der ein heißer Tag zu werden verspricht.
[mehr zu: Crespi d'Adda]
Die Göttin Letho soll hier ihren Sohn Apollon zur Welt gebracht haben. Delos, die kleinste Insel der Kykladen, ist deshalb Stätte für das größte Apollonheiligtum Griechenlands.
[mehr zu: Delos]
Über tausend Jahre war das Heiligtum in Delphi Anlaufstelle Ratsuchender aus der ganzen antiken Welt. Könige und einfache Bürger begaben sich zum 'Nabel der Welt', um die Pythia um ein Orakel zu bitten.
[mehr zu: Delphi]
Das Gartenreich von Dessau-Wörlitz liegt eingebettet in der Auenlandschaft der Elbe und umfasst sieben Schloss- und Parkanlagen auf einer Gesamtfläche von 145 qkm. Herzstück des Gartenreichs sind die Parkanlagen von Wörlitz, die als erster Landschaftsgarten nach englischem Vorbild auf dem Kontinent entstanden sind. Seen und Kanäle, Brücken und Grotten, Wiesen und Bäume, Tempel und Monumente: gestaltete Natur, die in jeder Wegbiegung neue malerische Bilder bereithält.
[mehr zu: Das Gartenreich Dessau-Wörlitz]
Das Donaudelta, einer der schönsten und stillsten Naturräume Europas. Heimat zahlreicher Vögel, Pflanzen und Fischarten. Der große Strom Donau bildet am Rande des Schwarzmeers eine Wasserlandschaft die ihres gleichen sucht.
[mehr zu: Donaudelta]
Die Schlösser Pillnitz und Übigau als Eckpunkte, dazwischen die Hochblüte der Baukunst aus 3 Jahrhunderte: die Altstadtsilhouette von Dresden - zwanzig Kilometer des Elbtals sind heute Weltkulturerbe.
[mehr zu: Dresdens Elbufer]
Auf der "Insel der Königinnen" wurde im 17. Jahrhundert das Schloss von einer Königin, Hedwig Eleonora, erbaut. Eine halbe Stunde von Stockholm entfernt, ist es heute der Wohnsitz von Königin Silvia und König Carl XVI Gustav.
[mehr zu: Drottningholm]
Auf einem Felsen im Meer an der Küste Dalmatiens wurde im 7. Jahrhundert diese Stadt gegründet und zum Schutz gegen Rivalen und Feinde mit kräftigen Wehrmauern versehen.
[mehr zu: Dubrovnik]
Einem grauen Felsen gleich überragt die Kathedrale von Durham, im Nordosten Englands nahe der schottischen Grenze gelegen, die Dächer der Stadt. Halb Kirche und halb Bollwerk ist dieses Bauwerk ein eindrucksvolles Beispiel frühromanischer Kirchenarchitektur in England.
[mehr zu: Die Kathedrale von Durham]
Schroffe, von Gletschern und Verkarstung gezeichnete Gipfel, Hochalmen und Urwälder prägen eine Berglandschaft ganz im Norden der Republik Montenegro: das Durmitor-Massiv.
[mehr zu: Durmitor Nationalpark]
Nirgendwo wird schottische Identität so sehr gepflegt wie in Edinburgh. Tartan, Kilt und Dudelsack sind allgegenwärtig. Die Edinburgher Altstadt ist die schottische Touristenattraktion Nummer Eins.
[mehr zu: Edinburgh]
Martin Luther erzählt uns, was sich zu seiner Zeit in Eisleben und Wittenberg abspielte. In Eisleben, wo er geboren wurde und auch starb, sind die Jahre zwischen 1483 und 1546 im Lutherhaus dokumentiert.
[mehr zu: Eisleben und Wittenberg]
Der Halbgott Asklepsios, Sohn des Musengottes Apollon, bekam hier eine Kultstätte mit einem Tempel errichtet, zu der in der Antike kranke Menschen zogen, um sich heilen zu lassen.
[mehr zu: Epidauros]
Zentrum des Weltkulturerbes ist diese noch immer begehbare Kupfermine, die mit jedem Schritt die Mühsal des Erz-Abbaus wach ruft. Gleich daneben klafft ein gigantisches Loch, Ergebnis des verheerenden Einsturzes eines ganzen Kupferberges.
[mehr zu: Die Kupfermine Falun]
Die Glanzzeit dieser Stadt dauerte 200 Jahre lang, als das Geschlecht der d'Este im 15. und 16. Jahrhundert herrschte. Es war das erklärte Ziel der Fürsten, die mittelalterliche Enge des venezianischen Ferraras zu überwinden.
[mehr zu: Ferrara]
Kaum eine Stadt dieser Erde hat so viel zum neuzeitlichen Kulturerbe beigetragen wie Florenz. An diesem Ort, in der Wiege der Renaissance, lebten die bedeutendsten Künstler vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert.
[mehr zu: Die Altstadt von Florenz]
Von König Ludwig IX., im Jahre 998 als einfacher Jagdsitz im Herzen der "Ile de France" erbaut, geriet Fontainebleau schon bald in Vergessenheit.
[mehr zu: Fontainebleau]
Frankreich am Ende des 11. Jahrhunderts. Das Christentum hat sich durchgesetzt. Die adligen Äbte der Benediktinerklöster leben im Wohlstand. Das Ideal der Mönche, Armut und Bescheidenheit, scheint vergessen.
[mehr zu: Fontenay]
Am 12. Juni 1926 versammelten sich Tausende in den Straßen von Barcelona, um einem ungewöhnlichen Architekten die letzte Ehre zu erweisen.
[mehr zu: Bauwerke des Antonio Gaudi]
Unter den Fjorden Westnorwegens nimmt der Geiranger einen besonderen Rang ein. Wie kein anderer lockt der tief im Land zwischen hohen Bergen gelegene Fjord seit weit über hundert Jahren Touristen an: Naturfreunde, "Nordlandfahrer", wie einst der letzte Deutsche Kaiser, Wilhelm II., der immer wieder mit seiner Yacht "Hohenzollern" hier aufkreuzte.
[mehr zu: Der Geiranger Fjord]
Ohne den Rammelsberg und sein Erz, ohne den Bergbau wäre die Stadt Goslar am Nordrand des Harzes wohl nie zu einem Hauptsitz der deutschen Kaiser und zu einer wichtigen Handels- und Hansestadt geworden.
[mehr zu: Der Rammelsberg und Goslar]
"Graz macht den Eindruck, als ob man zum Frieden käme aus dem Krieg", so Franz Grillparzer. Der österreichische Dramatiker hatte recht. Zumindest wenn man am Schlossberg, beim Grazer Wahrzeichen, dem Uhrturm, steht und auf die Stadt hinunter schaut. Hier, in der Hauptstadt der Steiermark, scheinen die Uhren wirklich ein klein wenig langsamer zu gehen als anderswo.
[mehr zu: Die Altstadt von Graz]
Die Radiostation in Grimeton bei Varberg an der schwedischen Südwestküste war einmal ein Meilenstein auf dem Weg zur weltumspannenden Kommunikation. Zusammen mit zwanzig weiteren Anlagen dieser Art bildete sie ab 1925 ein globales Funknetzwerk.
[mehr zu: Die Radiostation Grimeton]
Gwynedd - eine raue Region im Norden von Wales, die seit Jahrhunderten von kleinen Adelsgeschlechtern regiert wurde - bis der englische König Edward I. im Jahr 1277 das Land unter seine Herrschaft brachte.
[mehr zu: Gwynedd]
Armenien ist eines der ältesten Kulturvölker der Welt, dessen Wurzeln bis in die Antike reichen. Verfolgung, Zerstörungen, Ermordung bis zum Genozid durch die Türkei zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennzeichnen die armenische Geschichte.
[mehr zu: Klöster Haghpat und Sanahin]
Dieser Film erzählt mit berückend schönen Bildern die Geschichte einer abgeschiedenen Region im österreichischen Salzkammergut. Hier in Hallstatt befindet sich das älteste Salzbergwerk der Welt. Schon zu prähistorischen Zeiten bauten Menschen in einer hoch entwickelten Kultur das weiße Gold ab. Die Zeugnisse ihrer Existenz hat das Salz konserviert.
[mehr zu: Hallstatt]
Die neun Heiligen Berge – acht im Piemont, einer in der Lombardei – sind Pilgerstätten, die an die Stelle des verlorenen Jerusalem treten sollten. Seit Jahrhunderten suchen Menschen hier Trost und Hilfe bei der als wundertätig verehrten Schwarzen Madonna von Oropa.
[mehr zu: Heilige Berge]
Bernward, Bischof von Hildesheim von 993 bis 1022, wollte seinen Namen der Nachwelt erhalten. Mit einer Vielzahl von sakralen Kunstwerken hat er versucht, zu seiner Heiligsprechung beizutragen.
[mehr zu: Hildesheim]
Der Bauherr selber, Constanin Brincovan, erzählt uns in diesem Film die Geschichte seines Klosters. Es steht ganz im Westen der Walachei, am Fuße der Karpaten, und es hat Kunstgeschichte gemacht. Schon zu Beginn seiner Amtszeit ließ sich der Barockfürst dieses Denkmal setzen.
[mehr zu: Das Kloster Horezu]
Ob mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug: Wer nach Ibiza reist, der sieht als erstes die mächtige Akropolis von Eivissa, der Inselhauptstadt. Die Festungsanlage ist die älteste und besterhaltene Europas.
[mehr zu: Ibiza]
Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel lässt sich das Kalben eines Gletschers eindrucksvoller beobachten, als am Ilulissat Eisfjord an der grönländischen Westküste, 250 Kilometer nördlich des Polarkreises.
[mehr zu: Ilulissat Eisfjord]
Um seine Waren transportieren zu können, suchte der Eisenwerksbesitzer Abraham Darby III. einen Architekten, der ihm über das fünf Kilometer breite Tal des Severn in Mittelengland eine stabile Brücke aus "Stein, Ziegeln oder Holz" bauen sollte.
[mehr zu: Ironbridge]
Über 1000 Jahre ist der Jakobsweg alt. Millionen Menschen aus ganz Europa sind ihn bis heute gegangen. Ein Ziel vor Augen: Die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem legendären Grab des Apostels Jakobus.
[mehr zu: Der Jakobsweg]
Der Legende nach ist hier einst bei einer Flutkatastrophe ein Kind in einem Körbchen angeschwemmt worden, von einer Katze auf dem Wasser im Gleichgewicht gehalten.
[mehr zu: Die Mühlen von Kinderdjik]
Kishi Pogost im Onega-See. Während der eisfreien Zeit erreicht man die Insel im Norden Russlands mit dem Boot von Petrosawodsk aus. Kishi heißt auf deutsch Insel und mit Pogost bezeichnete man im alten Russland eine Verwaltungseinheit. Heute bedeutet Pogost jedoch "Friedhof mit Kirche".
[mehr zu: Kishi Pogost]
Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Vielleicht ist der Grund dafür seine lange Bauzeit von über 600 Jahren.
[mehr zu: Der Kölner Dom]
Atemberaubend ist der Blick über das flache Wasser der Adria auf die Schwarzen Berge. Schroffe Felswände umschließen die Bucht von Kotor.
[mehr zu: Die Bucht von Kotor]
Die Bedeutung von Krakau liegt nicht in seiner Größe. Die Stadt hat 750.000 Einwohner. "Aber was für Menschen!" sagen die Krakauer. Die wahre Bedeutung Krakaus liegt darin, dass in der Stadt an der Weichsel die Wurzeln der polnischen Nationalidentität liegen.
[mehr zu: Krakau]
Am Rande des Böhmerwaldes, nahe der Stadt Budweis, liegt das mittelalterliche Krumau. Es steht auf beiden Seiten der Moldau, und auf einer felsigen Anhöhe erhebt sich Böhmens zweitgrößtes Schloss.
[mehr zu: Krumau]
Sie verdanken der Zeit ihre Existenz: Die Städte La-Chaux-de-Fonds und Le Locle. Reparieren und produzieren mechanischer Uhren, darauf spezialisierten sich die bäuerlichen Familien im 17. Jahrhundert. Die Schweizer Uhrmacherindustrie wurde geboren und aus Dörfern wurden Städte, die den Menschen Arbeit und Existenz sicherten.
[mehr zu: La Chaux-de-Fonds und Le Locle]
Der erste, faszinierende Eindruck: Die Farbe Rot. Seltsam geformte, rotleuchtende Bergspitzen stechen in den blauen Himmel Nordwest Spaniens. Eine bizarre Formenwelt ragt aus der gebirgigen Landschaft Kastilien-Leons: 'Las Médulas', ein Naturschatz als Welterbe der UNESCO.
[mehr zu: Las Medulas und seine Goldminen]
Das Weinbaugebiet Lavaux zwischen Lausanne und Vevey gilt als eine der schönsten Landschaften der Schweiz. Die mächtigen Felswände der Savoyer- und Waadtländer Alpen schützen vor kalten Winden und auch der über dreihundert Meter tiefe Lac Léman - der Genfer See - sorgt für ein mildes Klima.
[mehr zu: Die Weinterrassen des Lavaux]
Zwischen sanften Hügeln und bewaldeten Talauen an der Grenze zwischen Tschechien und Österreich liegt ein Gesamtkunstwerk verborgen, das Gebäude, Parklandschaft und freie Natur umfasst. Es ist das Werk der Fürsten von Liechtenstein, die sich im 14. Jahrhundert in den Orten Lednice (Eisgrub) und Valtice (Feldsberg) ansiedelten.
[mehr zu: Lednice]
Immer hatte der Architekt Auguste Perret davon geträumt Le Havre einmal mit einem der großen Ocean Liner zu verlassen, den Hafen hinter sich lassen, die Stadt, Frankreich, den Kontinent. Viele Träume haben hier begonnen, die der Auswanderer nach Amerika, der Kaffee- und Baumwollhändler, der Fischer und Marine Soldaten, der Franzosen und Engländer, die sich hier am Kanal dicht gegenüber liegen.
[mehr zu: Le Havre]
Es ist der Klang, der alle Zeitenwenden überlebt hat: quietschend, schabend rumpeln die alten Straßenbahnen durch die Stadt. Am Schalthebel oft Frauen, die ihre Führerhäuschen liebevoll ausgestattet haben, als trügen sie ihr Schneckenhaus mit sich.
[mehr zu: Lemberg]
Fast 550 Kilometer zieht sich der Obergermanisch-Raetische Limes - die Grenze Roms zu den Barbaren - quer durch Deutschland. Der Limes lag auf dem Gebiet des heutigen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und grenzte die nördlich der Donau liegenden Teile der römischen Provinz Raetia und die rechtsrheinischen Teile der Germania Superior nach Osten ab.
[mehr zu: Der Limes]
"Die Stärke von Liverpool liegt in seinen Menschen", so definiert Paul McCartney gegenüber dem Team von "Schätze der Welt" das Besondere seiner Geburtsstadt. Liverpool ist aber nicht nur die Heimat der Beatles und des glorreichen FC Liverpool.
[mehr zu: Liverpool]
Lange Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Frankreich und England um den französischen Königsthron. Ihr Höhepunkt ist der Hundertjährige Krieg, der zwischen 1337 und 1437 an den Ufern des Flusses tobte.
[mehr zu: Das Tal der Loire]
Es liegt ein Geheimnis um das Kloster Lorsch. Denn viel ist nicht mehr von ihm übrig. Einzig die prächtige Torhalle, die sogenannte Königshalle, zeugt noch vom Glanz, in dem die Anlage einst erstrahlt haben muss. Aber bei dem Gebäude weiß niemand sicher, welcher Funktion es diente. War es eine Kapelle, wurden dort Reliquien aufbewahrt?
[mehr zu: Kloster Lorsch und Altenmünster]
Lübeck wurde durch die Geschichte der Hanse geprägt. Im spätmittelalterlichen Europa war die Stadt ein Zentrum wirtschaftlicher, politischer und kultureller Macht.
[mehr zu: Lübeck]
Die wechselvolle Geschichte der Stadt begann im 10. Jahrhundert mit einer Burg. Die Natur hatte die Voraussetzungen geschaffen: Steil aufragende Felsterrassen, die sich gut verteidigen ließen. Seit damals wucherten die Festungsanlagen - ein Vorgang, der bis ins 19. Jahrhundert dauern sollte.
[mehr zu: Luxemburg]
"Kinder schließt die Augen, gleich nach dem Tunnel kommt... Lyon!" soll der französische Schriftsteller Daudet ausgerufen haben, wenn der Zug Paris-Provence durch die südfranzösische Metropole fuhr. Trist und verkommen muss sich die Stadt damals präsentiert haben.
[mehr zu: Lyon]
Die Geschichte der Marienburg (heute Burg Malbork) ist eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden. Seit 1280 war die Burg dessen Konventsitz, im 14. und 15. Jahrhundert residierte hier der Großmeister.
[mehr zu: Burg Malbork, Marienburg]
Megalith-Kultur. Von den Orkney-Inseln bis Malta - faszinieren die steinernen Reste einer Hochkultur. Besonders imposant die Tempelanlagen Maltas, die zu den ältesten Tempeln der Welt zählen.
[mehr zu: Die Megalith-Tempel Maltas]
Einige Kilometer östlich von London, flussabwärts an der Themse, liegt Maritime Greenwich. Hier schlägt seit Jahrhunderten das Herz der britischen Marine. Von Maritime Greenwich aus eroberten Francis Drake, James Cook und Lord Nelson die Weltmeere zum Ruhm der englischen Krone. Und noch heute ist der kleine Ort ein Begriff für die Seefahrer aller Länder, durch Maritime Greenwich verläuft der Nullmeridian, der die Erdkugel in eine östliche und eine westliche Hälfte teilt.
[mehr zu: Maritime Greenwich]
Es sind zwölf weißgrau gekleidete Mönche, die im einsamen Salzachtal mit ihren Bauarbeiten beginnen. Das Land hatte ihnen der Bischof von Speyer übertragen.
[mehr zu: Das Zisterzienserkloster Maulbronn]
Mérida in der Extremadura, zu römischen Zeiten Augusta Emerita, wurde im Jahr 25 vor Christi Geburt gegründet, um verdienten römischen Kriegsveteranen aus den Spanienfeldzügen einen Ruhesitz zu bieten. So konnte man eine starke Präsenz im Westen Spaniens aufbauen.
[mehr zu: Mérida]
Was Pompeji für die Archäologie, bedeutet Messel für die Paläontologie. Hier stieß durch Zufall ein Naturforscher Ende letzten Jahrhunderts auf die Knochenabdrücke eines Krokodils, worauf die Fachleute hellhörig wurden.
[mehr zu: Die Grube Messel]
Bizarre geologische Formationen sind sie, die Felssäulen im griechischen Thessalien. Riesig erheben sie sich unvermittelt aus der Ebene heraus.
[mehr zu: Die Felsenklöster von Meteora]
Der Reichtum und die Vielfalt der versteinerten Ueberreste des Lebens auf der Erde ist am Monte San Giorgio weltweit einmalig. Die UNESCO hat diesen Berg im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien im Jahr 2004 als grenzüberschreitende Welterbestätte auf die Liste des Weltnaturerbes gesetzt.
[mehr zu: Monte San Giorgio]
Der Legende nach soll der Erzengel Michael im Jahre 708 dem Bischof von Avranches erschienen sein. Der Himmelsbote soll den Befehl zum Bau einer Wallfahrtskapelle übermittelt haben.
[mehr zu: Mont St. Michel ]
Seit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml die Residenz der Zaren. Die Selbstherrscher, wie sich die Zaren nannten, vergrößerten ständig ihre Festung über der Moskwa und ließen die Paläste immer glanzvoller ausstatten.
[mehr zu: Moskau]
Sie zählt zu den Schätzen der Welt, doch sie ist nicht nur ein Architekturdenkmal. Sie ist Erbe der Menschheit in doppelten Sinn: Denkmal der Baukunst und Sinnbild für Zerstörung. 'Stari Most', die alte Brücke in der bosnischen Stadt Mostar.
[mehr zu: Die Brücke von Mostar]
Im Herzen der Peleponnes, westlich von Sparta, liegt Mystras. Seine Geschichte begann mit dem Bau eines Hügelkastells durch den fränkischen Kreuzfahrer Guillaume de Villehardouin im 13. Jahrhundert.
[mehr zu: Mystras]
Für die einen ist sie die lauteste, stinkendste und chaotischste Stadt, für die anderen die schönste und lebendigste: Neapel. Schon im 16. Jahrhundert gab es hier fünf- und sechsstöckige Wohnhäuser. Denn es war die größte Stadt Europas, und der Platz wurde knapp.
[mehr zu: Neapel]
Vom Ufer aus sieht man ihn meist überhaupt nicht. Den Fertö-tó, wie er in Ungarn genannt wird. Ein Drittel der Fläche des Neusiedlersees ist Schilf - bis zu drei Meter hoch und meist mehrere Kilometer breit.
[mehr zu: Der Neusiedler See]
Der Maler William Turner fand hier eines seiner liebsten Motive. Und Robert Owen fand hier den Platz, um seine soziale Utopie zu verwirklichen.
[mehr zu: New Lanark]
Die Klöster Nordmoldawiens sind als geistige Bollwerke gegen den vorrückenden Islam gebaut worden. Nach dem Fall Konstantinopels an die Türken, Mitte des 15. Jahrhunderts, sah sich Rumänien als letzte christliche Bastion des Abendlandes.
[mehr zu: Klöster Nordmoldawiens]
Verlässt man das schwedische Festland mit seinen dichten Wäldern auf der Kalmarsundbrücke gen Osten, begibt man sich schlagartig in eine andere, fast fremdartige Welt. Fast endlos zieht sich Stora Alvaret hin.
[mehr zu: Öland]
Der Ohrid- See in Mazedonien ist einer der ältesten und tiefsten Seen der Welt mit Pflanzen- und Tierarten, die es nur hier gibt. An seinen Ufern zeugen byzantinische Bauwerke und archäologische Kostbarkeiten von mehr als zweitausend Jahren Menschheitsgeschichte.
[mehr zu: Ohrid]
August, flimmernde Hitze, 40.000 Menschen im Stadion, Kopfbedeckung verboten, Wasser ist knapp, aber es ist Volkfeststimmung in Olympia. Zelte, Buden und Kleinkunst. Und fünf Tage lang sportliche Glanzleistungen.
[mehr zu: Das antike Olympia]
Orkney - das ist eine Inselgruppe zwischen Nordsee und Atlantik, etwa 10 Meilen nördlich vom schottischen Festland entfernt. Baumloses Weide- und Ackerland, grün fast überall, durchzogen von blauen Fjorden, eingefasst mit scharfkantigen Klippen und steil abfallenden Küsten.
[mehr zu: Orkney]
In Jacob Burckhardts Cicerone, dem unentbehrlichen Begleiter kunstbeflissener Italienreisender des 19. Jahrhunderts, steht der Neptuntempel von Paestum auf Seite eins. Es sei kein Zweifel, meint Burckhardt, dass das Buch mit diesem Gebäude beginnen müsse.
[mehr zu: Paestum und Velia]
Paphos auf der Insel Zypern ist seit fast 9000 Jahren ein Wallfahrtsort. Bereits in der Megalithzeit wurde hier eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt, deren Kult um 3000. v. Chr. ihren Höhepunkterreichte.
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"Andere Städte sind Städte, Paris ist eine Welt" meinte schon Karl V. Auf jeden Fall ist Paris ein schier endlose Zitatensammlung, denn durch alle Jahrhunderte haben Künstler - und solche, die sich dafür hielten - versucht, sich von dieser Stadt inspirieren zu lassen.
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Die kleine Holzkirche von Petäjävesi im Herzen Finnlands ist ein Denkmal der einfachen Gläubigkeit der Menschen und des handwerklichen Könnens der Erbauern. Sie zählt heute zu den schönsten noch erhaltenen Schöpfungen finnischer Holzarchitektur.
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Der Platz der Wunder. Auf grünem Rasen schweben weiße Monumente aus Marmor, ein einzigartiges Architekturensemble. Die mächtige Kathedrale, der Turm, das riesige Baptisterium und der Monumentalfriedhof wurden vom 11.bis zum 14. Jahrhundert errichtet, als Zeichen der Macht, zu der Pisa seit dem 10. Jahrhundert aufgestiegen war.
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Farblos, abstrakt, eine Angelegenheit für Geschichtsforscher wäre das große römische Reich ohne Pompeji geblieben. Aber die Ausgrabung dieser Geisterstadt im Golf von Neapel macht die alten Römer wieder lebendig - zumindest in den Vorstellungen der Besucher.
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Der Pont du Gard im Süden Frankreichs ist die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike. Im ersten Jahrhundert n. Chr. erbauten die Römer diese fast 50 m hohe Aquäduktbrücke als Teil einer Wasserleitung für das heutige Nîmes.
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In den engen Gassen der Duft von gegrillten Sardinen. Die Ribeira, die Postkarten-Häuserzeile von Porto, spiegelt ein trügerisches Bild im Douro. Denn wer sich wirklich ins Gewirr der Gassen wagt, der entdeckt auch andere Farben und Gerüche. Farbenfrohe Fassaden, rot, maisgelb, blau gekachelt.
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Am Anfang war sie nur ein kühner Einfall des Architekten Alberto de Palacio. Am Ende war sie eine Sensation. Denn eine solch eigenwillige Konstruktion zur Überquerung eines Flusses hatte die Welt noch nicht gesehen.
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Nördlich von Moskau bis hin zur Wolga zieht sich ein Ring von altrussischen Städten und Klöstern. Am berühmtesten ist das Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad, das "Kloster Sagorsk".
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Die Fülle an Kunstschätzen in Prag ist überwältigend. Die Majestätik der Burg, der Prunk der Adelspaläste und der Glanz barocker Kirchen, Zeugen einer tausendjährigen Stadtgeschichte.
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Es ist das Flair des Romantischen, das in Städten mit historisch gewachsener Bausubstanz die Besucher fasziniert, so auch in Quedlinburg. Hier stand die Wiege der deutschen Nation. Im Jahr 919 trugen die deutschen Stämme dem jugendlichen Herzog Heinrich von Sachsen die Königskrone an: Er war als Heinrich I. der erste deutsche "Reichsgründer".
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Als das Römische Reich bereits dem Untergang geweiht war und weder Rom noch Mailand dem Hofe Sicherheit bieten konnte, wurde Ravenna zur Hauptstadt des Weströmischen Reichs.
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Heute denken wir an Bratwurst und Domspatzen. Früher dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. Früher da war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte.
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Wer den Namen Reichenau hört, assoziiert damit Gemüse, vielleicht auch Segeln oder Baden. Doch die vom Klima so begünstigte Insel hat mehr zu bieten als Salatköpfe, Gurken und Bootsanleger. Die Reichenauer Benediktinerabtei ist ein Musterbeispiel mittelalterlicher Klosterarchitektur in Zentraleuropa.
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Sie ist von Weltruf, Grazie, Stolz und Selbstbewusstsein, von kunstvoller Eleganz, eine Dame mit Stil, Haltung und einer atemberaubenden Biographie - "Notre Dame", die Kathedrale von Reims.
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Das filmische Reiseerlebnis mit der Schmalspurbahn führt durch und über die Alpen von Nord nach Süd: Vom wildromantischen Albulatal durch den höchstgelegenen Eisenbahntunnel der Alpen auf 1800 Metern über Meer ins Licht durchflutete Engadin und vom mondänen Tourismusort St. Moritz über die hochalpine Gletscherwelt der Bernina bis ins mediterrane Veltlin.
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Bei seiner dreihundertsten "Schatzsuche" musste das SWR Team nicht auf ferne Kontinente reisen, sondern konnte im eigenen Sendegebiet auf Entdeckungsreise gehen: Ins mittlere Rheintal.
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Rhodos war, nach dem Rückzug aus dem Heiligen Land, über 200 Jahre der östliche Vorposten der Christenheit. Der Kreuzritterorden der Johanniter hatte sich auf die Festung zurückgezogen und die Stadt zu einer beinahe uneinnehmbaren Festung ausgebaut.
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Die lettische Hansestadt Riga am Meer wurde von Bremer Kaufleuten gegründet. Für deutsche Ritter war das befestigte Bollwerk der Ausgangspunkt für die Eroberung des Baltikums.
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Als das Kloster Rila im 19. Jahrhundert durch ein Feuer total zerstört wird, trotzen die Mönche den osmanischen Besatzern den Wiederaufbau ab.
[mehr zu: Das Kloster Rila]
Roeros war 300 Jahre lang mit seinen zahlreichen Kupferbergwerken das Zentrum des Kupferbergwerks in Zentralnorwegen. Heute sind diese Holzhäuser Bestandteil des Museums, ebenso die Schmelzhütte und die benachbarte Schmiede - die Stadt als ein Freilichtmuseum.
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"Unter den Juwelen der Antike ist Rom der Diamant", schrieb Goethe auf seiner Italienreise, und der heutige Italienreisende empfindet bei einem Besuch der "Ewigen Stadt" kaum anders.
[mehr zu: Die Altstadt von Rom]
Als es Petrus um das Jahr 64 gelungen war, aus seinem Kerker zu entkommen, und er auf der Flucht aus Rom war, erschien ihm an der Via Appia der HERR und fragte: "Wohin gehst Du, Petrus?" Und Petrus kehrte um, zurück in den Mamertinischen Kerker, wo er gefoltert und schließlich umgebracht wurde.
[mehr zu: Die Peterskirche und die Vatikanstadt von Rom]
Im 10. Jahrhundert, als die Dänen noch Wikinger und in ganz Europa als Plünderer gefürchtet waren, ließ ihr König die erste Kirche bauen. Daraus entwickelte sich die Kathedrale von Roskilde. Der erste Bau in Backsteingotik, die größte Kirche Skandinaviens - und die Grabstätte der meisten dänischen Herrscher.
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Aus dem 700-jährigen Dornröschenschlaf erwacht das kleine Städtchen Safranbolu nur zögernd. Früher war die Stadt Drehkreuz für die Handelskarawanen. Und wo gehandelt wird, blüht das wirtschaftliche Leben. Das Städtchen war reich und die Handwerkskunst berühmt. Davon zeugen noch heute die prächtigen Holzhäuser, die das Stadtbild prägen.
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Saint- Emilion zählt zu den romantischsten Weinorten der Welt. Die kleine Stadt liegt auf einem Plateau aus Kalkstein, eingerahmt von Weinbergen, auf denen die Trauben der berühmten "grands crus" wachsen.
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Seit dem 11. Jahrhundert wird die Stadt Salzburg von der Festung Hohensalzburg beschützt. Längst ist die mittelalterliche Burganlage selbst schützenswert. Gemeinsam mit der Altstadt wurde sie 1997 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
[mehr zu: Die Altstadt von Salzburg]
Italien ringsum, schöne Aussicht von der Piazza della Liberta, auf der eine weiße Statue den Freiheitsgedanken der 'Republicca della Liberta' überlebensgroß in Marmor verkörpert. Gelegentlich ist sie vom Nebel verhüllt: Die Freiheit. Manchmal steht sie im Regen, natürlich ist sie vor allem hitzebeständig, denn der Sommer ist sehr heiß in San Marino.
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Inmitten eines kriegerischen Staates schuf sich Friedrich der Große mit den Schlössern von Sanssouci ein intellektuelles Zentrum, in dem er Europas geistige Elite um sich versammeln konnte.
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Ein Kleinod im Dienst des Paradieses hat Bramante hier geschaffen. Das Kloster Santa Maria delle Grazie in Mailand ist kein gigantischer Prunkbau, sondern perfekte Harmonie der Hochrenaissance.
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Im Nordwesten Spaniens, an der Küste Galiciens, wo die Römer das Ende der Welt vermuteten, liegt die Kathedrale von Santiago de Compostela. Seit über tausend Jahren sind Millionen von Christen dorthin gepilgert.
[mehr zu: Die Kathedrale von Santiago di Compostela]
1950 bezeichnete man sie als "nationale Schande", vierzig Jahre später als einmaliges Beispiel einer Siedlung, "die sich in perfekter Harmonie mit dem Ökosystem" über Jahrtausende entwickelte.
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Aus einem kleinen Jagdschloss zum Sommersitz und später zur Hauptresidenz des Kaiserhauses aufgestiegen, repräsentiert Schönbrunn als monumentalstes und bedeutendstes der kaiserlichen Schlösser Aufstieg und Glorie des Habsburgerreiches.
[mehr zu: Schloss und Park Schönbrunn]
Segovia ist eine Stadt mit vielen Ansichten. Wie auf einer Bühne bieten sich die eindrucksvollen Bauwerke dar. Das römische Aquädukt, der Alcázar oder die Kathedrale. Der Film bringt diese mächtigen Kulissen zum Leben, er erzählt entscheidende Kapitel der Stadtgeschichte.
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An alles hatten Karl Ritter von Ghega, der Planungschef der österreichischen Staatsbahn, und seine Mitarbeiter gedacht, als die Semmeringbahn am 18. April 1854 feierlich von Kaiser Franz Josef eröffnet wurde. Nur an eines nicht: der Schornstein der Lokomotive war für die Gloggnitzer Bahnhofshalle zu hoch.
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Ihre Maße sind nicht überwältigend, - es gibt gewaltigere Kirchen, und doch nimmt sie einen hervorragenden Platz in der Kunstgeschichte ein: Die Kathedrale von Šibenik.
[mehr zu: Die Kathedrale von Sibenik]
Einmal im Jahr, am Tage des Palio, ist ganz Siena auf den Beinen, Pferde werden durch die Altstadt getrieben, Fahnenschwenker und historische Figuren in alten Uniformen führen im Aufmarsch zur Piazza.
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In Transsilvanien messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit, sagt ein rumänisches Sprichwort. In Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles noch so, wie es um 1200 war, als sich vor allem Siedler hier niederließen. Die von ihnen gebaute Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien, zu deutsch Siebenbürgen.
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Von den verwitterten Zinnen einer Maurenburg, die sich oft genug in Wolken verbergen, überblickt man dieses einmalige Ensemble aus Parks und Palästen. Der Nationalpalast in Sintra ist eng mit der Geschichte des Landes verbunden.
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Von den unzähligen Inselklöstern in Irland ist das Kloster auf Skellig Michael sicher das Außergewöhnlichste. Es ist eher eine Mönchssiedlung und veranschaulicht, wie spartanisch die frühchristlichen Mönche vom 7. bis ins 12. Jahrhundert hier gelebt haben müssen.
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Die Solowetzky-Inseln, sechs Inseln im Weißen Meer am Eingang der Onegabucht, sind nur 160 Kilometer vom Polarkreis entfernt. Der Mönch Sawwati und der Einsiedler German waren die ersten, die auf die Inseln kamen.
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Der Dom zu Speyer ist die größte heute noch erhaltene romanische Kirche. Die einzigartige Bedeutung des Kaiserdoms wurde 1981 dadurch gewürdigt, dass die UNESCO ihn in die Liste der schützenswerten Weltkulturdenkmäler aufnahm.
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Im Hintergrund die schneebedeckten Berge der Hohen Tatra, davor das satte grüne Hügelland, durchflochten mit weißem Felsgestein. Weite Wiesen, endlose Wälder und klare Flüsse, die Landschaft der Zips - Region in der Ostslowakei - erinnert an die Schweiz.
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Nach der Abdankung im Jahre 305 verbrachte Diokletian, einer der Herrscher des östlichen römischen Imperiums, seinen Lebensabend nach 20-jähriger Regierungszeit in seiner adriatischen Heimatstadt Split, wo sich der Soldatenkaiser und Reichsreformer in nur 10-jähriger Bauzeit einen gewaltigen Palast auf 30.000 qm Fläche erstellen ließ.
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Wo heute die barocke Klosterkirche von St. Gallen steht, baute der Mönch Gallus Anfang des 7. Jahrhunderts für sich eine Zelle.
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Mit seinem barock-klassizistischen Zentrum gehört das "Venedig des Nordens", wie St. Petersburg häufig genannt wird, zu den schönsten Städten Europas.
[mehr zu: St. Petersburg]
Die Hochebene von Salisbury in Südengland ist eine raue und nicht sehr einladende Gegend, in der oft ein kalter und schneidender Wind weht. Vor etwa 5.000 Jahren, in der Jungsteinzeit lebten hier Menschen, von denen wir nur sehr wenig wissen.
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Straßburg - Hauptstadt des Elsass und Stadt im Herzen Europas: Eine kleine Idylle an der Ill: Jahr für Jahr kommen Millionen von Touristen hierher, um den Zauber dieses "Dorfes in der Stadt" und vor allem Kulinarisches zu genießen: Das Essen und den Vin d'Alsace.
[mehr zu: Die Altstadt von Straßburg]
Die Thraker glaubten an ein Leben nach dem Tod. Deshalb bauten sie für Ihre Toten Häuser. Damit sie nicht so leicht gefunden und geplündert werden konnten, wurden diese Gräber unter einem Hügel versteckt.
[mehr zu: Das Thrakergrab von Sweschtari]
Der nordöstlichste Punkt des mächtigen Hansebundes war die alte Handelsstadt Reval, die heutige estnische Hauptstadt Tallinn. Reval hatte eine Schlüsselstellung für den Handel des Westens mit dem Russischen Reich und weiter Richtung Osten inne.
[mehr zu: Das historische Tallinn]
Wie eine Insel aus längst vergangenen Zeiten liegt sie zwischen den Fischteichen - die tschechische Stadt Telc. Einst war sie ein wichtiger Handelsplatz auf halbem Weg zwischen Prag und Wien.
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In Teruel, im spanischen Süd-Aragonien, steht das bedeutendste Ensemble der Mudejar- Architektur, 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es umfasst die drei Backsteintürme der Kirchen El Salvador, San Martin und San Pedro sowie den Glockenturm und die Artesonadodecke der Kathedrale.
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Die Menschen leben in Island allein mit dem Vorbehalt der Geologie. Das Land am Polarkreis war in der Eiszeit vollkommen vergletschert.
[mehr zu: Nationalpark Thingvellir]
Der älteste Teil der Klosteranlage Tomar ist die auf die Templerzeit zurückgehende "Charola", die ursprüngliche Gebetskapelle der Tempelritter. Mit ihren starken Stützpfeilern und der mit Zinnen bestückten Terrasse wirkt sie wie eine Festung.
[mehr zu: Tomar]
Die Stadt Trier wurde vor 2000 Jahren von Kaiser Augustus gegründet. Sie gilt als Deutschlands älteste Stadt und ist seit 1986 Weltkulturerbe der UNESCO.
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Man braucht eine Spürnase, um sich im Gewirr der Gassen dieser kleinen dalmatinischen Stadt auf einem winzigen Inselchen zurechtzufinden. So, wie sie Rocco besitzt.
[mehr zu: Die Altstadt von Trogir]
Es gilt als ein Meisterwerk der klassischen modernen Architektur und ist der bedeutendste Bau Ludwig Mies van der Rohes auf europäischem Boden: Das Haus Tugendhat im tschechischen Brünn. Als es Ende der 20er Jahre gebaut wurde, war die mährische Metropole bereits ein Zentrum der architektonischen Avantgarde.
[mehr zu: Das Haus Tugendhat]
Auf einer Landzunge, die tief in den Luster-Fjord reicht, steht die älteste Holzkirche Norwegens - die Stabkirche von Urnes. Von den 750 mittelalterlichen Holzkirchen zum Zeitpunkt der Reformation stehen heute noch knapp 30.
[mehr zu: Die Stabkirche von Urnes]
Am Rande der malerischen holländischen Stadt Utrecht, direkt neben einer Stadtautobahn: Ein kleines, würfelförmiges Häuschen - es wirkt etwas verloren. Als es gebaut wurde, war es für die meisten ein Skandal, für einige aber eine Sensation.
[mehr zu: Das Rietveld Schröderhaus in Utrecht]
Inmitten der Altstadt von Valencia steht eines der schönsten gotischen Gebäude Europas, die Seidenbörse. Sie war eine Kathedrale des Handels. Seide war der Stoff der Träume und des Wohlstands und machte Valencia lange Zeit zum Zentrum des Seidenhandels in Europa.
[mehr zu: Die Seidenbörse von Valencia]
Vor mehr als 1000 Jahren entstanden im Tal sieben kleine Dörfer, an die sich wohl niemand erinnern würde, wären zu jener Zeit nicht auch neun romanische Kirchen gebaut worden. Die Abgeschiedenheit hat dazu beigetragen, dass zumindest einige dieser Kirchen noch fast originalgetreu erhalten sind.
[mehr zu: Vall de Boi]
Untrennbar verbunden mit der Geschichte Maltas ist die Geschichte des Ordens der Johanniter. 1530 wurde ihnen die Insel von Kaiser Karl V. als Lehen übertragen.
[mehr zu: Valletta]
Einst lag es mitten in Europa, am Schnittpunkt wichtiger Handels- und Heereswege, das Kloster St. Johann im Schweizer Münstertal. Um 1900 hatten zwei Kunsthistoriker hinter Heiligenbildern und weiß-grauem Putz eine sensationelle Entdeckung gemacht.
[mehr zu: Val Müstair]
Die Lage inmitten der Lagune verleiht Venedig den Reiz eines einzigartigen, zauberhaften Wasserschlosses. "Venedig ist eine so ungewöhnliche Stadt, dass man sich gar keine rechte Vorstellung von ihr machen kann, wenn man sie nicht wirklich gesehen hat. Landkarten, Pläne, Modelle und Reisebeschreibungen genügen nicht, man muss sie sehen."
[mehr zu: Venedig und seine Lagune]
Der Himmel ist hier, wo Julia lebt, wird in William Shakespeares Tragödie "Romeo und Julia" festgestellt. Und Julia, so weiß man, lebte in Verona.
[mehr zu: Verona]
Vor über dreißigtausend Jahren entstanden die frühesten bekannten Kunstwerke der Menschheit in Europa. Der Kontinent war zu großen Teilen noch von Gletschern überzogen. Das hielt den Vorfahr des modernen Menschen, den Cro Magnon, nicht davon ab, Felsen und Höhlen mit herrlichen Malereien, Gravuren und Skulpturen zu schmücken.
[mehr zu: Vézère]
"Città del Palladio" - so nennen die Bürger des Veneto stolz Vicenza. Und dies nicht ohne Grund: Kein anderer Baumeister hat das Gesicht dieser Stadt so nachhaltig geprägt wie Andrea Palladio (1506-1580), der Meister der Hochrenaissance, in dessen Entwürfen und Bauwerken sich klassische Eleganz und antike Vorbilder zu einer idealen Einheit verbinden.
[mehr zu: Vicenza]
Betrachtet man die wechselhafte Geschichte Litauens und seiner Hauptstadt, so erfährt man am Beginn vom langen und hartnäckigen Widerstand gegen die Christianisierung. Er ging einher mit dem Widerstand gegen eine Obrigkeit, die durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder von fremden Mächten bestimmt war.
[mehr zu: Die Altstadt von Vilnius]
Im 12. und 13. Jahrhundert, über 150 Jahre hinweg war Visby auf Gotland die modernste und größte Stadt des Ostseeraums. Es bestanden dort Handelsbeziehungen nach Nowgorod und bis in den islamischen Raum hinein. So stellte die Stadt für die Hanse einen Schlüssel zum Osthandel dar.
[mehr zu: Visby]
Zwischen Himmel und Erde, Dichtung und Wahrheit, zwischen Niederer und Hoher Tatra liegt das Dorf Vlkolinec in der östlichen Slowakei. Nachts, so erzählen die Alten aus Erfahrung und die Kinder voller Respekt, höre man die Wölfe heulen.
[mehr zu: Vlkolinec]
Zum kulturellen Erbe gehören auch Denkmäler des Industriezeitalters. 1873 gegründet, war die Völklinger Hütte über 100 Jahre lang Deutschlands größte Produktionsstätte für Eisenverhüttung.
[mehr zu: Völklinger Hütte]
Die Wachau, das ist ein Achterl und ein Vierterl, Jodeln und Backhendl. Dirndl und Goldhauben. Ausflugsdampfer und heitere Gemütlichkeit. Alles richtig und genauso falsch.
[mehr zu: Wachau]
Während des zweiten Weltkriegs wurde das historische Zentrum von Warschau systematisch von den deutschen Truppen zerstört. Eine militärisch sinnlose Maßnahme mit dem Ziel, den Polen ihre Identität zu nehmen.
[mehr zu: Die Altstadt von Warschau]
Pathetisch und poetisch, hundertmal, tausendmal in Bildern und Worten verewigt - das ist die Wartburg im Thüringer Wald, hoch über Eisenach. Steingewordene Metapher für Rittertugend und Minnesang, für Kreuzfahrer-Blut und reformatorischen Geist.
[mehr zu: Die Wartburg]
Das Watt ist das weltweit artenreichste Biotop. Und es ist eine Landschaft, die sich ständig verändert. Meer und Wind sind die Bildhauer, die fast unmerklich, aber ständig die Landschaft umformen. Wenn bei Ebbe die Sonne über dem Wattenmeer untergeht, leuchtet der Meeresboden, wie nirgendwo auf der Erde, ein Spiegel des Himmels.
[mehr zu: Das Wattenmeer]
Es war ein Glücksfall, dass die aufgeklärten Herrscher des kleinen Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach die Reformbedürftigkeit des Landes erkannten und mit Erfolg versuchten, bürgerliche Persönlichkeiten an ihren Hof zu binden, die kulturell und politisch reformerisch wirksam werden sollten.
[mehr zu: Weimar]
Vom gegenüberliegenden Ufer der Themse bietet der Westminster Palace eine der bekanntesten Postkartenansichten von London mit Big Ben und seiner berühmten Uhr. Der Komplex von Westminster - und dazu zählt neben den Houses of Parliament, St. Margartet' s und Westminster Abbey - ist die geschichtsträchtigste Stätte des ganzen britischen Empires.
[mehr zu: Westminster]
Unter der polnischen Kleinstadt Wieliczka im Karpatenvorland, liegt das Salzbergwerk von Wieliczka. Es ist eine phantastische Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde.
[mehr zu: Das Salzbergwerk von Wieliczka]
In kaum einer europäischen Stadt ist das Morbide so gegenwärtig wie in Wien. Kein Wunder, denn kaum eine Stadt hat eine so innige Verbindung mit dem Tod. Die Todesnähe gehört zum Charakter der Wiener. Alfred Polgar drückte dies so aus: "Der Witz ist nämlich der: "Wands Leben wüsd, muassts übers Sterbn redn".
[mehr zu: Wien]
Die Wies - im bayerischen Pfaffenwinkel gelegen - gilt als Juwel des süddeutschen Rokoko. Erbaut wurde sie zwischen 1745 und 1754. Ein Bauwerk, das in seiner Synthese von Architektur, Skulptur, Freskenmalerei und Lichtführung von einmaliger Schönheit ist.
[mehr zu: Wallfahrtskirche "Die Wies"]
Zwei Hafenstädte - zwei Hansestädte, beide an der Ostseeküste gelegen. Und jeweils wird die Silhouette von 3 monumentalen Backsteinkirchen geprägt.
[mehr zu: Wismar und Stralsund]
Wer sich auf der ausgefahrenen Straße von Wladimir dem Landstädtchen Susdal nähert, glaubt sich in vergangene Zeiten zurückversetzt. Im 11. Jahrhundert war diese Kleinstadt die Residenz des mächtigsten Fürstentums in Russland, Moskau gab es noch nicht.
[mehr zu: Wladimir, Susdal und Kideksha]
Im Norden der Niederlande, bei Lemmer, steht das größte dampfgetriebene Schöpfwerk der Welt. Es ist benannt nach seinem Konstrukteur Dirk Frederik Wouda, Ingenieur beim Wasserwirtschaftsamt der Provinz Frieslands.
[mehr zu: Das Wouda- Schöpfwerk]
Verborgen hinter ganzjährigen Blizzards und einer monatelangen Polarnacht liegt Wrangel Island nur wenige Seemeilen vor der arktischen Packeisgrenze. Es ist das letzte unberührte Naturparadies nordwestlich der Beringsstrasse. Bei Wintertemperaturen bis unter – 40 °C leben mehr als 1000 Polarbären, Moschusochsen und Rentiere neben Walrosskolonien, Robbenfamilien, Polarfüchsen, Wölfen und unzähligen kleineren endemischen Tier- und Pflanzenarten auf einer 7.608 km² großen „Arche Noah“ der letzten Eiszeit.
[mehr zu: Wrangel Island]
Die Würzburger Residenz zählt zu den glanzvollsten Fürstenhöfen Europas. Der gewaltige Bau gilt als ein Meisterwerk des Barock. Natur, Architektur, Malerei und Stuckatur verbinden sich hier zu einer eindrucksvollen Einheit.
[mehr zu: Die Residenz von Würzburg]
Abreißen, Planieren, Neubebauen - das ist das übliche Schicksal von Industrielandschaften, wenn die Produktion nicht mehr lohnt. Stätten der Arbeit galten lange als unästhetisch und reizlos, und deshalb sind nur wenige historische Industrielandschaften heute noch intakt.
[mehr zu: Zeche Zollverein]