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Stellungnahme von REPORT MAINZ Zeugenaussage im Mollath-Prozess

Der Widerspruch zwischen den Aussagen von Herrn Braun, die er gegenüber REPORT MAINZ gemacht hat und seiner Aussage vor Gericht ist für uns nicht erklärlich.

Lange vor dem ersten Fernsehinterview mit REPORT MAINZ hat Herr Braun eine eidesstattlichen Versicherung zum Sachverhalt Mollath verfasst und diese an das bayerische Justizministerium geschickt. In dieser Eidesstattlichen Versicherung vom 7. September 2011 über ein angebliches Angebot von Frau Mollath schrieb er wörtlich: "Falls ich aber Geld anlegen wolle, könne sie mir helfen. Sie fahre häufig mit Kundengeldern in die Schweiz."  

Diese Eidesstattliche Versicherung lag der Redaktion bereits vor dem ersten Interview vor, das mit Herrn Braun geführt und am 13. Dezember 2011 ausgestrahlt wurde. In diesem Interview hat Herr Braun den Vorwurf wiederholt, dass Frau Mollath ihm angeboten hätte, Bargeld in die Schweiz zu verbringen und bezeichnete dies auf Nachfrage als ein Schwarzgeldgeschäft.

In einem weiteren Interview für die Dokumentation "Der Fall Mollath" am 3.Juni 2013 wiederholte Herr Braun inhaltlich diese Aussage. Soweit Herr Braun nun den Eindruck erweckt, die Aussage in "Der Fall Mollath" sei aufgrund eines "Drehbuchs" zustande gekommen, weist die Redaktion dies entschieden zurück.

Der SWR will in diesem Zusammenhang rechtliche Schritte gegen Herrn Braun einleiten.