Sklaven gab es in Afrika schon lange bevor die ersten Weißen den schwarzen Kontinent betraten. Sklaven wurden den Fremden dort sogleich zum Kauf angeboten. Daraus entwickelte sich jener gigantisch-grausame Handel mit Millionen von Menschen, die meist von der afrikanischen Westküste, der noch heute so genannten Sklavenküste, nach Nord-, Mittel- und Südamerika verschleppt wurden.
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Abu Mena war der größte christliche Pilgerort in Ägypten. Das "Lourdes des christlichen Altertums", so wird es von den Wissenschaftlern genannt, entstand im 5. Jahrhundert.
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"Erbaut" ist nicht das richtige Wort für die Entstehung der Felsentempel von Abu Simbel. Hier, am westlichen Nilufer, meißelten Arbeiter unter Ramses II die Tempel direkt in den Kalkstein und drangen so bis zu 60m tief in das Gebirge vor.
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Europäische Burgen mit Zinnen und Kanonen zwischen Wellblechhütten an kilometerlangen Traumstränden Ghanas. Wie Fremdkörper wirken diese steinernen Zeugen eines über 500 Jahre andauernden Handelsaustausches zwischen Europa und Westafrika.
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Zwei Landschaften nebeneinander in der südlichen Sahara: Das Air ein Gebirge, Mondlandschaft, Steinwüste, Felsenmeer, grau, schwarz, menschenfeindlich, schroff.
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Die ersten Aufzeichnungen in denen Aksum erwähnt wird sind etwa 4700 Jahre alt. In den Hieroglyphen ist von Weihrauch, Myrrhe und Elfenbein zu lesen. Es muss, ganz anders als heute, ein wasserreicher, fruchtbarer Ort gewesen sein
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In den religiösen Vorstellungen der Madegassen wird das Schicksal der Lebenden von den Ahnen bestimmt. Die Verstorbenen sind nicht tot, sie sind nur in eine andere Form des Lebens übergegangen.
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Im Waldgürtel Westafrikas blühte im 18. Jahrhundert das Reich der Ashanti. Sie waren berühmt für ihr Gold, ihre Staatskunst und vor allem ihre Kriegskunst. Die britische Kolonialmacht, obschon überlegen, fürchtete sie, und brauchte siebzig Jahre und sieben Kriege, das stolze Volk im Hinterland der damaligen Goldküste zu besiegen.
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Vermutlich, weil sie nicht zum Islam bekehrt werden wollten, flohen die Dogon vor über 800 Jahren in das unwirtliche Gebiet des afrikanischen Bandiagara-Plateaus.
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Mit Kapverden verbindet man heute Strand, Surfen und "Sodade" - Musik für die Seele. Früher nannte man eher Sklavenhandel, Hunger und Verbannung. Doch was ist Kap Verde eigentlich? Ein Land? Wohl eher die Melodie einer langen Reise.
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An den Ufern des Niger, im Herzen Malis, liegt die alte Handelsstadt Djenné. Die über tausend Jahre alte Stadt ist berühmt durch ihren Markt und ihre Moschee.
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Die Drakensberge haben viele Namen. Die ersten Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. 'uKhahlamba', eine 'Barriere aus Speeren', sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer.
[mehr zu: Drakensberge - uKhalamba]
Die mächtige Arena von El Djem, in der kargen Steppe Mitteltunesiens gelegen, war eine der größten des römischen Imperiums und annähernd so groß wie das Colosseum in Rom.
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1765 lässt Sultan Sidi Mohamed Ben Abdellah an der marokkanischen Atlantikküste eine Stadt bauen. Der Ort ist gut gewählt, die Umgebung schon über 2000 Jahre besiedelt.
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Die Regenzeit, in den Monaten Juni bis September, zwang die äthiopischen Kaiser in der Vergangenheit dazu, Feldlager zu bauen. Den Rest des Jahres zogen sie, schwer bewaffnet, durch ihr Reich. Nur durch ihre stete Präsenz konnten sie ihre Herrschaft verteidigen.
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Wer heute die Altstadt von Fes betritt, fühlt sich in die Zeit der Geschichten aus 1001 Nacht zurückversetzt. Hinter dem Blauen Tor liegt eine eigene Welt, mit fremden Farben und Gerüchen. In den engen und verwinkelten Gassen ist der Fremde immer in Gefahr sich zu verirren.
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Eine siebzig Meter hohe Kobra, eine Uräusschlange, die Urform des ägyptischen Reichsgottes Amun, glaubte Pharao Thutmosis III im Wüstensand zusehen, als er 1500 vor Christus in das Königreich der Nubier, den heutigen Sudan, einfiel.
[mehr zu: Gebel Barkal]
Eine Oase am Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der libyschen Sahara: Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich hier fünf Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels spannen. Davon erzählt uns ein alter Ghadami.
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Gorée, das ist eine kleine Insel im kapverdischen Meer. Eine Idylle mit pastellfarbenen Kolonialhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
[mehr zu: Gorée]
"Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist aus Gold, ihr Nil ist ein Wunder, ihre Frauen sind wie schwarzäugige Jungfrauen aus dem Paradies, ihre Häuser sind Paläste, ihre Luft ist weich und duftend wie Aloeholz. Und wie könnte Kairo anders sein, ist es doch die Mutter der Welt." So steht es in den Geschichten aus 1001 Nacht geschrieben.
[mehr zu: Der islamische Stadtkern von Kairo]
Sie ist die vierte heilige Stätte des Islams nach Mekka, Medina und Jerusalem. Denn hier, als die Araber einst nach Afrika vordrangen, rammte der Heerführer Oqba ibn Nafi seinen Speer in den unwirtlichen Steppenboden und gründete die erste arabische Stadt Afrikas.
[mehr zu: Kairouan]
"Am dritten aber, als es Morgen wurde, entstand ein Donnern und Blitzen; schweres Gewölk lag auf dem Berge, und gewaltiger Posaunenschall ertönte....Der Berg Sinai aber war ganz in Rauch gehüllt, weil der Herr im Feuer auf ihn herabgefahren war...und er berief Moses auf den Gipfel. Der stieg hinauf und der Herr redete zu ihm...."
[mehr zu: Das Katharinenkloster]
Im Mittelpunkt des Films stehen drei der neun von der UNESCO zum Welterbe erklärten Wälder. Sie sind die letzten Reste eines riesigen Dschungels, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias zum Indischen Ozean erstreckte.
[mehr zu: Kaya]
Im Grenzgebiet zwischen Tansania und Kenia erhebt er sich majestätisch aus der ostafrikanischen Ebene heraus. Gekrönt wird der Kilimandjaro das ganze Jahr über von einer Haube aus Schnee auf seinem Gipfel. Doch meist ist dieser von Wolken verhangen.
[mehr zu: Der Kilimandjaro ]
In der Savanne Westafrikas am Rand der Atacora-Berge liegen die weit verstreuten Döfer der Batammariba, die einzigartig in Afrika sind. Mit ihren burgartigen Häusern schotten sie sich von der modernen Welt draußen weitgehend ab. Sie glauben an den allumfassenden Geist, der in den Quellen, den Bäumen und den Steinen lebt. So sind die Ahnen teil des täglichen Lebens.
[mehr zu: Koutammakou]
Engel sollen am Bau beteiligt gewesen sein, weil keiner sich vorstellen konnte, dass Menschen derartiges zu schaffen fähig sind, wie die Felskirchen von Lalibela. Die Gläubigen treffen dort auf eine unvergleichbare Architektur.
[mehr zu: Lalibela]
Lamu - eine Insel im indischen Ozean vor der ostafrikanischen Küste. Doch der Stempel der Republik Kenia im Pass besagt wenig, diesem Ort hat nicht nur Afrika, sondern auch Arabien und Indien seinen Stempel eingeprägt. Die Altstadt von Lamu ist einer der wenigen Plätze, an dem sich die über tausendjährige, aus vielen Einflüßen verschmolzene, Swahilikultur und ihre Bauwerke erhalten haben.
[mehr zu: Lamu]
Jahrhunderte lang war Leptis Magna an der Küste Libyens unter Sanddünen begraben. Seit den 20er Jahren brachten Ausgrabungen großzügig angelegte Straßen und Märkte zutage, Prunkbauten, Tempel, Bäder, einen Hafen mit Lagergebäuden.
[mehr zu: Leptis Magna]
Marrakesch, die Stadt der Berber und Normaden, gilt als Schönste Marokkos. Im Zentrum der Altstadt von Marrakesch liegt die Djemaa el Fna.
[mehr zu: Marrakesch]
Gegenüber der Millionenstadt Kairo erheben sich die berühmtesten Pyramiden der Welt (insgesamt neun), darunter die herausragenden Cheops-, Chefren-, und Mykerionos Pyramiden, die Grabstätten der gleichnamigen Pharaonen.
[mehr zu: Memphis]
Ist es eine Mondsichel oder eine Frau, die lasziv auf der Seite liegt? Sehen wir ein gestrandetes Schiff oder eine Banane? Dieses Gebilde aus Sand und Korallengestein, kaum ein Strauch, sengende Sonne, nur ein Strich im Ozean, schrieb Weltgeschichte.
[mehr zu: Ilha de Moçambique ]
Wenn die Nebelschwaden von den Kraterhängen des Ngorongoro hinabziehen, bricht ein neuer Tag an. Mit ihm kommen die Tiere: Elefanten, Gazellen und Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale.
[mehr zu: Ngorongoro ]
Was mag die Franzosen nur bewogen haben, 1659 einen Sandhaufen zu besiedeln, den die Stämme am Kap Vert in Westafrika immer gemieden haben. Ein Sandhaufen, der nichts Nützliches hergab, wie der Duc de Lauzun im 18. Jahrhundert trocken bemerkte. Keine Bäume, keine Kräuter, kein Gemüse.
[mehr zu: Ile Saint-Louis]
Sansibar - tropische Insel vor der Küste Ostafrikas. Schiffe aus aller Welt ankerten bis ins 19. Jahrhundert in der weiten Bucht der gleichnamigen Inselhauptstadt.
[mehr zu: Sansibar]
Serengeti, schon der Name weckt die Sehnsucht nach einer intakten Natur. Weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Es ist ein einmaliges Naturschauspiel im Wechsel von Trockenzeit und Regenzeit.
[mehr zu: Serengeti]
Bis vor 40 Jahren war der urzeitlich anmutende Palmenwald in einem abgelegenen Hochtal der Seychelleninsel, Praslin, noch völlig unberührt. Heute kommen Menschen aus aller Welt hierher, um die seltene Seychellen-Palme zu bewundern.
[mehr zu: Die Seychellen]
Im Südosten Simbabwes, in einer kargen und schwer zugänglichen Gegend, lag für Jahrhunderte ein Geheimnis verborgen. Seefahrer und Händler unterschiedlichster Herkunft, die die Ostküste Afrikas bereisten und in das Landesinnere des Kontinents vordrangen, erzählten Geschichten von einem Ort, der in der Sprache der Shona "dzimba dza mabwe" heißt und mit "große Häuser aus Stein" übersetzt wird.
[mehr zu: Das Geheimnis der Ruinenstadt von Simbabwe]
Ein jeder, der in dieser Region einst nach Macht strebte, buhlte um sie: die tunesische Hafenstadt Sousse im Sahel. In ihrer fast dreitausendjährigen Geschichte gehörte sie allen einmal - Phöniziern, Römern, Byzantiniern, Arabern, Türken und Europäern.
[mehr zu: Sousse]
Der im Südwesten des Landes gelegene Nationalpark besteht überwiegend aus dichtem Regenwald, der eine Fläche von mehr als 300.000 Hektar bedeckt.
[mehr zu: Tai]
Die Königsstadt Theben, am Ostufer des Nils gelegen, beherrschte vier Jahrhunderte lang Ägypten und war zeitweilig Zentrum des östlichen Mittelmeerraumes. Seine Blütezeit erlebte Theben - so haben es die Griechen genannt (altägyptisch Weset) - im Neuen Reich während der 18. Dynastie, deren Pharaonen ihren unermesslichen Reichtum zur Verschönerung ihrer Residenz verschwendeten.
[mehr zu: Theben]
Timbuktu - ein Klang, ein Name, der für die verschiedensten Vorstellungen und Hoffnungen steht, die man sich von einem Ort machen kann. Mehr eine Fata Morgana für die vorbeiziehenden Karawanen aus der Sahara als eine reale Stadt.
[mehr zu: Timbuktu]
Als vor Jahrmillionen der afrikanisch-indische Urkontinent auseinander driftete, blieb mitten im Ozean die Insel Madagaskar zurück. Während es auf den Kontinenten zu gewaltigen Veränderungen kam, blieb auf der Insel alles wie es war.
[mehr zu: Tsingy de Bemaraha]
Vier Hügel dominieren eine riesige Ebene am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne.
[mehr zu: Tsodilo]
In der Medina, der Altstadt von Tunis, verschmolzen unter islamischem Vorzeichen viele kulturelle Traditionen: die von Berbern, Arabern, Türken und spanischen Muslimen. Aber auch jüdische Händler und christliche Seefahrer hinterließen ihre Spuren.
[mehr zu: Die Altstadt von Tunis]
'Der Elefant ist kein Elefant'. Natürlich ist es das Abbild eines Elefanten, das wir auf Felsbildern in Twyfelfontein entdecken können. Doch welche Bedeutung hatten der Elefant und all die Tiere für die Buschmänner, die diese Gestalten in riesige Sandsteinblöcke schlugen? Die Archäologen rätseln noch immer über Sinn und Zweck dieser größten Sammlung von Felsgravuren in Afrika.
[mehr zu: Die Felsgravuren von Twyfelfontein]
Hannes Schönemann hat sich auf die Spuren von David Livingston begeben und erzählt in seinem Film die Geschichte der Entdeckung der Victoria-Fälle.
[mehr zu: Die Victoria-Fälle]