Die Menschen hinter der Sendung

REPORT MAINZ wird im 3-Wochen-Rhythmus von einem Team erarbeitet. Unter anderem gehören dazu:

Gruppenbild REPORT MAINZ Redaktion

Die REPORT MAINZ Redaktion

Das REPORT MAINZ-TEAM (von links nach rechts):
Vordere Reihe: Eric Beres, Michael Schulze (Regisseur), Monika Anthes, Gottlob Schober, Oliver Heinsch
Hintere Reihe: Margit Fuchs-Micheel, Achim Reinhardt, Daniel Hechler, Birgitta Weber, Fritz Frey, Adrian Peter, Dorothee Jacobi, Sebastian Bösel
Es fehlen: Claudia Butter, Swantje Hirsch, Heiner Hoffmann, Dr. Ulrich Neumann


REPORT MAINZ: Selbstverständnis

Wir decken für unsere Zuschauer Missstände und Fehlentwicklungen auf – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir zeigen die Wahrheit dahinter und nennen die Verantwortlichen beim Namen. Wir stoßen Debatten an und wollen Veränderungen bewirken.

Wir sind ein Team, das kritisch, mutig und engagiert recherchiert, seine Informanten schützt und jeden Tag neugierig ist. Uns ist wichtig, sorgfältig zu berichten und einen langen Atem zu haben.

Wir sind unvoreingenommen, unabhängig und unberechenbar. Wir wollen schwierige Sachverhalte für jeden verständlich darstellen.


Die Redaktion

Monika Anthes, Jahrgang 1972

Monika Anthes studierte Publizistik und Politikwissenschaft in Mainz und Leicester (Great Britain). Bereits während des Studiums arbeitete sie als Reporterin für verschiedene SWF Fernsehmagazine. Nach Abschluss des Studiums ging Monika Anthes 1999 in die Wirtschaftsredaktion Fernsehen des SWR nach Stuttgart. Dort arbeitete sie als Planungs- und Senderedakteurin für das 3sat Wirtschaftsmagazin "Geldbörse", sowie als Autorin für die Sendungen "Plusminus", "Saldo" und "Infomarkt". Nach der Rückkehr an den Standort Mainz bildete sie sich 2005 im Rahmen eines Kurzvolontariats weiter. Stationen dieser Ausbildung waren unter anderem "ARD-Aktuell" sowie die Redaktion "ZDF Reporter".

Seit Dezember 2007 arbeitet Monika Anthes als investigative Journalistin für das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ.

Im August 2011 stahlt die ARD die Reportage "Das System Wiesenhof" aus. Der Film, den Monika Anthes mit Edgar Verheyen produziert hat, sorgt für eine deutschlandweite Debatte. Monika Anthes und Edgar Verheyen werden für diesen Film mit dem Bayerischen Fernsehpreis (Blauer Panther) ausgezeichnet.

Seit Mai 2011 recherchieren Monika Anthes und Eric Beres zum Fall Gustl Mollath. Sie berichten im November 2011 als Erste im Deutschen Fernsehen über massive Ungereimtheiten in diesem Fall. Im Juni 2013 fassen sie ihre bisherigen Recherchen in der Dokumentation "Der Fall Mollath" zusammen. Für diese Dokumentation sind sie von der Deutschen Akademie für Fernsehen für die beste Leistung im deutschen Fernsehen 2012/2013 in der Kategorie "Fernseh-Journalismus" ausgezeichnet worden.

Eric Beres, Jahrgang 1973

Eric Beres arbeitete bereits während seines Studiums (Mittlere und Neuere Geschichte, Publizistik und Öffentliches Recht) als Hospitant und freier Mitarbeiter für den damaligen Südwestfunk (SWF) in Mainz und für einen privaten Regionalsender in Koblenz.

Danach war er freier Mitarbeiter für die Sendungen "Landesschau Rheinland-Pfalz" und "Infomarkt". Das Volontariat beim SWR führte Ihn unter anderem in das ARD-Hörfunkstudio nach Washington D.C. und zur ABC nach London, wo er 2003 die ARD-Berichterstattung über den Irak-Krieg unterstützte.

Nach der Ausbildung berichtete er für die Fernseh-Landesnachrichten in Rheinland-Pfalz und wechselte anschließend in die Redaktion "ARD Aktuell", wo er Beiträge und Live-Schalten für Sendungen wie Tagesschau, Tagesthemen oder ARD-Morgenmagazin produzierte. Seit November 2008 arbeitet er als Autor für REPORT MAINZ.

Claudia Butter, Jahrgang 1981

Claudia Butter studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Frankfurt am Main und Amiens (Frankreich). Bereits während des Studiums arbeitete sie als Hospitantin und freie Reporterin für Hörfunk- und Fernsehredaktionen des Südwestrundfunks und anderer Sender.

Ihr Volontariat beim SWR führte sie unter anderem in das ARD-Hauptstadtstudio nach Berlin, wo sie 2009 die Berichterstattung während des Bundestagswahlkampfs unterstützte. Nach der Ausbildung arbeitete Claudia Butter als Autorin beim landespolitischen Magazin "zur Sache Rheinland-Pfalz!". 2011 wechselte sie zum Redaktionsteam von REPORT MAINZ.

Oliver Heinsch, Jahrgang 1966

Oliver Heinsch studierte Biologie und Psychologie in Göttingen und Mainz. Während des Studiums arbeitete er für die Mainzer Rhein-Zeitung und verschiedene Hochschulpublikationen. Nach dem Diplom in Biologie absolvierte Oliver Heinsch die journalistische Ausbildung am "Journalistischen Seminar" der Universität Mainz.

In dieser Zeit fielen Arbeiten u.a. für die Berliner Morgenpost, die FAZ, den Saarländischen Rundfunk und den WDR an und es entstand auch der erste Kontakt mit der landespolitischen Redaktion des damaligen SWF.

Nach der journalistischen Ausbildung ging Oliver Heinsch zum SWR, wo er über Jahre als Autor und Redakteur für die Sendung "Ländersache - Politik in Rheinland-Pfalz" arbeitete. Daneben war er aber auch für andere Sendungen wie "Rheinland-Pfalz aktuell", das SWR Talk-Format "2+Leif" und gelegentlich auch für REPORT MAINZ tätig, wohin er Ende 2008 wechselte.

Swantje Hirsch, Jahrgang 1980

Swantje Hirsch arbeitete bereits während ihres Studiums der Internationalen Beziehungen und Politikwissenschaft an der Pariser Universität Sorbonne für das ARD Auslandsstudio Frankreich. Danach volontierte sie beim Hessischen Rundfunk im Programmbereich Politik und Zeitgeschehen.

Als Landespolitische Korrespondentin und Chefin vom Dienst des hr-Landtagsstudios in Wiesbaden hat sie sechs Jahre lang über diverse Wahlen und die speziellen "hessischen Verhältnisse" berichtet. Zusätzlich war sie als Reporterin für die "Tagesschau"-Redaktion in Frankfurt und als Korrespondenten-Vertreterin im ARD Studio Spanien/Portugal/Maghreb im Einsatz.

Erste Politmagazinerfahrung sammelte sie ab Januar 2012 bei der Redaktion "Monitor" des Westdeutschen Rundfunks, bevor sie im Oktober 2013 zu REPORT MAINZ wechselte.

Heiner Hoffmann, Jahrgang 1984

Heiner Hoffmann war vor seinem Wechsel zu REPORT MAINZ als Autor bei FAKT tätig. Zuvor arbeitete er in der neu aufgebauten Recherche-Redaktion des MDR.

Von 2009 bis 2010 half er beim Aufbau eines Community Radios in einem Slum Nairobis, wo Slumbewohner selbst als Bürgerreporter über die vielen Facetten ihres Lebens berichten konnten. Heiner Hoffmann studierte in Leipzig und Dublin Journalistik und Kulturwissenschaften, absolvierte beim Mitteldeutschen Rundfunk ein Redaktionsvolontariat.

2012 wurde er für seinen Beitrag über Missstände in der Intensivpflege mit dem Georg-Schreiber-Medienpreis ausgezeichnet. Für eine Recherche über Schöffen aus der NPD erhielt er zusammen mit Inga Klees 2010 eine Anerkennung zum Medienpreis „Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“.

Dr. Ulrich Neumann

k.A.

Adrian Peter, Chef vom Dienst, Jahrgang 1968

Bis 1995 studierte er in Mainz Geschichte, Politik und Philosophie, anschließend freier Mitarbeiter beim damaligen SWF unter anderem bei "Kultur Südwest", "Sonde" und "Landesschau". 1997 bis 1999 Volontariat beim WDR, anschließend Redakteur bei der "Hier und Heute Reportage". Danach erneuter Wechsel nach Mainz, diesmal als Autor und Redakteur beim landespolitischen Magazin "Ländersache Rheinland-Pfalz". Seit 2001 arbeitet er für REPORT MAINZ.

Achim Reinhardt, Jahrgang 1976

Bereits während seines Studiums der Geschichtswissenschaft, Romanistik und Kulturanthropologie arbeitete Achim Reinhardt als Reporter für regionale und überregionale Zeitungen. Daneben hospitierte er in verschiedenen Sendern, u.a. im ZDF, SWR, SR und beim französischen Radio Saint-Affrique. Nach seinem Studienabschluss absolvierte er von 2003 bis 2005 ein Redaktionsvolontariat bei der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" und wurde dabei unter anderem zur Berichterstattung über politische Großereignisse wie den Deutschland-Besuch des US-Präsidenten und deutsch-französische Gipfeltreffen eingesetzt. Für seine Recherche über das Schicksal einer in der Sowjetunion verfolgten christlichen Gemeinde wurde er 2005 mit dem Propst-Reinhard-Becker-Medienpreis der Evangelischen Kirche ausgezeichnet. Nach seinem Volontariat wechselte er 2005 zum SWR nach Baden-Baden, wo er vier Jahre als Referent des Fernsehdirektors schwerpunktmäßig mit Programmfragen der ARD und des SWR befasst war.

Seit 2009 arbeitet Achim Reinhardt als Redakteur und Reporter für das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ. Zudem ist er verantwortlich für die Weiterentwicklung des Internetauftritts und der Social-Media-Präsenz der Sendung. Sein Film "Krieg gegen Flüchtlinge" (Co-Autor: Thomas Reutter) wurde 2011 von der Jury des Mediterranean Journalist Award der Anna-Lindh-Foundation als "außergewöhnliche journalistische Leistung" ausgezeichnet.

Neben Magazinbeiträgen produziert er auch längere Formate wie beispielsweise die "Schlaglicht"-Reportage "Leben in vollen Zügen - Bahngeschichten" (2010, Co-Autor: Sebastian Bösel) oder das Feature „Exclusiv im Ersten: Miete rauf, Mieter raus! Die fiesen Tricks der Spekulanten“ (2013, Co-Autor: Thomas Schneider). Darüber hinaus ist er auch immer wieder an ARD-Sondersendungen beteiligt: 2011 arbeitete er etwa als Redakteur im Studio für die ARD-Wahlsendung zu den Landtagwahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, 2013 war er im Redaktionsteam der ARD-Sendung „Überzeugt uns! Der Politiker-Check“ (BR/SWR/MDR) im Vorfeld der Bundestagswahl. Achim Reinhardt trainiert zudem den journalistischen Nachwuchs für verschiedene Ausbildungsträger im Recherchieren und Texten.

Gottlob Schober, Jahrgang 1966

Seit 2001 gehört Gottlob Schober zum Redaktionsteam von REPORT MAINZ. Dort produziert er vorwiegend Magazinbeiträge und auch längere Formate mit den Themenschwerpunkten Altenpflege und Wirtschaft. Seit Oktober 2011 ist er stellvertretender Chef vom Dienst.

Unter anderem war er Autor folgender Reportagen und Dokumentationen: "Essen. Waschen. Ruhe geben" (Co-Autor: Thomas Leif), "Der Pflegenotstand" (Co-Autor: Thomas Reutter), "Die Lohnsklaven" (Co-Autoren: Daniel Hechler, Adrian Peter, Thomas Reutter; Nominierung für den Grimme-Preis) und "Die Pflege-Oase – ein Heim geht neue Wege". 2008 veröffentlichte Gottlob Schober, zusammen mit seinem Co-Autor Claus Fussek, das Buch "Im Netz der Pflegemafia", 2013 das Buch "Es ist genug! Auch alte Menschen haben Rechte".

Als SWR-Pflegeexperte trat er in Talkformaten wie "Hart aber fair" (ARD), "Quergefragt" (SWR), "Reiss und Leute" (SWR), "Klipp und klar" (RBB), "west.art" (WDR), "Nachtcafé" (SWR) und im ARD-Buffet auf und ist auch immer wieder Gesprächspartner in aktuellen Hörfunk- und Fernsehsendungen.

1998 gewann er den Ernst-Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern für den Beitrag "Faule Deutsche", gesendet in Focus TV. 2009 erhielt er eine Belobigung beim Hessischen Journalistenpreis für den REPORT MAINZ Film "Stiller Boykott". Gottlob Schober arbeitet außerdem als Recherche-Trainer bei diversen Ausbildungsträgern.

Vor REPORT MAINZ war er unter anderem beim ZDF Politikmagazin "FRONTAL", dem PRO7-Magazin "Focus TV", und diversen SAT.1-Sendungen beschäftigt.

Redaktionsassistenz

Margit Fuchs-Micheel

Sekretariat

Dorothee Jacobi

Dokumentation und Archive

Udo Emmert, Sabine Körner-Bourne, Rosi Löb, Martina Schröter und Rolf Steeg

Produktion

Roland Schäfer, Katrin Thenée

Grafik-Design

Ulrike Mundschenk, Lothar Behrendt, Karsten Koch und Arno Linke-Rohn

Stand: 09.02.2011, 13.38 Uhr