aus der Sendung vom Montag, 24.1.2011 | 22.00 Uhr | Das Erste
Die Idee klingt gut: Mit dem Verbraucherinformationsgesetz haben Bürgerinnen und Bürger seit 2008 das Recht, von Behörden umfassend über Fleischproduzenten oder Lebensmittelhändler informiert zu werden. Doch aktuelle REPORT MAINZ-Recherchen zeigen: Im Dioxin-Skandal versagt das Gesetz.
Auf unsere Frage, welche Händler belastetes Fleisch in welche Supermärkte geliefert haben, bekommen wir von den Bundesländern keine konkreten Antworten. Jetzt will Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) das Gesetz nachbessern. Doch wird damit alles besser?
Nach dem Referentenentwurf aus Aigners Ministerium, so glauben Experten, bleibt das Betriebs- und Geschäftsgeheimnis der Konzerne weitestgehend geschützt. Dagegen drohen Verbrauchern künftig tausende Euro an Kosten, wenn sie bei den Behörden umfassend Auskunft haben wollen.
Letzte Änderung am: 17.12.2010, 23.26 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel:
Gegen erlaubten Betrug wehren!
Gegen erlaubten Betrug wehren!
(Dreifels) 24.10.2011 , 04:49
bei derartigen Fällen sollten wir alle zu zigtausenden die Staatsanwaltschaften mit Strafanzeigen wegen Betrug überschwemmen (und bei Nichtermitteln eine Untätigkeitsklage und Strafanzheigen wegen begünstigung im Amt) , damit endlich einmal wirklich durchgegriffen wird. Bislang ist das immer geduldeter Betrug, schon gewohnheitsmässig, nicht nur bei Fleischskandalen, sondern allen Arten von Verbraucherverdummungen. (beginnt schon bei der Werbung mit "bis zu..." ) Lügen und Betrügen ist Standard bei uns geworden, keine Einzelfälle, sondern die Regel.