Haida Gwaii - spirituelle Heimat eines Indianervolkes, das längst in alle Welt verstreut lebt. In der Nähe Vancouvers lebten die Haida von und mit dem Meer.
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Eine sehr schöne Stadt war Guatemala - aber ein gefährlichem Ort: Immer wieder richteten Erdbeben schwere Schäden an. Das bisher schwerste, 1773, legte die ganze Stadt in Trümmer.
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Die Casa Luis Barragán, gebaut 1948, in einem Vorort von Mexico City repräsentiert die Synthese eines ganzen Architektenleben. Luis Barragán - 1902 in Guadalajara geboren wird oft als "Vater der mexikanischen Moderne" bezeichnet und fasziniert vor allem durch seine scheinbaren Widersprüche.
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Brasília ist eine künstliche Stadt, die in 4 Jahren aus dem Boden des brasilianischen Hinterlandes gestampft wurde. Das Stadtbild ist geprägt von der Funktionalität seiner Gebäude.
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Mitten im hässlich brodelnden Betondschungel von Caracas liegt die Zentrale Universität von Venezuela wie eine Insel der Ruhe und der Schönheit. 87 Bauten, eine Stadt in der Stadt.
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Die kolumbianische Hafenstadt Cartagena war der ideale Ort für ihre spanischen Eroberer, zum Landesinneren abgetrennt durch Berge und Hügel und zum Meer hin in einer weiten Bucht gelegen, durch vorgelagerte Inseln gedeckt.
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Im Süden Mexikos, dem flachen Land zwischen Pazifik und Karibik, war einst das große Reich der Maya. Ihre Zeitrechnung und Geschichte reichte zurück bis ins vierte Jahrtausend vor Christus.
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In der Blütezeit lebten in Copán etwa 24.000 Menschen. Ohne Zweifel steht sie an erster Stelle aller Mayastädte, was die Vielzahl der Skulpturen, Altäre und Stelen anbelangt.
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Córdoba, die zweitgrößte Stadt Argentiniens, wurde 1573 gegründet. 1599 begannen die Jesuiten mit dem Bau eines Gebäudekomplexes der zum Zentrum ihrer Missionsarbeit in Lateinamerika werden sollte. Religiöser Kern des Komplexes ist die Iglesia Compania de Jesus, Córdobas älteste Kirche.
[mehr zu: Die Jesuitenstationen in und um Cordóba]
Als vor rund 400 Jahren die Spanier in die Hochtäler der Anden vordrangen, stießen sie auf ein wohlgeordnetes Staatsgebilde: das Reich der Inka.
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Das aprikosenfarbene Morgenlicht tänzelt auf den silbrigen Rippenwellen, der Morgennebel streicht träge über ein Meer von Binsengras, ein Reiher gleitet als eleganter Schattenriss durch den Sonnenaufgang. Seit Tausenden von Jahren das gleiche Schauspiel.
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Aus der Ikone der Neuen Welt, dem Mythos der Freiheit, ist eine Attraktion geworden. Wie kaum ein anderes Kunstwerk hat die Statue of Liberty die Gefühle so vieler Menschen bewegt.
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Karg und bizarr ragen die Vulkane des Galápagos-Archipels aus den Fluten des Pazifischen Ozeans. Über 300 Fischarten bevölkern das Meer rund um die Inseln. Hier entstanden unter einzigartigen Bedingungen neue Lebensformen.
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Wer zum ersten Mal über den Rand dieses gewaltigen Einschnitts der Erdkruste fliegt, ist - obwohl durch unzählige Fotos, Filme und Berichte vorbereitet - überwältigt, wie dramatisch diese Schlucht in Wirklichkeit ist.
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Guadalajara cirka 500 Kilometer westlich von Mexico City gelegen ist die Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco. Mit rund 1,7 Millionen Einwohnern ist die "Perle des Westens" (Perla de Occidente) Mexikos zweitgrößte Stadt.
[mehr zu: Das Hospicio Cabanas von Guadalajara]
Havanna ist eine der ältesten Städte der Neuen Welt. Die an einem Naturhafen gelegene Siedlung sollte nach ihrer Gründung 1515 als Handelsmetropole zwischen Amerika und Europa schon bald die kubanische Hauptstadt Santiago überflügeln.
[mehr zu: Die Altstadt von Havanna]
Vor mehr als elf Millionen Jahren - lange bevor Menschen die Erde bewohnten - riss tief im Ozean der Meeresboden. Lava strömte aus. Über Jahrtausende formten sich so die Inseln von Hawaii aus fünf Vulkanen.
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Der "Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons" ist ein Ort der an eine Zeit erinnert, in der sich Amerikas Ureinwohner das Land mit den Bisons teilten. "Head-Smashed- In Buffalo Jump" gilt als einer der ältesten und besterhaltenen Jagdplätze in Nordamerika.
[mehr zu: Head-Smashed-In Jump]
Ein unwirklicher Ort, eine Wüstenstadt. Eine Geisterstadt, seit über vier Jahrzehnten verlassen: Humberstone. Das Besondere: Hier gibt es nichts Besonderes.
[mehr zu: Humberstone]
Auf einer Breite fast dreimal so groß wie die Niagarafälle stürzen die Wassermassen hier in die Tiefe, und von weitem schon tönt es wie ein Erdbeben.
[mehr zu: Die Wasserfälle des Iguazu]
Wie kühn, ambitioniert und raffiniert Konstrukteure und Erbauer gewesen sein müssen, um sich durch Berge und Sümpfe zu graben, lässt sich nur noch ahnen. Der Rideau-Kanal im Südosten Kanadas ist von wilder, natürlicher Schönheit, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist.
[mehr zu: Der Rideau-Kanal in Kanada]
Eine Landschaft, unwirklich und bizarr wie ein Gemälde. Mit Spannung nähern wir uns unserem Ziel über abgeschliffene Felsen und weite Wasserflächen. Dann tun sich kaltblaue Eisnadeln vor uns auf, die uns erschaudern lassen.
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Lunenburg ist eine kleine Stadt an der Atlantikküste Kanadas - und ein Stück kanadischer Geschichte. Gegründet von britischen Kolonialherren, besiedelt von braven deutschen Auswanderern, die es als Fischer und Schiffsbauer zu einigem Wohlstand brachten.
[mehr zu: Lunenburg]
Als die Spanier 1532 in Peru eindrangen setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte Könige ein. Einer von ihnen, Manco Cápac musste nach einem verlorenen Aufstand gegen die Spanier fliehen.
[mehr zu: Machu Picchu]
Steinerne Städte voller Geheimnisse und spektakulär in die Felswände eines Bergmassivs hineingebaut - das ist Mesa Verde. Der Name "Grüner Tisch" stammte von den ersten spanischen Einwanderern. Sie charakterisierten damit treffend die Tafelberge des Hochplateaus im Westen der USA.
[mehr zu: Mesa Verde]
Mexico-City ist heute eine der größten Städte der Welt. Sie wurde von zwei Kulturen geprägt: von den Azteken und den Spaniern. Die eine ist fast ganz verschwunden, die andere wird heute allmählich vom Wildwuchs der Stadt verdrängt.
[mehr zu: Mexiko City]
Über viele Jahrtausende schon zogen Menschen über die Handelsstraßen Mesoamerikas, dem heutigen Gebiet Mexikos und Zentralamerikas. Der Knotenpunkt dieser Handelsstraßen war das Tal von Oaxaca.
[mehr zu: Monte Alban]
Thomas Jefferson war nicht nur engagierter Politiker und dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, er war auch einer der letzten großen Universalgelehrten, der es verstand, all seine Erkenntnisse in den Dienst der Menschheit zu stellen. Wissenschaft, Kunst und Politik betrachtete er als Ganzheit, die einem Volk zu nützen habe.
[mehr zu: Monticello]
"Olinda ist keine Stadt, sondern ein Garten vollgestopft mit Meisterwerken!" Diese poetische Einschätzung gab der UNESCO-Beauftragte ab, als er Olinda in knappen Worten beschreiben sollte.
[mehr zu: Olinda]
Die einsame Insel im Pazifischen Ozean umweht seit Jahrhunderten ein Hauch von Zauber und Magie. In einem Radius von 3600 Kilometern liegt kein bewohnbares Land in ihrer Nähe.
[mehr zu: Die Osterinsel]
Schwarzes Gold - das ist der Name der Stadt und gleichzeitig seine Geschichte. Die ersten Pioniere im 17. Jahrhundert haben sich hier niedergelassen, weil die Goldfunde alles übertrafen, was die Portugiesen in Brasilien zuvor entdeckt hatten.
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Die Tempelstadt Palenque liegt in der mexikanischen Provinz Chiapas, die in vorspanischer Zeit wesentlicher Bestandteil der Maya-Zivilisation war. Die Meisten dort lebenden Indios sind Nachfahren der Maya.
[mehr zu: Palenque]
Die Geschichte Panamas ist (auch) eine Kriminalgeschichte, die vor 500 Jahren begann und noch immer nicht zu Ende ist, denn in Panama kamen und kommen Täter gewöhnlich unbehelligt davon.
[mehr zu: Die Altstadt von Panama]
Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt, dann ist er in der Hauptstadt des US Bundesstaates Pennsylvania zu finden.
[mehr zu: Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia]
Potosí ist ein lebendiges Erbe der Menschheit. Es besteht aus einem kegelförmigen Berg in den Anden Boliviens, in dem es einmal die reichsten Silberminen der Welt gab.
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Zu Füßen des Popokatépetl, des rauchenden Vulkans, liegt in 2000 Metern Höhe Puebla, im 16. Jahrhundert von spanischen Mönchen gegründet, heute eine Zwei-Millionen-Stadt.
[mehr zu: Puebla]
Im Jahre 1603, als französische Seefahrer unter der Leitung von Samuel de Champlain am Mündungstrichter des St. Lorenz-Stromes an Land gingen, stand dort nur eine Siedlung der Irokesen am Ufer unter der hochragenden Felsklippe. Quebec - Hauptstadt der Provinz Quebec und das französische Herz Nordamerikas.
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Quito ist die älteste unter den heutigen Hauptstädten Südamerikas. Mit über 100 Kirchen und 55 Klöstern, Bürgerhäusern, Straßen und Plätzen hat sie wie keine andere Aussehen und Ambiente einer Kolonialstadt bewahrt.
[mehr zu: Quito]
Eigentlich reichen die Rocky Mountains von Alaska bis Neu Mexiko, 4500 Kilometer weit. In diesem Film geht es um die naturgeschützten Teile der kanadischen Rockies und ihre atemberaubende Schönheit.
[mehr zu: Rocky Mountains]
Colonia del Sacramento, einst von Portugiesen gegründet, ist die älteste europäische Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Uruguay. Ihre strategisch günstige Lage in der Bucht des Rio de la Plata führte zu ständigen Territorialstreitigkeiten zwischen Spanien und Portugal, zu Belagerungen und Zerstörungen der Stadt.
[mehr zu: Colonia del Sacramento]
Salvador de Bahia, von den portugiesischen Eroberern als erste Hauptstadt Brasiliens ausersehen, verrät in vielem seine Herkunft. Es ist eine Stadt die sich verteidigen musste, denn es gab viele Konkurrenten in der Neuen Welt.
[mehr zu: Salvador de Bahia]
Fast drei Jahrhunderte haben kluge Strategen und die besten Militärarchitekten der spanischen Krone daran gearbeitet, aus Puerto Ricos Hauptstadt eine uneinnehmbare Festung zu machen.
[mehr zu: San Juan de Puerto Rico]
Rostendes Blech als Welterbe unter Denkmalschutz. In einer der trockensten Gegenden der Erde, der nordchilenischen Pampa, erscheint sie wie ein vorzeitliches Ungetüm neben der Panamericana: die oficina Santa. Laura. Eine verlassene Salpeterfabrik. Der Schornstein - ein schlanker Kirchturm neben dieser verfallenen Kathedrale des Industriezeitalters.
[mehr zu: Die Salpeter-Mine Santa Laura]
Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt Kubas, im Südosten in der Provinz Oriente gelegen, steht immer ein klein wenig im Schatten Havannas. Zu Unrecht, denn Santiago de Cuba ist eine bedeutende Industrie- und Hafenstadt. Die Santiagueros sind temperamentvoller, auf den Straßen ist es fröhlicher als im fernen Havanna. In keinem anderen Ort Kubas sind dessen indianische, afrikanische und europäische Wurzeln so spürbar.
[mehr zu: Santiago de Cuba]
Kolumbus selber leitet uns durch die Hauptstadt der heutigen Dominikanischen Republik, wo er einst auf seiner vermeintlichen Fahrt nach Indien landete. Dieser Ort ist das beste Beispiel für eine spanische Stadt in der Neuen Welt.
[mehr zu: Santo Domingo]
Wohl keine andere spanische Kolonialstadt Südamerikas ist so gut und so authentisch erhalten wie Sucre, und dennoch wirkt die 1538 gegründete und nach spanischen Vorbild erbaute Stadt heute keineswegs wie ein Museum, zumal sich auch die Touristenzahlen sehr in Grenzen halten. Sucre verzaubert jeden Besucher sofort durch seine heitere Gelassenheit.
[mehr zu: Sucre]
Im Tal des Rio Grande in New Mexico, rund 70 Meilen nördlich von Santa Fe, liegt das wahrscheinlich älteste Dorf der USA: Taos Pueblo. Im 10. Jahrhundert ließen sich hier Nachfahren der Anasazin-Indianer nieder.
[mehr zu: Taos Pueblo]
2006 hat die UNESCO die Agavenlandschaft und die Tequila-Produktionsstätte zum Weltkulturerbe ernannt. Es ist ein Kulturerbe der besonderen Art.
[mehr zu: Tequila]
Als die Spanier im 16. Jahrhundert auf ihren Eroberungszügen durch Amerika die Regenwälder von Peten im heutigen Guatemala durchquerten, stießen sie auf gespenstische Kulissen.
[mehr zu: Tikal]
Trinidad, an der Südküste nahe der Stadt Cienfuegos gelegen, ist Kubas koloniale Vorzeigestadt. Diego Velasquez, erster Gouverneur der Insel, gründete die Stadt 1514, in der Hoffnung in den nahe gelegenen Flüssen Gold zu finden.
[mehr zu: Trinidad und das Valle de los Igenios]
Knapp 200 Kilometer südwestlich von Havanna, in der Provinz Pinar del Rio, liegt das "Valle de Vinales". Für viele die schönste Landschaft Cubas, auf jeden Fall die eigentümlichste. Neben Mais, Bohnen und den kartoffel-ähnlichen Malangas wird hier vor allem Tabak angebaut.
[mehr zu: Valle de Vinales]
"Du bist ein Regenbogen vielfältiger Farben, Valparaiso, du großer Hafen..." diesen Vers widmete der Dichter Pablo Neruda seiner Heimatstadt.
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Als holländische Idylle liegt Willemstad in der Karibik. Die Hauptstadt von Curacao ist das Werk jüdischer Siedler. Sie waren vor der Inquisition aus Spanien erst nach Amsterdam geflohen und hatten dann auf Curacao eine neue Heimat gefunden.
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"Ahwahnee", ein vor Staunen geöffnete Mund, diesen Namen hatten die Indianer ursprünglich Yosemite gegeben. Und für John Muir, den legendären amerikanischen Pionier, war das Tal in der Sierra Nevada Kaliforniens gar, "das glorreichsten Wunder der Natur".
[mehr zu: Yosemite Nationalpark]