Häuser für die Toten
Sendung vom Sonntag, 14.1.1996 | 21.05 Uhr | 3sat
Die Thraker glaubten an ein Leben nach dem Tod. Deshalb bauten sie für Ihre Toten Häuser. Damit sie nicht so leicht gefunden und geplündert werden konnten, wurden diese Gräber unter einem Hügel versteckt.

Das Thrakergrab von Sweschtari
So kam es, dass erst 1982 in der Nähe der kleinen Stadt Sweschtari unter einem 11 Meter hohen Erdhügel ein thrakisches Grab aus dem 3. Jahrhundert vor Chr. gefunden wurde.
Die Räume sind mit Gemälden und Skulpturen verziert. Karyatiden umstehen das Totenbett des thrakischen Herrschers, dem man auch seine Pferde und seine Lieblingsfrau mit ins Grab gegeben hatte.
Das Thrakergrab von Sweschtari ist ein einmaliges Beispiel thrakischer Kunst und Kultur; seine Architektur und die künstlerische Gestaltung machen es zu einem bedeutenden Denkmal der Antike.
Daten & Fakten
Kulturdenkmal: ein "ewiges Haus", aus mehreren Kammern bestehend, mit eindrucksvollem Skulpturenschmuck
UNESCO-Ernennung: 1985
1. Hälfte 3. Jh. v. Chr.
Anlage der Grabkammer
1982
archäologische Untersuchungen
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Letzte Änderung am: 16.06.2011, 12.42 Uhr