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29.04.2014
21.45 Uhr, Das Erste

Fritz Frey

REPORT MAINZ vom 25.03.2014

Report Mainz,  25.3.2014 | 29:18 min

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Deutscher Atommüll auf dem Meeresboden wird zur tickenden Zeitbombe Strahlende Altlast

aus der Sendung vom Dienstag, 1.11.2011 | 21.45 Uhr | Das Erste

Endlager Meeresboden - Bis 1982 versenkten neun Staaten schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Nordostatlantik, darunter auch Deutschland. Insgesamt wurden offiziellen Statistiken zufolge an 15 Stellen 114.726 Tonnen Atommüll in 222.732 Fässern verklappt und zwar Alpha-, Beta- und Gammastrahler. Die verantwortlichen Regierungen gingen davon aus, dass der radioaktive Abfall in 4.700 Metern Tiefe "beseitigt" sei. Man nahm an, dass eventuell ausdringende radioaktive Stoffe im Ozean "verdünnt" würden. Heute ist die "Verdünnung" von radioaktiven Abfällen verboten, weil die Radioaktivität dabei nicht verringert sondern unkontrolliert verteilt wird.

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Strahlende Altlast

Deutscher Atommüll auf dem Meeresboden wird zur tickenden Zeitbombe

Report Mainz,  1.11.2011 | 6:33 min

Wenige Jahre nach den letzten Versenkungen haben Meeresbiologen herausgefunden, dass freigesetzte Isotope über die Nahrungskette auch aus einer Tiefe von mehr als 5.000 Metern hinauf in Fischfangzonen gelangen können. Seit 1995 ist das Versenken von Atommüll weltweit verboten. Inzwischen wurde in den Versenkungsgebieten u.a. Plutonium 238 in Wasserproben, im Sediment und in Fischen nachgewiesen. Die Halbwertzeit von Plutonium 238 liegt bei 87,7 Jahren. Wenige Millionstel Gramm Plutonium im Körper sind für den Menschen tödlich.

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Interview mit REPORT MAINZ-Redakteur Thomas Reutter

Report Mainz,  1.11.2011 | 2:36 min

Atommüllfund des Forschungsschiffes "Walther Herwig" im Nordost-Atlantik

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Strahlende Altlast (XL-Version)

Deutscher Atommüll auf dem Meeresboden wird zur tickenden Zeitbombe

Report Mainz,  1.11.2011 | 9:33 min

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Kommentare zu diesem Artikel:

Strahlende Altlasten

(Schempp Erich) 02.11.2011 , 13:03

Sehr geehrte Damen und Herren, mit größtem Interesse habe ich Ihren Bericht über die Verklappung von Plutoniumabfällen verfolgt. Mit größtem Interesse deshalb, weil in meinem Körper Plutonium nachgewiesen wurde und ich seit mehr als drei Jahren mehrfach an Krebs erkrankt bin. Allerdings stammt dieses Plutonium nicht aus dem Meer, sondern von Tests der Bundeswehr für Panzermunition, im Jahr 1983, an denen ich als Wehrpflichtiger teilgenommen. Dies ist als sicher anzunehmen, da ausreichend Beweise vorliegen. Es wurden Munitionshülsen und das darin enthaltene Restmaterial , die nachweislich von diesen Tests stammen von mehreren Labors untersucht. Die Munition stammt aus deutscher Produktion, beteiligt waren die Firmen Rheinmetall, Dynamit Nobel und Diehl AG. Woher das radioaktive Ausgangsmaterial stammt, ist allerdings noch unklar. Vermutlich ist es Abfall aus einer Wiederaufbereitungsanlage. Die Bundeswehr bestreitet jemals mit Uranmunition geschossen zu haben. Verweigert jedoch eine Einsicht in die Akten mit der Begründung diese seien streng geheim. Mehrere Klagen und Strafanzeigen wurden zurückgewiesen. Allen ist gemeinsam, dass weder Zeugen vernommen, noch Gutachter gehört, oder deren Gutachten zur Kenntnis genommen wurden. Im Gegenteil, ganz im Sinne eines Volker Kauder, CDU, der der Ansicht ist das Verräter hart bestraft werden müssen, wurden Strafverfahren gegen mich geführt. Der Grund für diese Tests ist sicherlich einmal die Möglichkeit radioaktive Abfälle billigst zu entsorgen. Zudem ist diese Uranmunition deutlich effektiver als Wolframmunition. Der Warschauer Pakt besaß zum damaligen Zeitpunkt bereits Uranmunition. Mit freundlichen Grüßen Erich Schempp

Letzte Änderung am: 01.11.2011, 14.46 Uhr

Bericht

Autor:
Thomas Reutter, Manfred Ladwig
Kamera:
Christian Saal
Schnitt:
Alexander Jung
Sprecher:
Thomas Reutter

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