Marie-Luise Löcker...
...ist Europameisterin im Sensenmähen und hier im Bild übrigens auch die Frau mit der Sense. Das handgefertigte Spezialblatt mit einer Klingenlänge von 135 cm ist so scharf, dass man eine Ausnahme-Genehmigung braucht wenn man mit dem Flugzeug zum Wettkampf anreist. Und bevor dort der Startschuss fällt muss erst noch „gedengelt“ und „gewetzt“ werden. Aber dann geht's in Windeseile los, denn Marie Luise Löcker mäht eine Fläche von 7 mal 5 Metern in gerade mal 46 Sekunden. Das bedeutet eine Frequenz von rund einem Sensenschwung pro Sekunde.
René Giessen...

...ist Mundharmonikavirtuose. Allerdings sitzt er nicht am Lagerfeuer, sondern spielt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern vor bis zu 25.000 Zuschauern. Die New York Times hat ihn sogar zum „King of Harmonica“ ernannt. Hierzulande fällt vielen zur Mundharmonika meist leider nur die „Winnetou-Melodie“ oder die „Traumschiff-Musik“ ein. Das macht er nämlich genauso, wie den Tatort zu untermalen. Aber daneben gibt er vor allem wunderbare Solo-Konzerte. Sechs bis acht Harmonikas verschleißt er pro Jahr. Zum Glück sind die nobelsten Instrumente lange nicht so teuer wie eine Stradivari. René Giessen ist im Bild übrigens ganz links mit Brille zu sehen.
Arno Giehl...
...ist der Mann in der Bildmitte und der Erfinder der 'schnellen Mutter' bzw. der 'Schnellspann-Mutter'. Diese Idee entstand, als der die Formel-1 am Bildschirm verfolgte und während eines Boxenstopps beim Reifenwechsel eine Mutter nicht richtig angezogen werden konnte. Herr Giehl schaltete prompt den Fernseher aus und setzte sich ans Zeichenbrett. Und erfand so die halbierte Mutter, deren Hälften an ein Schraubgewinde angelegt werden, über die eine zweite gewindelose Mutter drübergestülpt wird. Und mit einem Klick sitzt diese fest.
Letzte Änderung am: 27.04.2009, 16.24 Uhr