Bitte warten...

SENDETERMIN Di, 9.12.2008 | 21:35 Uhr | 3sat

Europa: Montenegro Durmitor Nationalpark

Berge der vielen Wasser

Schroffe, von Gletschern und Verkarstung gezeichnete Gipfel, Hochalmen und Urwälder prägen eine Berglandschaft ganz im Norden der Republik Montenegro: das Durmitor-Massiv.

Um das Video abspielen zu können, benötigen Sie Javascript. Bitte aktivieren Sie dies in Ihrem Browser.
Mit dem Floss entlang der Tara

Mit dem Floss entlang der Tara

Eingebettet in die Berge liegen Gletscherseen und Karstschlunde, Quellen und Bäche, Flüsse tosen in wilden, unzugänglichen Tälern. Der Name Durmitor stammt wohl aus dem Keltischen und bedeutet: "Berge der vielen Wasser".

Europas vielleicht ursprünglichstes Flusstal

Bis zu 1.300 Meter tief hat sich der Tara-Canyon in die Berglandschaft gegraben, Europas vielleicht ursprünglichstes Flusstal und nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt.

Der Film begleitet eine Floßfahrt entlang der Tara und beobachtet den Alltag einer Hirtin, die den Sommer auf den Hochweiden des Durmitor verbringt. Er stellt mit dem Durmitor-Nationalpark eine einzigartige Naturlandschaft vor, die von der UNESCO 1980 in ihre Welterbeliste aufgenommen wurde.

Bildergalerie

1/1

Europa: Montenegro

In Detailansicht öffnen

Hirten auf der Alm im Durmitor Nationalpark

Hirten auf der Alm im Durmitor Nationalpark

Blick in das von zwei Gebirgszügen umgebene Tal mit seinem See

Mit dem Floss entlang der Tara

Schafherden auf den Hochweiden

Wasserfall an der Tara

Gebirgshang entlang der Tara

Karstsee im Durmitor Nationalpark

Gebirge

Tal der Tara

Gebirgszug in Dormitor

Die Tara umgeben von bewaldeten Hängen

Daten & Fakten

Naturdenkmal: Nationalpark Durmitor
UNESCO-Ernennung:1980
Bedeutung
eiszeitlich geprägte Landschaft mit den tiefsten Schluchten Europas und einer Vielzahl endemischer Pflanzen
Flora und Fauna
170 qkm Waldgebiet mit Koniferenwald, subalpinen Zonen und alpinen Matten; reiche Karstflora; Durmitor-Königskerze, Durmitor-Klee, Enzianart Gentiana levicalix sowie die zu den Steinbrechgewächsen zählende Saxifraga prenja; einer der letzten Bestände eines ursprünglichen Waldes mit Österreichischen Schwarzkiefern, in der Tara und ihren Nebenflüssen Bachforellen, Huchen, europäische Äschen; in den Wäldern Braunbären, Grauwölfe, Wildkatzen; Gemsen, Stein- und Birkhühner

Copyrightvermerk für Daten & Fakten
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010

Aktuell im SWR